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| Martin-Luther-Universität wirbt mit zehn guten Gründen für sich Rektor Diepenbrock zog eine positive Bilanz seines ersten Amtsjahres: "Wir haben die vier Forschungsschwerpunkte der Universität in den Bereichen Nano- und Biotechnologie, Orientwissenschaften und Aufklärungsforschung weiter beleben können. Zudem haben wir die Zusammenarbeit mit Wirtschaftsunternehmen und Gymnasien intensiviert. Natürlich haben uns auch die beachtlichen Ranking-Ergebnisse beflügelt." Die MLU belegte in diesem Jahr zusammen mit den anderen sachsen-anhaltischen Hochschulen Platz eins im Ausstattungsranking des Centrums für Hochschulentwicklung und war mit der Universität Leipzig die bestplatzierte ostdeutsche Hochschule im international bekannten Shanghai-Ranking. "Dadurch ist die Attraktivität der Martin-Luther-Universität weiter gestiegen", sagte Diepenbrock. "Darüber hinaus sind wir ins Finale der Exzellenzinitiative eingezogen - wir hoffen also auf eine weitere positive Nachricht am 19. Oktober." Gemeinsam mit der Friedrich-Schiller-Universität Jena hat die MLU einen Antrag auf einen Exzellenzcluster zum "Laboratorium Aufklärung" eingereicht. Im Hinblick auf die Immatrikulationszahlen sagte Prof. Dr. Christoph Weiser, Prorektor für Studium, Lehre, Weiterbildung und internationale Beziehungen: "Wir hatten für dieses Wintersemester fast 20 000 Bewerbungen, knapp ein Viertel mehr als im Vorjahr. Das entsprach unseren Erwartungen angesichts des doppelten Abiturjahrgangs." Allerdings hätten sich viele Abiturienten bei mehreren Universitäten beworben. "Wir freuen uns daher, dass immerhin 2600 junge Leute an unsere Universität kommen, deutlich mehr als vor einem Jahr. Mit dieser Auslastung können wir zufrieden sein. Wir bewegen uns damit im Rahmen der Zielvereinbarungen mit dem Land Sachsen-Anhalt." In den kommenden Jahren wird aufgrund der demografischen Entwicklung mit wesentlich weniger Studienbewerbern aus Sachsen-Anhalt gerechnet. Allerdings steigt die Zahl der Abiturienten in den westlichen Bundesländern weiter an. "Vor diesem Hintergrund werden wir unser Marketing intensivieren und verstärkt um Abiturienten aus den alten Ländern werben", kündigte Wulf Diepenbrock an. Schließlich seien die ostdeutschen Hochschulen durch den Hochschulpakt 2020 angehalten, ihre Studienplätze aufrecht zu erhalten. "Wir haben zehn gute Gründe für ein Studium in Halle zusammengestellt, die auf einer speziell eingerichteten Internetseite unter <www.studier-in-halle.de> auf kurzweilige Art in einem Countdown präsentiert werden", erläuterte Diepenbrock. Dazu zählen "kurze Wege zwischen Bett, Bibliothek und Bier" ebenso wie die Symbiose von "Technologievorsprung und Tradition", die nachweislich exzellente Lehre und Betreuung, der Praxisbezug des Studiums ("Lernen fürs Leben"), die günstigen Lebenshaltungskosten und die gute Verkehrsanbindung ("Hier bist Du einfach hin und weg!"). Die "Zehn guten Gründe" werden seit dieser Woche auch auf Plakaten am halleschen Riebeckplatz präsentiert, die in einer Kooperation mit der Burg Giebichenstein Hochschule für Kunst und Design Halle entstanden sind. "Um unsere weiteren Marketingaktivitäten auf eine breite Basis zu stellen, haben wir zudem eine Umfrage unter Studienbewerbern in Auftrag gegeben, der weitere Befragungen von aktuellen Studierenden und Nichtbewerbern folgen werden", führte Rektor Diepenbrock aus. "Die ersten Ergebnisse bestätigen uns in unserer Betonung der zehn guten Gründe." So sind den Bewerbern bezogen auf die Fächer vor allem die Kriterien Praxisbezug, persönliche Atmosphäre, Vielfältigkeit der Studienschwerpunkte und gute Betreuung wichtig. Bezogen auf die Universität stehen die Themen Studiengebühren, Ambiente und Ruf an erster Stelle, bezogen auf die Stadt die Lebenshaltungskosten, der Freizeitwert und die Verkehrslage. Mit den Umfragen beauftragte die MLU das hallesche Unternehmen Conomic Marketing & Strategy Consultants. "Wir werden die vorliegenden und die noch zu erwartenden Ergebnisse auswerten und in unsere Marketing-Strategie einfließen lassen", so Professor Diepenbrock. "Im kommenden Jahr wird es dann eine Imagekampagne geben. Lassen Sie sich überraschen." Ansprechpartner: Prof. Dr. Wulf Diepenbrock, Rektor der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Tel.: 0345 55 21001 E-Mail: <rektor@uni-halle.de> Weitere Informationen: - http://www.studier-in-halle.de Quelle: idw |
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