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Mit Kupfer gegen Keime: Asklepios Klinik in Hamburg testet Erfolg versprechende Maßnahmen gegen die zunehmende Gefahr durch Antibiotika-resistente Bakterien (MRSA)

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Alt 14.08.2008, 16:00
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Mit Kupfer gegen Keime: Asklepios Klinik in Hamburg testet Erfolg versprechende Maßnahmen gegen die zunehmende Gefahr durch Antibiotika-resistente Bakterien (MRSA)

Hamburg, 14. August 2008. Die Asklepios Klinik Wandsbek geht in der Vermeidung gefährlicher Infektionen einen völlig neuen Weg und setzt dabei auf die seit Jahrtausenden bekannten antimikrobakteriellen Eigenschaften von Kupfer. Die Idee ist ebenso simpel wie Erfolg versprechend: Weil Türklinken und Lichtschalter die häufigsten Kontaktflächen für Keime sind, wurden sie für den Feldversuch auf einer typischen Station gegen Griffe und Schalter aus speziellen Kupferlegierungen ausgetauscht. Wissenschaftler der Universität Halle-Wittenberg nehmen regelmäßig Proben, um den Umfang der Keimreduktion durch Kupfer zu messen. Warum diese Untersuchungen eine enorme Bedeutung für Millionen von Patienten haben können, möchten wir Ihnen gerne im Rahmen einer hochkarätig besetzten Pressekonferenz am 20. August 2008 ab 11:00 Uhr in der Asklepios Klinik Wandsbek (Hamburg) erläutern.





Die Pressekonferenz findet statt am


20. August 2008 um 11:00 Uhr
in der Asklepios Klinik Wandsbek
Alphonsstraße 14, 22043 Hamburg


Anmeldungen bitte unter presse@asklepios.com oder Tel. (040) 1818 826636


Ihre Ansprechpartner sind:


Prof. Dr. med. Jörg Braun
Chefarzt der I . Medizinischen Abteilung der Asklepios Klinik Wandsbek, Facharzt für Innere Medizin, Pulmonologie, Infektiologie, Allergologie und Intensivmedizin


Prof. Dr. Dietrich H. Nies
Direktor des Institutes für Biologie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Professor für molekulare Biologie


Dr.-Ing. Anton Klassert
Geschäftsführer Deutsches Kupferinstitut Berufsverband,
Leiter des europäischen Kupferkompetenzzentrums "Antimikrobielle Eigenschaften"


Im Anschluss an das Pressegespräch bieten wir Ihnen einen kleinen Imbiss an. Außerdem besteht die Möglichkeit, die mit Kupfer-Türgriffen und Kupfer-Lichtschaltern ausgestattete Station zu besichtigen.


Zum Hintergrund: Nach seriösen Schätzungen treten allein in deutschen Krankenhäusern jährlich mehr als eine halbe Million so genannter nosokomialer - also in der Klinik erworbener - Infektionen auf. Eine besonders große Gefahr geht dabei von Antibiotika-resistenten Keimen wie MRSA aus (MRSA steht für Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus). Neben der zum Teil lebensbedrohlichen Gefahr für die Patienten kommt noch ein enormer wirtschaftlicher Schaden hinzu, der allein in Deutschland in die Milliarden geht.


Die Asklepios Klinik Wandsbek leistet jetzt Pionierarbeit, denn sie ist eingebunden in ein weltweites Untersuchungsprogramm. Vergleichbare Studien unter klinischen Bedingungen laufen derzeit zeitgleich (oder sind geplant) in Großbritannien, Südafrika, USA und Japan. Die Erwartungen an die Ergebnisse sind groß, da Laborversuche in Deutschland, den USA, Großbritannien und Japan in jüngster Zeit eindrucksvoll belegt haben, dass Kupferlegierungen - im Gegensatz zu Edelstahl - stark antimikrobakteriell wirken. Damit können Oberflächen aus Kupferlegierungen einen wesentlichen Beitrag zur Krankenhaushygiene leisten. Zwar gehört die häufige Händedesinfektion bei Medizinern und Pflegepersonal zum Alltag, doch das genügt auch trotz größter Vorsichtsmaßnahmen und Hygieneregelungen nicht immer. Gerade geschwächte Patienten müssen besonders vor gefährlichen Krankenhauskeimen geschützt werden. Gefragt sind daher neue, innovative Wege in der Krankenhaushygiene.


Über Asklepios:
Asklepios ist eine der führenden und innovativsten internationalen Klinikketten. Der Konzern trägt Verantwortung für über 100 Einrichtungen, knapp 40 Tageskliniken, rund 22.000 Betten und 36.000 Mitarbeiter in Deutschland, Europa und den USA. Jährlich vertrauen uns über eine Million Patienten ihre Gesundheit an. Das Familien-Unternehmen befindet sich in der Hand eines Alleingesellschafters, der seit über 20 Jahren die Strategie Reinvest vor Ausschüttung von Gewinnen verfolgt. Dabei hat der Gesellschafter jeder Einrichtung aufgegeben, sich gemeinnützig in der Präventionsarbeit insbesondere an Schulen aber auch für Erwachsene zu engagieren. Mit diesen Kennzahlen und einer Umsatzverantwortung von rund 2,3 Milliarden Euro in der Gesamtgruppe ist Asklepios die größte private Klinikkette in der Bundesrepublik und in Europa. Jedes 40. Baby in Deutschland kommt in einer der Asklepios Kliniken zwischen Sylt und Lindau zur Welt. Asklepios führt das Deutsche Kinderherzzentrum in St. Augustin, verantwortet aber auch knapp ein Drittel aller Psychiatrien in Deutschland sowie viele Einrichtungen des Maßregelvollzugs. In Hamburg, wo Asklepios insgesamt sechs Geburtshilfen betreibt, darunter die beiden größten Norddeutschlands, erblicken zwei von vier Neugeborenen das Licht der Welt bei Asklepios. Die Asklepios Kliniken Hamburg GmbH zählt mit rund 11.000 Mitarbeitern zu den drei größten privaten Arbeitgebern in der Hansestadt, der bedeutendsten Klinikstadt Deutschlands. Die Asklepios Kliniken behandeln in Hamburg jeden zweiten Krankenhauspatienten - doppelt soviel, wie das Universitätsklinikum der Hansestadt. Weit mehr als die Hälfte aller Herz- und Schlaganfallpatienten in Hamburg werden in einer Asklepios Einrichtung versorgt. Asklepios Kliniken in und um Hamburg: Altona, Barmbek, Cardio Clinic, Harburg, Klinikum Nord (Ochsenzoll/Heidberg), St. Georg, Wandsbek, Westklinikum Rissen, Bad Oldesloe, Bad Schwartau, Sylt.
Innovation: Gemeinsam mit den Partnern Intel und Microsoft hat Asklepios 2006 das "Asklepios Future Hospital Programm" begründet. Im Rahmen dieses Programms entwickeln inzwischen zahlreiche weltweit führende Partner (darunter Bosch, Fujitsu Siemens, HP, Lufthansa Systems, SAP, T-Systems u.v.m.) zusammen mit Asklepios in den Einrichtungen der Klinik-Kette fortlaufend innovative Lösungen für das gesamte globale Gesundheitssystem. Die Nachhhaltigkeit und Systematik der Zusammenarbeit mit so vielen führenden Unternehmen des Gesundheitswesens sichert allen Asklepios Einrichtungen dauerhaft eine Stellung an der Spitze der weltweiten Entwicklung. Auf dem Gebiet der Klinischen Forschung und Entwicklung stellt Asklepios proresearch (Hamburg) mit weltweit mehr als 100 Auftraggebern, der Teilnahme an über 180 multinationalen Studien, zwei Dutzend nationalen und internationalen Universitäten als Partner (darunter Basel, Charité Berlin, Heidelberg, Montreal, München, Ontario, Paris, Stanford, Tübingen) die größte klinische Forschungsorganisation der Hansestadt.


Weitere Informationen:
- http://www.asklepios.com

Quelle: idw
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