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"Glück und Glas, wie leicht bricht das." Rechtsinformatik-Reflexionen zum "gläsernen Menschen" in Zeiten des Internets

Dies ist eine Diskussion zu "Glück und Glas, wie leicht bricht das." Rechtsinformatik-Reflexionen zum "gläsernen Menschen" in Zeiten des Internets innerhalb des Forums Nachrichten: Wissenschaft

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Alt 29.11.2007, 17:00
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"Glück und Glas, wie leicht bricht das." Rechtsinformatik-Reflexionen zum "gläsernen Menschen" in Zeiten des Internets

Öffentliche Ringvorlesung der Universität im Saarbrücker RathausMontag, 3. Dezember 2007, 19 Uhr, RathausfestsaalProf. Dr. Maximilian HerbergerBürgerliches Recht, Institut für Rechtsinformatik










Die Rechtsinformatik bewegt sich als Fach im Übergangsfeld zwischen Informatik und Recht. Sie versteht sich dabei auch als kommunikativer Vermittler zwischen diesen beiden Fächern. Dass dieser Dialog nicht einfach ist, zeigt sich unter anderem daran, dass zahlreiche Metaphern auftauchen, wie etwa die des "gläsernen Menschen", die ja die Leitmetapher für die Ringvorlesung ist, und in der Informatiker und Juristen anscheinend (oder scheinbar?) ihre Gedanken wiedererkennen können.


Ein zweiter Blick auf die Sachlage ist aber unabdingbar. Denn: Metaphern sind im interdisziplinären Dialog fast immer Indiz und Indikator für tieferliegende, oft nicht bewusst wahrgenommene Kommunikationsprobleme. Die Metapher verstellt den Blick für die Wahrnehmung. Der Vortrag konzentriert sich auf diesen Sachverhalt und versucht, die einschlägige Metaphorik nachzuzeichnen und zu entschlüsseln. Dabei wird auch die rhetorische Dimension einbezogen, da die Rhetorik mittlerweile - für die breite Öffentlichkeit noch fast unbemerkt - ein Fach der Juristenausbildung geworden ist.


Der Vortrag ist Teil einer Vorlesungsreihe, mit der die Universität des Saarlandes und die Landeshauptstadt Saarbrücken ihre Zusammenarbeit im Wintersemester 2007/08 fortsetzen. Die Ringvorlesung mit dem Titel "Der gläserne Mensch" ist fachübergreifend angelegt, sie will das Spektrum der universitären Forschung einer breiten Öffentlichkeit vorstellen. Sie behandelt das kontrovers diskutierte Thema der immer größeren Durchleuchtungs-möglichkeit des Menschen aus verschiedensten Perspektiven. Dabei geht es sowohl um aktuelle Forschungsansätze als auch um neue Erkenntnisse aus der Praxis des Datenschutzes. Die Federführung hat Professor Dr. Patricia Oster-Stierle, Romanistin und Vizepräsidentin der Universität des Saarlandes für Europa und Kultur.


Die kostenlosen Veranstaltungen finden bis Ende Februar jeweils montags um 19 Uhr im Rathausfestsaal statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.


Das detaillierte Programm zur Ringvorlesung ist im Internet unter <www.derglaesernemensch.org> einzusehen.


Kontakt:


Prof. Dr. Patricia Oster-Stierle
Tel. (0681) 302-4566
E-Mail: p.oster-stierle@mx.uni-saarland.de


Prof. Dr. Maximilian Herberger
Tel. (0681) 302-3105
E-Mail: rechtsinformatik@jura.uni-sb.de


Quelle: idw
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