Dies ist eine Diskussion zu Liebig-Denkmünze der Gesellschaft Deutscher Chemiker für Professor Wolfgang Krätschmer innerhalb des Forums Nachrichten: Wissenschaft
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| Liebig-Denkmünze der Gesellschaft Deutscher Chemiker für Professor Wolfgang Krätschmer Professor Krätschmer, seit 1993 Honorarprofessor der Universität Heidelberg, ist Leiter einer unabhängigen Forschungsgruppe am Max-Planck-Institut für Kernphysik in Heidelberg. 1990 gelang es ihm gemeinsam mit Donald R. Huffmann von der University of Arizona, erstmals das Molekül C60, das so genannte Buckminster-Fulleren oder Fußball-Molekül, mit einfachen Mittel in Gramm-Mengen herzustellen. Neben C60 konnten mit der entwickelten Technik auch höhere Fullerene hergestellt werden, so dass mit dieser Entdeckung der Zugang zur Fullerenchemie eröffnet wurde. Eine große Zahl von Chemikern und Materialwissenschaftlern beschäftigen sich seither mit den neuartigen Substanzen. In der Stiftungsurkunde der Liebig-Denkmünze von 1903 des Vereins Deutscher Chemiker heißt es: "Zu Ehren des deutschen Altmeisters der Chemie, der neue Bahnen wies in Hörsaal und Werkstatt; dem Schöpfer des modernen Laboratoriums, dem klassischen Schriftsteller und Denker auf weitem Gebiete des Naturerkennens zum Gedächtnis; als Ansporn und Lohn für schaffende und forschende deutsche Chemiker in Erfüllung des Vereinszweckes: der Förderung der Chemie." Die Verleihung der Liebig-Denkmünze, eine der höchsten Auszeichnungen der Gesellschaft Deutscher Chemiker, an Professor Wolfgang Krätschmer trägt der herausragenden wissenschaftlichen Leistung Rechnung und würdigt die Bedeutung seiner äußerst wichtigen Entdeckung für die Chemie. Weitere Informationen: Professor Dr. Lutz H. Gade Anorganisch-Chemisches Institut der Universität Heidelberg, Im Neuenheimer Feld 270 69120 Heidelberg Tel. 06221 548443 lutz.gade@uni-hd.de Allgemeine Rückfragen von Journalisten auch an: Dr. Michael Schwarz Pressesprecher der Universität Heidelberg Tel. 06221 542310 michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de Irene Thewalt Tel. 06221 542311 presse@rektorat.uni-heidelberg.de Quelle: idw |
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