Dies ist eine Diskussion zu Immobilien müssen sich mit anderen Anlageformen vergleichen lassen innerhalb des Forums Nachrichten: Wissenschaft
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| Immobilien müssen sich mit anderen Anlageformen vergleichen lassen FRANKFURT. Das Institut für Humangeographie der Goethe-Universität Frankfurt veranstaltet im September erstmalig eine International Summer School, in der examensnahen Studierenden der Geographie, Stadtplanung, Wirtschaftswissenschaften und Soziologie mit Interesse an der Immobilienwirtschaft praxisnahes, methodisches und konzeptionelles Wissen für den Berufseinstieg im Bereich ?Real Estate Market Research? vermittelt werden sollen. Knapp 50 Studierende von mehr als 20 Universitäten können an der International Summer School teilnehmen, die vom 1. bis 13. September stattfindet; über 80 hatten sich angemeldet. Die Referenten und Referentinnen kommen aus der Wissenschaft und renommierten Unternehmen der internationalen Immobilienwirtschaft. Die Immobilienwirtschaft ist in den vergangenen zwei Jahrzehnten großen Veränderungen unterworfen gewesen. Dazu Prof. Susanne Heeg, seit 2006 Professorin für geographische Stadtforschung an der Goethe-Universität: "Insbesondere die Ausdehnung des Dienstleistungssektors hat eine vielfältige Landkarte immobilienwirtschaftlicher Standorte geschaffen. Märkte sowie Akteure sind internationaler geworden. Metropolen wurden wichtige Standorte für innovative Unternehmen mit einem hohen Flächenbedarf. Immobilien sind inzwischen eine Anlagekategorie wie andere auch: Haltezeiten von Immobilien nehmen ab, und die Eigenkapitalrendite der Immobilienanlage muss mit der anderer Anlageformen vergleichbar sein." Damit einhergehend haben sich die Anforderungen in den immobilienwirtschaftlichen Arbeitsfeldern gewandelt. Die Zielsetzung der immobilienwirtschaftlichen Sommeruniversität erläutert Dr. Sabine Dörry, die gemeinsam mit Susanne Heeg die Sommerschule konzipiert hat: "Zum einen können die Studierenden ihr Wissen über regionalökonomische und räumliche Zusammenhänge vertiefen und ein größeres Verständnis für Dynamiken in der Immobilienwirtschaft entwickeln. Und außerdem wollen wir ihnen Einblicke in andere zentrale immobilienwirtschaftliche Tätigkeitsfelder geben, dazu gehören Finanzierung, Immobilienbewertung, Projektentwicklung und Planung." Damit soll ein Verständnis des komplexen Wechselverhältnisses von Immobilie und Umwelt sowie von Tätigkeiten, die die Immobilie und ihre Bewertung beeinflussen, geschaffen werden. Die Wissensvermittlung erfolgt an konkreten regionalen Marktbeispielen aus Deutschland, China, Brasilien, Russland und anderen Regionen der Welt. An diesen Beispielen werden sowohl die Verflechtungen zwischen den Bereichen Immobilien-, Kapital- und Arbeitsmarkt analysiert als auch volkswirtschaftliche, demographische und politisch-institutionelle Variablen mit einbezogen. Referenten der folgenden Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen beteiligen sich an der Summer School: Aberdeen Property Investors; BulwienGesa AG; CB Richard Ellis; Corpus Sireo; Cushman & Wakefield; DEGI - Deutsche Gesellschaft für Immobilienfonds mbH; DekaBank; Europäische Zentralbank; Hypoport AG; PKF hotelexperts, Wien; ProProjekt Planungsmanagement & Projektberatung GmbH; UBS Global Asset Management; AK Immobilien des DVAG; Gutachterausschuss für Grundstücksbewertung Frankfurt am Main; ILS - Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung, Dortmund; Justus-Liebig-Universität Gießen; Stadtplanungsamt Frankfurt am Main; Universität zu Köln. Informationen: Prof. Susanne Heeg, Dr. Sabine Dörry, Institut für Humangeographie, Fachbereich Geowissenschaften/Geographie, Tel.: (069) 798 28482; s.doerry@em.uni-frankfurt.de Die Goethe-Universität ist eine forschungsstarke Hochschule in der europäischen Finanzmetropole Frankfurt am Main. Vor 94 Jahren von Frankfurter Bürgern gegründet, ist sie heute eine der zehn größten Universitäten Deutschlands. Am 1. Januar 2008 gewann sie mit der Rückkehr zu ihren historischen Wurzeln als Stiftungsuniversität ein einzigartiges Maß an Eigenständigkeit. Rund um das historische Poelzig-Ensemble im Frankfurter Westend entsteht derzeit für rund 600 Millionen Euro der schönste Campus Deutschlands. Mit 45 eingeworbenen Stiftungs- und Stiftungsgastprofessuren nimmt die Goethe-Uni den deutschen Spitzenplatz ein. In drei Forschungsrankings des CHE in Folge und in der Exzellenzinitiative zeigt sich die Goethe-Universität als eine der forschungsstärksten Hochschulen Deutschlands. Herausgeber: Der Präsident Abteilung Marketing und Kommunikation, Postfach 11 19 32, 60054 Frankfurt am Main Redaktion: Ulrike Jaspers, Referentin für Wissenschaftskommunikation Telefon (069) 798 - 2 32 66, Telefax (069) 798 - 2 85 30, E-Mail jaspers@ltg.uni-frankfurt.de Internet: www.uni-frankfurt.de Weitere Informationen: - http://www.humangeographie.de/summerschool/ Quelle: idw |
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