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Internationale Sommerschule: Integriertes Resourcenmanagement in den Tropen

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Alt 13.09.2005, 16:00
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Internationale Sommerschule: Integriertes Resourcenmanagement in den Tropen

Pressemitteilung
Göttingen, 13. September 2005 / Nr. 291


Internationale Sommerschule: Integriertes Resourcenmanagement in den Tropen
Teilnehmer aus Lateinamerika entwickeln Entscheidungshilfen für Landnutzungskonzepte


(pug) Die Fakultät für Agrarwissenschaften der Universität Göttingen veranstaltet vom 19. bis 30. September 2005 eine englischsprachige Sommerschule zum Thema Integriertes Resourcenmanagement in den Tropen. Die Organisatoren erwarten dazu 20 Teilnehmer aus wissenschaftlichen Einrichtungen und interdisziplinären Entwicklungsprojekten in zehn lateinamerikanischen Ländern. Im Rahmen der Veranstaltung sollen Entscheidungshilfen für verschiedene Landnutzungskonzepte in Lateinamerika erarbeitet werden. Dabei geht es insbesondere um den Schutz der natürlichen Ressourcen und den Erhalt wichtiger Landschaftsfunktionen. Die Teilnehmer wollen zudem ein Konzept für eine längerfristige Zusammenarbeit mit Fachinstitutionen in Lateinamerika entwickeln. Finanziert wird die internationale Sommerschule für drei Jahre durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) und das Inter-American Institute for Global Change Research in Sao Paulo (Brasilien).


"Das Thema Nachhaltigkeit hat in den vergangenen Jahren zu einem Umdenken in der forst- und landwirtschaftlichen Forschung geführt", sagt der Organisator der Tagung, Privatdozent Dr. Martin Worbes vom Göttinger Institut für Pflanzenbau und Tierproduktion in den Tropen und Subtropen. Neben der Optimierung der Produktion seien Klimaschutz und der Erhalt der Biodiversität wesentliche gesellschaftliche Ziele. "Wegen der komplexen ökologischen und ökonomischen Zusammenhänge in Entwicklungsländern und in den Tropen müssen Entscheidungshilfen für die Land- und Waldnutzung interdisziplinär erarbeitet werden", so Dr. Worbes. Nur so könnten politische und wirtschaftliche Entscheidungsträger Lösungen entwickeln, die die Nutzungsinteressen aller Beteiligten berücksichtigen.


An der Sommerschule beteiligen sich Wissenschaftler der agrarwissenschaftlichen und der forstwissenschaftlichen Fakultät der Universität Göttingen sowie der Universitäten Kassel, Berlin und Bonn. Auch Experten der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit, des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) sowie der Koordinierungsstelle EU der Wissenschaftsorganisationen werden an der Veranstaltung mitwirken. Neben wissenschaftlichen Vorträgen und Demonstrationen sind Exkursionen in die Umgebung Göttingens geplant. Mit der Förderung beteiligt sich der Deutsche Akademische Austauschdienst an der Umsetzung des BMBF-Rahmenprogramms "Forschung für Nachhaltigkeit". Informationen zur Sommerschule sind im Internet unter der Adresse <www.tropical-resources.uni-goettingen.de/Summerschool.107.0.html> abrufbar.


Kontaktadresse:
PD Dr. Martin Worbes
Georg-August-Universität Göttingen
Fakultät für Agrarwissenschaften
Institut für Pflanzenbau und Tierproduktion in den Tropen und Subtropen
Grisebachstraße 6, 37077 Göttingen
Telefon (0551) 39-9504, Fax (0551) 39-3759
e-mail: mworbes@gwdg.de
Internet: <www.tropical-resources.uni-goettingen.de>


Quelle: idw
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