Dienstag, 1. September 2009, 10:00

Login:

( Angemeldet bleiben?)

Jetzt hier registrieren

"Gesprächskreis Rhein-Neckar": Universität Heidelberg lädt die Medien herzlich ein

Dies ist eine Diskussion zu "Gesprächskreis Rhein-Neckar": Universität Heidelberg lädt die Medien herzlich ein innerhalb des Forums Nachrichten: Wissenschaft

Antwort
 
LinkBack Themen-Optionen Ansicht

  #1 (permalink)  
Alt 23.06.2008, 16:00
idw idw ist offline
Der Anbieter distanziert sich ausdrücklich von den u.g. Inhalten.
 
Registriert seit: Jun 2005
Beiträge: 112.430
Keine Wertung, idw hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, idw hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, idw hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, idw hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, idw hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, idw hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, idw hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, idw hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, idw hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, idw hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhalten  
"Gesprächskreis Rhein-Neckar": Universität Heidelberg lädt die Medien herzlich ein

Gesprächskreis Rhein-Neckar - Physikalische Forschung in Industrie und Hochschule - 47. Treffen am Donnerstag, 10. Juli, 14.00 Uhr, im Kirchhoff-Institut für Physik der Universität Heidelberg





Zum traditionsreichen "Gesprächskreis Rhein-Neckar - Physikalische Forschung in Industrie und Hochschule" lädt die Universität Heidelberg Medien und interessierte Wissenschaftler - auch Doktoranden und Diplomanden - herzlich ein. Das 47. Treffen findet am Donnerstag, 10. Juli, 14.00 Uhr, im Kirchhoff-Institut für Physik der Universität Heidelberg statt (Im Neuenheimer Feld 227, 69 120 Heidelberg).


Programm


14.00 Uhr: Dr. Volker Stadler, Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg: Hochkomplexe Peptidarrays für Proteomforschung und Wirkstoffentwicklung


14.30 Uhr: Dr. Christopher Klatt, Freudenberg Forschungsdienste KG, Weinheim: STELLA - Dehnbare Elektronik für großflächige Anwendungen


15.00 Uhr: Prof. Dr. Peter Fischer, Institut für Technische Informatik der Universität Heidelberg: Kameras für das Unsichtbare - oder: wie man Einzelphotonen, Röntgenquanten und Teilchen filmen kann


16.10 Uhr: Dr. Jörg Bohsung, Siemens AG Healthcare Sector, Heidelberg: Strahlentherapie mit gerasterten Ionenstrahlen


16.40 Uhr: Dipl.-Ing. Andreas Hennecke, Pepperl+Fuchs GmbH, Mannheim: DART - Die neue Dimension der Eigensicherheit


17.15 Uhr: Dr. Rainer Stamen, Kirchhoff-Institut für Physik der Universität Heidelberg: Der Large Hadron Collider am CERN


18.00 Uhr: Imbiss


Abstracts


Dr. Volker Stadler, Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg:
Hochkomplexe Peptidarrays für Proteomforschung und Wirkstoffentwicklung
Arrays ermöglichen die hochgradig parallelisierte Suche nach Bindungspartnern und haben so der biomedizinischen Forschung neue Impulse geliefert. Mit lithographischen Methoden können inzwischen DNA-Chips mit mehr als 50.000 verschiedenen Oligonukleotiden pro cm2 synthetisiert werden, während bei Peptidarrays bislang lediglich 25 verschiedene Moleküle pro cm2 möglich waren. Das liegt in erster Linie an der komplexen Chemie bei der kombinatorischen Peptidsynthese, die eine Anwendung lithographischer Methoden verhindert. Auf Basis von sogenannten Aminosäurepartikeln sowie einem speziellen Laserdrucker bzw. alternativ einem Mikrochip hat das Team ein völlig neuartiges Verfahren zur Herstellung von Peptidarrays entwickelt, das den Stand der Technik bei reduziertem Syntheseaufwand beträchtlich erhöht. Das Verfahren wird die breite Anwendung von Peptidarrays in der Proteomforschung und der Wirkstoffentwicklung ermöglichen.


Dr. Christopher Klatt, Freudenberg Forschungsdienste KG, Weinheim:
STELLA - Dehnbare Elektronik für großflächige Anwendungen
Die Freudenberg Forschungsdienste KG, zentraler Dienstleister der Freudenberg-Gruppe, sind als industrieller Partner Konsortialführer im von der EU geförderten Projekt STELLA: dehnbare Elektronik für großflächige Anwendungen (STrechable ELectronics for Large area Applications). Darin verbirgt sich die Weiterentwicklung von flexiblen Leiterplatten mit dem Ziel, in die dritte Dimension vorzustoßen, d.h. faltenfreie drei-dimensionale Leiter- und Elektronikgebilde zu ermöglichen. Im Vordergrund steht dabei die Anwendung in textilen und elastomeren Produkten, die dicht am Menschen Verwendung finden. Am Ende soll ein neues Freudenberg-Produkt entstehen: dehnbare Schaltungsfolien für Elektronik auf Folien- oder Vliesstoffbasis. Technischer Stand im Projekt und Aspekte der Projektkoordination werden thematisiert.


Prof. Dr. Peter Fischer, Institut für Technische Informatik der Universität Heidelberg:
Kameras für das Unsichtbare - Oder: wie man Einzelphotonen, Röntgenquanten und Teilchen filmen kann
Der Nachweis weniger Photonen, einzelner Röntgenquanten oder geladener Elementarteilchen ist in vielen Experimenten in Physik, Medizin oder Biologie eine zentrale Aufgabenstellung. Dabei sollen neben dem Ort oft auch der Auftreffzeitpunkt oder die Energie der Teilchen genau bestimmt werden. Die neuesten Einwicklungen in der Silizium-Sensortechnik bieten hierfür eine Fülle von Möglichkeiten. Im Vortrag werden einige neuere Typen von Siliziumsensoren vorgestellt und es wird gezeigt, wie hieraus mit spezialisierter Elektronik neuartige Sensorsysteme für zukünftige Anwendungen entstehen könnten.


Dr. Jörg Bohsung, Siemens AG Healthcare Sector, Heidelberg:
Strahlentherapie mit gerasterten Ionenstrahlen
Im Herbst diesen Jahres wird das Heidelberger Ionenstrahl Therapiezentrum HIT die ersten Patienten behandeln. Damit wird es erstmalig an einer Klinik möglich sein, mit Hilfe des sogenannten intensitätsgesteuerten Rasterscanverfahrens Protonen- oder Schwerionenstrahlen zur Strahlentherapie am Menschen einzusetzen. In dem Vortrag wird zunächst die Physik und Technik des Verfahrens erklärt sowie kurz auf die Vorteile von Protonen und Schwerionenstrahlen aus physikalischer und strahlenbiologischer Sicht im Vergleich zu der normaler Weise eingesetzten hochenergetischen Photonenstrahlung eingegangen. Anschließend werden der strahlentherapeutische Workflow bei HIT sowie bei weiteren in Planung bzw. in Bau befindlichen ähnlichen Anlagen der Firma Siemens näher erläutert und Gemeinsamkeiten und neue Herausforderungen im Vergleich zur konventionellen Strahlentherapie aufgezeigt.


Dipl.-Ing. Andreas Hennecke, Pepperl+Fuchs GmbH, Mannheim:
DART - Die neue Dimension der Eigensicherheit
Eigensicherheit ist eine weltweit akzeptierte Zündschutzart, die gegenüber anderen Zündschutzarten zahlreiche Vorteile bietet. Das dynamisch wirkende eigensichere Energieversorgungskonzept DART ermöglicht erheblich höhere Wirkleistungen bei gleichzeitiger eigensicherer Energiebegrenzung durch Schnellabschaltung. Der Vortrag beschreibt das DART-Basiskonzept und zwei für bestimmte Anwendungsbereiche optimierte Lösungen - eine für allgemeine High-Power-Anwendungen und eine für Feldbusanwendungen. Dabei werden die Funktionsweise von DART erläutert, notwendige sicherheitstechnische, für den Nachweis der Eigensicherheit relevante Aspekte aufgezeigt und deren Auswirkungen auf die internationale Normung erläutert. Abschließend werden praktische Einsatzgebiete in der Prozessindustrie aufgezeigt.


Dr. Rainer Stamen, Kirchhoff-Institut für Physik der Universität Heidelberg:
Der Large Hadron Collider am CERN
Nach mehrjähriger Entwicklungs- und Bauzeit geht im Herbst diesen Jahres der Large Hadron Collider (LHC) am CERN in Betrieb und eröffnet damit der Teilchenphysik ein neues Forschungsfeld. Bei bisher unerreicht hohen Energien im Teraelektronenvoltbereich werden Protonenstrahlen mit höchster Intensität zur Kollision gebracht. Neben Präzisionsmessungen bisher bekannter Physik reichen die Forschungsmöglichkeiten von der Suche nach dem Higgs-Teilchen über dunkle Materie bis hin zu mikroskopischen schwarzen Löchern und zusätzlichen Raumdimensionen. Der Bau des LHC stellte die Ingenieure und Physiker vor enorme technologische Herausforderungen, die in internationaler Zusammenarbeit bewältigt wurden. Durch ein System von über 1000 supraleitenden Magneten, die bei 1.9 K betrieben werden, werden die Protonen auf einer 27 km langen Kreisbahn geführt und von einem System aus Kavitäten beschleunigt. Hierdurch werden Kollisionen von Protonpaketen mit jeweils 1011 Teilchen mit einer Rate von 40 MHz erzeugt. Der Vortrag beschreibt die technologischen Herausforderungen und Lösungen des LHC-Projekts.


Rückfragen bitte an:
Dr. Manfred von Schickfus
Kirchhoff-Institut für Physik
Im Neuenheimer Feld 227, 69120 Heidelberg
Tel. 06221 548039, Fax 549869
gespraechskreis@kip.uni-heidelberg.de


Allgemeine Rückfragen von Journalisten auch an:
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
http://www.uni-heidelberg.de/presse


Irene Thewalt
Tel. 06221 542310, Fax 542317
presse@rektorat.uni-heidelberg.de


Quelle: idw
Mit Zitat antworten


Antwort

Lesezeichen

Themen-Optionen
Ansicht


Ähnliche Themen
Thema Forum Letzter Beitrag
"Gesprächskreis Rhein-Neckar" lädt zum Treffen ein Nachrichten: Wissenschaft 30.06.2009 17:00
Universität Heidelberg lädt zum 48. "Gesprächskreis Rhein-Neckar" ein Nachrichten: Wissenschaft 19.01.2009 17:00
Universität Heidelberg lädt die Medien zum 46. "Gesprächskreis Rhein-Neckar" ein Nachrichten: Wissenschaft 17.01.2008 23:00
Universität Heidelberg lädt die Medien herzlich zur Jahresfeier 2007 ein Nachrichten: Wissenschaft 23.10.2007 18:00
Gesprächskreis Rhein-Neckar: Universität Heidelberg trifft Industrie Nachrichten: Wissenschaft 26.01.2007 13:00





Lexikon

Gesetze

Newsletter

JuraForum.de bietet Ihnen einen kostenlosen juristischen Newsletter:


© 2003-2011 JuraForum.de — Alle Rechte vorbehalten. Keine Vervielfältigung, Verbreitung oder Nutzung für kommerzielle Zwecke.

Sitemap | Kontakt | Datenschutz | AGB | Impressum


Suche: Rechtsanwalt | Steuerberater | Übersetzer

Rechtsanwalt Berlin | Rechtsanwalt Hamburg | Rechtsanwalt München | Rechtsanwalt Köln | Rechtsanwalt Frankfurt


Powered by vBulletin® Version 3.8.7 (Deutsch), Copyright ©2000 - 2012, Jelsoft Enterprises Ltd.
"Wiki" powered by VaultWiki v2.5.7, © 2008-2012, Cracked Egg Studios

ANZEIGEN