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| MHH-Forschergruppe erhält 2,4 Millionen Euro Mit 2,4 Millionen Euro unterstützt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) das Projekt "Molekulare Mechanismen zellulärer Motilität" an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH). Sprecher der Forschergruppe ist Professor Dr. Dietmar J. Manstein, Leiter des MHH-Instituts für Biophysikalische Chemie. Die Forschergruppe setzt sich zusammen aus fünf Arbeitsgruppen der MHH, zwei Gruppen der Gesellschaft für Biotechnologische Forschung (GBF) in Braunschweig und der Max-Planck- Arbeitsgruppe für strukturelle Molekularbiologie in Hamburg. Ziel der Forschergruppe ist es, die Wechselwirkung zwischen bestimmten Eiweißen, so genannten Motorproteinen und Zytoskelettproteinen, und deren Regulation in der Zelle besser zu verstehen. Krankhafte Veränderungen dieser Wechselwirkung sind für eine Reihe schwerer Erkrankungen verantwortlich: vom fortschreitenden Untergang der Nervenzellen bei Alzheimer bis hin zum ungebremsten Zellwachstum bei Krebs. "Die interdisziplinäre Zusammensetzung der Forschergruppe ermöglicht es uns, die Funktion bestimmter Eiweiße mit Hilfe eines weiten Methodenspektrums zu bestimmen. Das reicht von Kraftmessungen an einzelnen Motormolekülen und der Bestimmung von Molekülstrukturen mit atomarer Auflösung bis zu mikroskopischen und molekular-genetischen Untersuchungen an Zellen, Geweben und Organen. Die Förderung der Forschergruppe durch die DFG zeigt erneut, dass die MHH auch im Bereich der Grundlagenforschung exzellent aufgestellt ist", sagt Professor Manstein. Mit etwa 30,6 Millionen Euro unterstützt die Deutsche Forschungsgemeinschaft in den nächsten drei Jahren 19 neue Forschergruppen. Entscheidend für die Einrichtung einer Forschergruppe ist die im internationalen Vergleich hervorragende wissenschaftliche Qualität und Originalität eines Vorhabens. Weitere Informationen gibt Ihnen gern Professor Dr. Dietmar J. Manstein, MHH-Abteilung Biophysikalische Chemie, Telefon (0511) 532-3700. Quelle: idw |
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