Dies ist eine Diskussion zu Girls` day an der Universität Flensburg innerhalb des Forums Nachrichten: Wissenschaft
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| Girls` day an der Universität Flensburg Immer noch entscheiden sich Mädchen nach der Schule oft für so genannte typisch weibliche Ausbildungsberufe und Studienfächer und schöpfen ihre Berufsmöglichkeiten nicht voll aus. So besteht die Gefahr, dass die Mädchen und jungen Frauen ihre technisch-naturwissenschaftlichen Eignungen nicht erkennen und so einen Beruf nicht ergreifen oder einen Studiengang wählen, der ihnen Spaß machen könnte. Dr. Ursula Kneer, Gleichstellungsbeauftragte der Universität Flensburg unterstützt den Girls` day: "Die Universität Flensburg beteiligt sich am Mädchen-Zukunftstag, um Schülerinnen auf Berufe aufmerksam zu machen, von denen sie noch nichts wissen, die nicht in ihren Köpfen verankert sind. Wir wollen dabei helfen, Interesse an Technik zu wecken und der klassischen Rollenverteilung entgegenwirken." Dabei sei es wichtig, so Kneer, dass dieses "Interesse-Wecken" noch vor der eigentlichen Berufsorientierung geschehe. Die Mädchen lernen bei Prof. Dr. Martin Burgmer modernes technisches Gerät kennen. Und die Schülerinnen können sich selbst ausprobieren. Aus den Erfahrungen des vergangenen Jahres weiß Dr. Ursula Kneer: "Die Mädchen haben viel Spaß an diesem Vormittag und sind sehr bei der Sache, arbeiten konzentriert." Sie arbeiten unter anderem mit elektrischen Motoren und Generatoren, konventionellen und rechnergesteuerten Metallbearbeitungsmaschinen, rechnergestützten Konstruktionssystemen, Schweißgeräten und digitalen Meßsystemen. Und am Ende können die Schülerinnen das mit nach Hause nehmen, was sie selbst produziert haben. Für Prof Dr. Burgmer ist es wichtig, die Begeisterung für Technik zu wecken. Die Schülerinnen sollen erkennen, dass Berufe in Industrie und Handwerk attraktiv sind. Eine Spezialität an der Universität Flensburg ist, dass die Jungs der betreffenden Klassen an diesem Tag auch etwas Besonderes vorhaben. Sie können am Institut für Ernährungs- und Verbraucherbildung einen Haushaltspass erwerben. Die gestellten Aufgaben an die Schüler: Zum Beispiel eine Puppe wickeln, eine kleine Lebensmittelkunde und eine Mahlzeit zubereiten. Und so wie die Mädchen im vergangenen Jahr Spaß an der Technik hatten, so hatten die Schüler Spaß daran, den Haushaltspass zu erwerben. Und auch die begleitenden Studierenden am Institut für Ernährungs- und Verbraucherbildung haben etwas davon: Sie lernen die Schüler zu motivieren, Praxis zu bekommen. Kontakt: Dr. Ursula Kneer, Frauenbeauftragte der Universität Flensburg, Tel: 0461 - 805 2762, E-Mail: ukneer@uni-flensburg.de Dr. Helge Möller, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Universität Flensburg, Tel.: 0461 - 14 44 916, E-Mail: presse@uni-flensburg.de Quelle: idw |
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