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Kontaktstudium für Beschäftigte der Pharmaindustrie

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Alt 14.03.2007, 13:00
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Kontaktstudium für Beschäftigte der Pharmaindustrie

Die Hochschule Albstadt-Sigmaringen und das Fort- und Weiterbildungsinstitut PTS Training Service, Arnsberg, gehen neue Wege in der Weiterbildung von Berufstätigen der Pharmaindustrie. Mit der Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung am Donnerstag, 8. März, haben sie den Startschuss für ein Kontaktstudium zum Experten für pharmazeutische Qualität gegeben.





Das PTS-Institut aus Arnsberg im Sauerland organisiert seit 15 Jahren Seminare für Beschäftigte aus der Arzneimittelherstellung in Deutschland und der Schweiz. Mehrere Professoren und Mitarbeiter der Fakultät Life Sciences sind bereits seit Jahren für PTS als Referenten tätig.
Durch die offizielle Kooperation mit der Hochschule kann PTS nun erstmals ein komplettes Kontaktstudium "Good Quality Practice" anbieten. Das heißt, Berufstätige können über einen längeren Zeitraum immer wieder an Seminaren teilnehmen und erhalten dafür Bildungspunkte. Wenn Sie 8000 Punkte erreicht haben und die Abschlussarbeit erfolgreich angefertigt haben, erhalten sie ein anerkanntes Hochschulzertifikat. Zur Orientierung: Für ein eintägiges Seminar, das erfolgreich mit einer Prüfung abgeschlossen wird, gibt es 125 Bildungspunkte. Auf diese Weise können auch Techniker oder Pharmazeutisch-Technische Assistenten (PTA) ohne Fachhochschulreife ein Studium nachholen.
"Unser Ziel ist es, auch in der wissenschaftlichen Weiterbildung die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Praxis zu fördern", sagt Prorektor Professor Dr. Markus Lehmann. "Weiterbildung ist eine der Dienstaufgaben, die die Hochschulen haben", ergänzt Dekan Professor Dr. Volker Riethmüller, und diese werde einerseits durch die angebotenen Masterstudiengänge wahrgenommen, andererseits durch ein Kontaktstudium, das eine wissenschaftliche Ergänzung zu den praktischen Erfahrungen der Berufstätigen darstelle.
Während das PTS unter Leitung von Geschäftsführer Reinhard Schnettler für die Durchführung der Seminare verantwortlich ist und das unternehmerische Risiko trägt, entscheidet die Hochschule über die Inhalte, die Zulassungsvoraussetzungen, nimmt die Prüfung ab und verleiht das Zertifikat.
Professorin Dr. Ingrid Müller hat zusammen mit ihren Kollegen das Curriculum, also die Studieninhalte, erarbeitet. "Das Wissen wird immer dynamischer, gerade in der Pharmabranche, deshalb müssen wir als Hochschule die 40 Jahre zwischen Berufsstart und Rente mit berücksichtigen", sagt sie.
Gerade in der Herstellung von Arzneimitteln und Medizinprodukten, wo es auf besonders kontrollierte Bedingungen mit sehr hohen Hygiene-Anforderungen im Produktionsprozess ankommt, sind regelmäßige Schulungen der Mitarbeiter sogar gesetzlich vorgeschrieben. Mit dem Kontaktstudium werden die Möglichkeiten hierzu neu geschaffen. "Wir sind stolz darauf, dass unsere Hochschule in Zusammenarbeit mit dem PTS eine Vorreiterrolle übernimmt", freut sich die Professorin der Pharmatechnik.
Das Kontaktstudium Good Quality Practice setzt sich aus einem großen Pool von Pflichtmodulen und Wahlpflichtfächern zusammen. Inhalte sind zum Beispiel Hygiene, Qualitätskontrolle, Pharmarecht, Medizinprodukte und vieles mehr. Bewerbung und Beratung unter Tel.: 02932-51477.


Weitere Informationen:
- http://www.hs-albsig.de - Infos zur Hochschule
- http://www.pts.eu - Infos zum Kontaktstudium

Quelle: idw
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