Dies ist eine Diskussion zu Iran - ein Schurkenstaat? innerhalb des Forums Nachrichten: Wissenschaft
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| Iran - ein Schurkenstaat? Seit US-Präsident Bush Iran zum "Schurkenstaat" erklärt und das Land in die "Achse des Bösen" eingereiht hat, mehren sich die Ängste um einen Flächenbrand im Mittleren Osten. Der Iran erscheint als "mittelalterliche" Theokratie, als ein fundamentalistisches Regime, das nach Atomwaffen strebt und damit nicht nur die Region, sondern auch Europa bedroht. Darüber hinaus steht an der Spitze der Regierung seit 2005 mit Ahmadinejad ein Präsident, der offensichtlich keine Situation zur Provokation und Verbalattacke gegen den Westen und Israel ungenutzt lässt. "Unter diesen in den Medien vermittelten Eindrücken sind hierzulande die Vorstellungen über die Situation im Iran, die politischen Motive und Entscheidungsprozesse oft ungenau und oberflächlich", so die These der Veranstalter. Der Iran ist eine entscheidende Größe im derzeitigen Machtkampf in der Region, an die energiepolitisch der Wohlstand der westlichen Industriestaaten gekoppelt ist. Um ein differenzierteres Bild der politischen Landschaft des Landes vorzustellen, veranstaltet der Lehrstuhl für Iranistik in Zusammenarbeit mit der Initiative "Bamberger Bürgerinnen und Bürger für Friedenssicherung" am Mittwoch, 31. Januar, einen Informationsabend zur gegenwärtigen politischen Situation im Iran. Um 20 Uhr informieren im Gebäude An der Universität 5, Hörsaal 024, Mitglieder des Lehrstuhls in fünf Kurzbeiträgen über das politische System der Islamischen Republik, über inneriranische Debatten, iranische Öffentlichkeit und zivilgesellschaftliche Prozesse sowie über die außenpolitische Einbindung und sicherheitspolitische Interessen. Im Anschluss an die Redebeiträge gibt es Gelegenheit zur offenen Diskussion. Die Moderation übernimmt Günter Winkler von der Bamberger Friedensinitiative. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen! Kontakt: Braun, Roswitha Lehrstuhl für Iranistik: Sprachen, Geschichte und Kultur Telefon 0951/863 2179, Fax 0951/863 5179 E-Mail: roswitha.braun@split.uni-bamberg.de Quelle: idw |
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