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Internationale Konferenz "Rhythms in the Brain" vom 26.-28.5.2006 an der University of Wales in Bangor

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Alt 09.05.2006, 12:00
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Internationale Konferenz "Rhythms in the Brain" vom 26.-28.5.2006 an der University of Wales in Bangor

Lässt sich die Faszination von Musik wissenschaftlich erklären? Hirnforscher, Musikwissenschaftler und Komponisten beschäftigen sich auf der internationalen Tagung "Rhythms in the Brain" mit den Analogien zwischen Musik und Gehirn. Die Konferenz findet vom 26. bis 28. Mai 2006 an der University of Wales (Bangor) statt. Im Zentrum steht die Analyse einer Installation des Berliner Komponisten Julian Klein, bei der die Musik über die Hirnwellen der beteiligten Künstler erzeugt wurde.





Die Musik übt unter den Künsten einen besonderen Zauber auf die Menschen aus. Nach den Gründen dafür wird seit der Antike geforscht. Heute wird mit den Methoden der modernen Hirnforschung untersucht, wie Musik im menschlichen Gehirn verarbeitet wird. Erste Befunde weisen darauf hin, dass Prinzipien der Rhythmizität, wie sie aus der Musik bekannt sind, auch für die Organisation von Hirnaktivität gelten. Lässt sich so der Zauber der Musik vielleicht wissenschaftlich erklären? Dieser Frage gehen Neurowissenschaftler, Musikwissenschaftler und Komponisten auf der Tagung "Rhythms in the Brain" nach, die von der Jungen Akademie vom 26. bis 28. Mai 2006 im Konferenzzentrum "Oswalds" der University of Wales in Bangor veranstaltet wird.


Im Mittelpunkt der Diskussionen um die Analogien von Musik und Gehirn steht die Analyse des Stückes "Brain Study", einer "Installation für vernetzte Gehirn-Spieler" von Julian Klein. Die Performance-Version des Stücks wurde bei den Berliner Festspielen MaerzMusik 2004 von dem Berliner ensemble "a rose is" unter Leitung des Komponisten uraufgeführt.


Die Organisatoren der Tagung, der Hirnforscher David Linden (University of Wales, Bangor) und der Komponist Julian Klein (Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Frankfurt am Main), sind Mitglieder der Jungen Akademie an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina. Die insgesamt 50 Mitglieder der Jungen Akademie - deutschsprachige Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus unterschiedlichen Disziplinen - widmen sich dem interdisziplinären wissenschaftlichen Diskurs und engagieren sich an den Schnittstellen von Wissenschaft und Gesellschaft. Die Tagung "Rhythms in the Brain" ist ein Projekt der Arbeitsgruppe "Rhythmus" der Jungen Akademie.


Ausführliches Programm:
www.diejungeakademie.de/ag/rhythmus


Weitere Auskünfte:
Dr. David Linden, University of Wales, School of Psychology, Tel. +44 (0) 1248 382564, E-Mail: d.linden@bangor.ac.uk


Weitere Informationen:
- http://www.diejungeakademie.de/ag/rhythmus

Quelle: idw
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