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| Leibniz-Preis 2009: Drei der elf ausgezeichneten Wissenschaftler kommen aus Nordrhein-Westfalen Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart hat drei Wissenschaftlern aus Nordrhein-Westfalen zum Leibniz-Preis gratuliert. Prof. Dr. Armin Falk, Universität Bonn, Prof. Dr. Burkhard Wilking, Universität Münster und Prof. Dr. Martin R. Zirnbauer, Universität zu Köln, erhalten 2009 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) als drei von bundesweit elf Forschern den Leibniz-Preis. Dies hat die DFG am heutigen Donnerstag bekannt gegeben. Die Auszeichnung wird gemeinhin als deutscher Nobelpreis bezeichnet. Die Gewinner erhalten jeweils eine Förderung in Höhe von 2,5 Millionen Euro zur Unterstützung ihrer weiteren wissenschaftlichen Arbeiten. Pinkwart sagte: "Das ist wie bereits im Vorjahr ein tolles Ergebnis für den Wissenschaftsstandort NRW. Ich gratuliere den Preisträgern zu dieser wichtigen Auszeichnung. Sie sind damit die internationale Visitenkarte für die hervorragende Arbeit der Wissenschaftler in unserem Land." Der Leibniz-Preis ist der höchstdotierte Preis für herausragende jüngere Forscherinnen und Forscher in Deutschland. Die Preisverleihung findet am 30. März 2009 in Berlin statt. Weitere Informationen zum Leibniz-Programm und den Preisträgern 2009 finden Sie unter www.dfg.de Die drei Gewinner aus Nordrhein-Westfalen: Prof. Dr. Armin Falk (40): Laboratorium für Experimentelle Wirtschaftsforschung der Universität Bonn Armin Falk wird für seine Arbeiten ausgezeichnet, mit denen er in der verhaltenswissenschaftlichen Wirtschaftsforschung und in den Wirtschaftswissenschaften insgesamt Maßstäbe gesetzt hat. Köln, Zürich und Bonn sind die Stationen in Armin Falks wissenschaftlichem Werdegang. In Köln studierte er Volkswirtschaftslehre, in Zürich promovierte und habilitierte er sich. Mit 35 Jahren wurde er 2003 Professor an der Bonner Universität; daneben ist er als Fellow am Bonner Institut für die Zukunft der Arbeit und Forschungsprofessor am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung tätig. Prof. Dr. Burkhard Wilking (38): Mathematisches Institut der Universität Münster Burkhard Wilking, der jüngste der neuen Leibniz-Preisträger, gilt international als einer der führenden Differentialgeometer. Nach dem Studium und der Promotion in Münster war Burkhard Wilking als Postdoktorand an der University of Pennsylvania in Philadelphia tätig, zunächst als Lecturer, danach als DFG-Forschungsstipendiat und Assistant Professor, bevor er 2002 Full Professor wurde. Kurze Zeit später wechselte er nach Deutschland zurück und folgte einem Ruf der Universität Münster, wo er seitdem Lehrstuhlinhaber an der Fakultät für Mathematik und Informatik ist. Unter seinen mehrfachen Auszeichnungen ragt die 2006 ergangene Einladung zu einem Vortrag auf dem nur alle vier Jahre stattfindenden Internationalen Mathematikerkongress heraus. Prof. Dr. Martin R. Zirnbauer (50): Institut für Theoretische Physik der Universität zu Köln Als einer der weltweit führenden mathematischen Physiker erhält Martin R. Zirnbauer den Leibniz-Preis. Martin R. Zirnbauer studierte Physik an der Technischen Universität München und in Oxford, wo er auch promovierte. Sein wissenschaftlicher Werdegang ist durch Arbeitsaufenthalte am Max-Planck-Institut für Kernphysik in Heidelberg und am California Institute of Technology/Pasadena geprägt. Mit gerade 29 Jahren wurde er 1987 auf eine Professur in Köln berufen, wo er seit 1996 Lehrstuhlinhaber ist. Quelle: idw |
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