Dies ist eine Diskussion zu Heizung, Lüftung, Aufzug - Energiefresser in Kliniken finden innerhalb des Forums Nachrichten: Wissenschaft
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| Heizung, Lüftung, Aufzug - Energiefresser in Kliniken finden Ein lohnenswerter Ansatz: Die Energieagentur NRW rechnet damit, dass Krankenhäuser bis zu 40 Prozent der Kosten für Energie einsparen könnten - vor allem, weil Klinik-Anlagen oft sanierungsbedürftig sind und auf Grund häufiger Um- und Anbauten keine optimale Energieversorgung haben. Doch individuelle Verbrauchsanalysen sind kostspielig. Deshalb wurde in bisherigen Untersuchungen gerne der gesamte Energieverbrauch eines Krankenhauses betrachtet und versucht, diesen mit Hilfe allgemeiner Bezugsgrößen wie Fläche und Bettenzahl mit anderen Einrichtungen zu vergleichen. "Aber selbst wenn die Gesamtfläche zweier Kliniken identisch sind, hängt der Energiebedarf auch davon ab, wo gelüftet oder klimatisiert wird", betont DBU-Generalsekretär Dr. Fritz Brickwedde. Die individuellen Eigenschaften der 20 Krankenhäuser werden in der UMSICHT-Untersuchung nun erstmalig berücksichtigt. "Wir werden den Verbrauch von Heizung, Warmwasser, Kühlung, Lüftungsanlagen, Aufzüge, Druckluft und der zentralen Energiewandlungsanlagen messen", weiß Dr. Christian Dötsch vom Fraunhofer-Institut. Die Ergebnisse bewerten die Wissenschaftler dann anhand von individuellen Einflussgrößen wie der Patientenzahl. "Um unsere Studie für andere Kliniken verwertbar zu machen, ist es nicht nur notwendig, dass wir charakteristische und relevante Verbrauchsbereiche untersuchen. Wir müssen uns auch auf eine übliche Krankenhausgröße mit 300-600 Betten festlegen", betont Dötsch. Jedes dritte Bett in Deutschland steht in dieser Klinikkategorie. Dadurch können die Ergebnisse der Untersuchung von einem Großteil der Krankenhäuser genutzt werden. Inzwischen haben sich bereits 17 Kliniken für die Teilnahme am Forschungsvorhaben beworben. Das Projekt mit DBU-Unterstützung in Höhe von rund 125.000 Euro wird von einem Expertenbeirat aus Krankenhaus-Praktikern und regionalen Vertretern des Fachverbandes Krankenhaustechnik (FKT) aus NRW und Niedersachsen begleitet. Für Brickwedde zeigt das Projekt eindrucksvoll, wie Ökologie und Ökonomie vereinbar sind: "Krankenhäuser sollten in Zukunft jährlich nicht mehr rund drei Milliarden Liter oder umgerechnet 100.000 Tankwagenfüllungen Heizöl verbrauchen - das spart Kosten und schont die Umwelt." Weitere Informationen: - http://www.dbu.de/press/artikel1118.html Quelle: idw |
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