Dienstag, 1. September 2009, 10:00

Login:

( Angemeldet bleiben?)

Jetzt hier registrieren

Kampfansage an den Speck: Forschungsprojekt untersucht Ursachen von Fettsucht

Dies ist eine Diskussion zu Kampfansage an den Speck: Forschungsprojekt untersucht Ursachen von Fettsucht innerhalb des Forums Nachrichten: Wissenschaft

Antwort
 
LinkBack Themen-Optionen Ansicht

  #1 (permalink)  
Alt 11.10.2005, 11:00
idw idw ist offline
Der Anbieter distanziert sich ausdrücklich von den u.g. Inhalten.
 
Registriert seit: Jun 2005
Beiträge: 112.430
Keine Wertung, idw hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, idw hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, idw hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, idw hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, idw hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, idw hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, idw hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, idw hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, idw hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, idw hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhalten  
Kampfansage an den Speck: Forschungsprojekt untersucht Ursachen von Fettsucht

Schätzungsweise zehn bis 18 Prozent der Kinder in Deutschland leiden an Übergewicht, bei etwa vier bis acht Prozent liegt die extreme Form einer Adipositas (Fettsucht) vor - mit erheblichen Folgen für die Gesundheit der Kinder, aber auch für die Budgets der Sozialkassen. Vor diesem Hintergrund untersucht ein Forschungsprojekt unter der Leitung des "Interdisziplinären Forschungsschwerpunkts für Risiko und Nachhaltige Technikentwicklung" (ZIRN) der Universität Stuttgart die Ursachen der Entstehung von Fettleibigkeit bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Das bis Ende 2008 laufende Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 600 000 Euro gefördert.
Auf den ersten Blick scheint die Sache ganz einfach zu sein: Hat jemand zu viel Speck auf den Rippen, dann isst er zu viel und bewegt sich zu wenig. Doch so simpel ist es nicht, und die Wissenschaft hat die Gründe für Fettsucht noch längst nicht verstanden. Einige Dinge sind schon bekannt: Fettreiche Ernährung, Bewegungsmangel, Lebensstil und Sozialverhalten spielen eine große Rolle bei der Gewichtszunahme. So werden Kinder eher dick, wenn sie die Mahlzeiten unregelmäßig einnehmen. Sie essen dann meist mehr Fast Food und naschen zwischendurch. Besonders häufig sind Kinder und Jugendliche aus einkommensschwachen Familien übergewichtig. Das liegt nach den Erkenntnissen der Forschung auch daran, dass sich in diesen Bevölkerungsgruppen die Eltern nicht so sehr am Dicksein ihrer Kinder stören und im Gegenteil Körperfülle eher mit Stärke assoziieren.
Abweichend von bisherigen Studien verfolgt das Forschungsprojekt dabei eine interdisziplinäre Strategie. Um eine möglichst umfassende Diagnose zu bekommen, haben sich Gesellschafts- und Geisteswissenschaftler, Physiologen, Ernährungswissenschaftler, Humanökologen, Epidemiologen, Ökonomen und Risikoforscher zusammengetan. Das Projekt zielt auf eine theoretisch fundierte, empirische Modellierung des Problems unter Berücksichtigung von individuellen, sozialen und ökologischen Faktoren. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse sollen anschließend genutzt werden, um die Fettsucht effektiver als bisher zu bekämpfen. Dazu wird das Forschungsteam mit Partnern aus der Praxis zusammenkommen, darunter Nahrungsmittelhersteller, Verbraucherverbände, Krankenkassen und Schulen.


Weitere Informationen: Institut für Sozialwissenschaften V, Abteilung Technik- und Umweltsoziologie, Prof. Ortwin Renn, Dr. Michael M. Zwick, Jürgen Deuschle, M.A., Tel. 0711/121 4295, e-mail: ortwin.renn@soz.uni-stuttgart.de.


Quelle: idw
Mit Zitat antworten


Antwort

Lesezeichen

Themen-Optionen
Ansicht


Ähnliche Themen
Thema Forum Letzter Beitrag
Gesundheit und Aktivität im Alter: Ulmer Forschungsprojekt untersucht Einflussfaktoren Nachrichten: Wissenschaft 11.02.2009 15:00
Kaltes Wasser am Äquator beeinflusst Monsun über Westafrika - Internationales Forschungsprojekt untersucht Ursachen und Mechanismen - Nachrichten: Wissenschaft 26.11.2007 09:00
Deutsch-chinesisches Forschungsprojekt untersucht neue Methoden zur Knochenregeneration Nachrichten: Wissenschaft 24.08.2007 12:00
Forschungsprojekt untersucht Kinderhospizarbeit Nachrichten: Wissenschaft 03.07.2007 10:00
Rauchen und Riechen - Berliner Forschungsprojekt untersucht Ursachen der Nikotinabhängigkeit Nachrichten: Wissenschaft 30.05.2007 16:00





Lexikon

Gesetze

Newsletter

JuraForum.de bietet Ihnen einen kostenlosen juristischen Newsletter:


© 2003-2011 JuraForum.de — Alle Rechte vorbehalten. Keine Vervielfältigung, Verbreitung oder Nutzung für kommerzielle Zwecke.

Sitemap | Kontakt | Datenschutz | AGB | Impressum


Suche: Rechtsanwalt | Steuerberater | Übersetzer

Rechtsanwalt Berlin | Rechtsanwalt Hamburg | Rechtsanwalt München | Rechtsanwalt Köln | Rechtsanwalt Frankfurt


Powered by vBulletin® Version 3.8.7 (Deutsch), Copyright ©2000 - 2012, Jelsoft Enterprises Ltd.
"Wiki" powered by VaultWiki v2.5.7, © 2008-2012, Cracked Egg Studios

ANZEIGEN