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Hohe Auszeichnung der Ingrid-zu-Solms-Stiftung geht an Schmerzforscherin Prof. Rohini Kunert

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Alt 24.01.2008, 11:00
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Hohe Auszeichnung der Ingrid-zu-Solms-Stiftung geht an Schmerzforscherin Prof. Rohini Kunert

Der Ingrid zu-Solms Wissenschaftspreis 2007, eine renommierte Auszeichnung für Wissenschaftlerinnen in der Medizin, wird in diesem Jahr an Prof. Dr. Rohini Kunert, Pharmakologisches Institut der Universität Heidelberg vergeben. Die 36-jährige Pharmakologin beschäftigt sich mit der Entstehung und den zugrundeliegenden molekularen Ursachen der klinisch bedeutsamen chronischen Schmerzkrankheiten. Sie publiziert in hervorragenden internationalen Journalen wie Science oder Nature Medicine und konnte kürzlich einen wichtigen Regulator des Schmerzgedächnisses identifizieren. Ein Förderpreis der Stiftung geht in diesem Jahr an die junge Fachärztin für Psychiatrie, Dr. Henriette Löffler-Stastka, Universitäts-Klinik für Tiefenpsychologie und Psychotherapie der Medizinische Universität Wien, für ihre innovativen wissenschaftlichen Arbeiten im Bereich der psychotherapeutischen Diagnostik.






Der Wissenschaftspreis der Ingrid-zu-Solms-Stiftung
Der von der Internistin und Psychotherapeutin Dr. med. Ingrid Gräfin zu Solms-Wildenfels gestiftete, seither im Zwei-Jahres-Turnus vergebene, mit 10.000 Euro dotierte Wissenschaftspreis zeichnet hochrangige junge Nachwuchswissenschaftlerinnen in der medizinischen Grundlagenforschung, der klinischen Medizin oder der medizinischen Psychotherapie aus. In diesem Jahr hat sich die Jury zusätzlich zur Vergabe eines Förderpreises entschieden. Die Preisträgerinnen werden Mitglied des Ingrid-zu-Solms-Fellowship, das ihre Aufgabe in der gegenseitigen Stützung der wissenschaftlichen Karriere und der wissenschaftlichen Weiterqualifikation sieht.


Die Preisträgerin 2007, Rohini Kunert, studierte an der University of Bombay, Indien Technische Pharmakologie und promovierte am Department of Pharmacology, College of Medicine der University of Iowa, USA. Als Postdoktorandin war sie zunächst bei Prof. Peter Seeburg am ZMB der Universität Heidelberg und der Abteilung für Molekulare Neurobiologie, Max-Planck-Institut für medizinische Forschung in Heidelberg. Sie arbeitete zwei Jahre als Laborleiterin bei Axaron AG Heidelberg und anschließend als Nachwuchsgruppenleiterin (Emmy-Noether-Programm der DFG) im Pharmakologischen Institut der Universität Heidelberg. 2006 erhielt sie den Ruf als W3 Professorin für Pharmakologie und Toxikologie an der medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg.


Dr. Henriette Löffler-Stastka promovierte 1995 an der Medizinischen Universität Wien, ist Fachärztin für Psychiatrie und arbeitet als Universitätsassistentin an der Universitätsklinik für Psychoanalyse und Psychotherapie der Medizinischen Universität Wien. Sie erhält ihre psychoanalytische Ausbildung in der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung und ist seit 2002 Fellow Member des Research Committees der International Psychoanalytic Association. Die Forscherin ist seit 2007 Stellvertretende Vorsitzende der Arbeitsgruppe "Ambulante Psychotherapie" der Österreichischen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie. An bisherigen Auszeichnungen erhielt sie den Anerkennungspreis für Wissenschaft des Landes Niederösterreich (2001) und den Förderpreis für Wissenschaft der Stadt Wien (2007).


Weitere Informationen:
- http://www.ingrid-zu-solms-stiftung.de

Quelle: idw
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