Dienstag, 1. September 2009, 10:00

Login:

( Angemeldet bleiben?)

Jetzt hier registrieren

Frankfurter Uniklinikum für die WM 2006 vorbereitet

Dies ist eine Diskussion zu Frankfurter Uniklinikum für die WM 2006 vorbereitet innerhalb des Forums Nachrichten: Wissenschaft

Antwort
 
LinkBack Themen-Optionen Ansicht

  #1 (permalink)  
Alt 17.05.2006, 17:00
idw idw ist offline
Der Anbieter distanziert sich ausdrücklich von den u.g. Inhalten.
 
Registriert seit: Jun 2005
Beiträge: 112.430
Keine Wertung, idw hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, idw hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, idw hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, idw hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, idw hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, idw hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, idw hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, idw hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, idw hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, idw hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhalten  
Frankfurter Uniklinikum für die WM 2006 vorbereitet

Das Frankfurter Uniklinikum führte erfolgreich eine Großübung zur Vorbereitung auf die Fußball-WM und künftige Großschadenslagen durch.





Die Großübung auf dem Klinikumsgelände am Vormittag des 13. Mai erfolgte unter anderem im Hinblick auf das Großereignis Fußballweltmeisterschaft 2006, sollte aber generell auf eine Großschadenslage eines Szenarios dieser Größenordnung vorbereiten. Organisiert wurde die Großübung von der Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie am Universitätsklinikum Frankfurt am Main unter der Leitung von Professor Dr. Ingo Marzi und PD Dr. Roland Inglis. Beteiligt waren an der Übung insgesamt circa 70 Rettungskräfte und 47 Komparsen. Das Ziel der Organisatoren war es, das neue medizinische Schutzkonzept der Stadt Frankfurt zu überprüfen. Die Stadt Frankfurt, die Feuerwehr, Sondereinsatzkräfte und das Frankfurter Uniklinikum erarbeiteten das Konzept gemeinsam.


"Das Frankfurter Uniklinikum sieht sich für die WM 2006 und für künftige Großschadenslagen ausreichend vorbereitet", erklärt Professor Dr. Marzi. Demnach ist das Klinikum in der Lage, eine beliebige Anzahl von Schwererkrankten und Schwerverletzten schnell zu stabilisieren und zeitgerecht in die wirksame Diagnostik und Therapie zu überführen. Logistik, Technik und Versorgung waren ausreichend geplant. Das Ergebnis bestätigten externe Beobachter der Feuerwehr, des Stadtgesundheitsamts Frankfurt und von Hilfsorganisationen. Nach planmäßiger Durchführung der Übung bestätigte die Übungsleitung das Grundkonzept, das nun im Krankenhausalarmplan des Klinikums definitiv festgelegt ist. Das Konzept sieht insbesondere die eng verzahnte Arbeit der Rettungskräfte im Eingangsbereich vor, wo ein neues "Alarmplanlager" und ein schnell installierbares Verletztenzentrum im Hörsaalgebäude eingerichtet wurden.


Hörsaalgebäude als sofort installierbares Verletztenzentrum


Dieses Verletztenzentrum zur Behandlung vieler erkrankter oder verletzter Patienten bei Großschadenslagen wurde einer Belastungsprobe unterzogen. Installiert im Neuen Hörsaalgebäude 22 des Klinikums, ist das Zentrum im Notfall sofort aktivierbar. Die Organisatoren überprüften, wie schnell aktivierbar das Zentrum bei Alarmierung ist. Sie testeten auch, wie funktionsfähig das Schutzkonzept ist, wenn eine große Zahl von Verletzten innerhalb kurzer Zeit nach den Kriterien einer optimalen Individualmedizin zu versorgen ist. Hierzu gehört auch die Zusammenarbeit mit externen Hilfskräften, in diesem Fall den Einheiten des Katastrophenschutzes aus Darmstadt, die auch während der Fußball-WM dem Klinikum als Hilfe zur Verfügung stehen werden.


Das Uniklinikum konnte im Ergebnis der Übung zeigen, dass das Verletztenzentrum in weniger als 40 Minuten aktiviert werden kann und einsätzfähig ist. Zudem steigert die Zusammenarbeit mit den externen Kräften die Leistungsfähigkeit des Klinikums soweit, dass die angenommene große Anzahl von Schwerverletzten und lebensgefährlich Erkrankten innerhalb von 90 Minuten stabilisiert und in die definitive Versorgung übernommen werden kann. Hierbei kam auch die eigens aufgebaute "Intermediate Care"-Station für die erweiterte Überwachung von Patienten zum Einsatz. Der Test des Verletztenzentrums wurde mit Hilfe von mehr als 40 angenommenen Verletzten durchgeführt, dargestellt durch Studenten des Klinikums. Nach Aussage von Professor Dr. Marzi ist das Zentrum in seiner Art als akut installiertes Verletztenlager "unabdingbar, richtungsweisend und bislang bundesweit einmalig".


Die eng verzahnte Zusammenarbeit von Rettungskräften in den Gebäuden am Eingang des Klinikums bezeichnen die Organisatoren als das Besondere des Schutzkonzeptes. Sie erlaubt die schnelle Stabilisierung der Schwerstverletzten und die Übernahme zur definitiven Behandlung im Operationssaal oder den Stationen des Klinikums. "Hierdurch minimieren wir Informationsverluste, das Klinikum bleibt mit seiner regulären Struktur funktionsfähig, und die Behandlungskapazität wird deutlich erhöht", erklärt PD Dr. Inglis. Darüber hinaus wurde für die Übung ein digitales, "Wireless LAN"-basiertes Patientenerkennungssystem eingesetzt, welches am Klinikum entwickelt wurde: Binnen Minuten können Bilder und Patientendaten zusammengeführt und zur Patientensuche im Intranet abgerufen werden.


Frankfurt am Main, 17. Mai 2006


Für weitere Informationen:


PD Dr. med. Roland Inglis
Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie
Klinikum der J.W. Goethe-Universität Frankfurt/ M.
Fon (0 69) 63 01 - 66 88
Fax (0 69) 63 01 - 64 39
E-Mail inglis@em.uni-frankfurt.de


Ricarda Wessinghage
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Klinikum der J.W. Goethe-Universität Frankfurt/M.
Fon (0 69) 63 01 - 77 64
Fax (0 69) 63 01 - 8 32 22
E-Mail ricarda.wessinghage@kgu.de
Internet http://www.kgu.de


Quelle: idw
Mit Zitat antworten


Antwort

Lesezeichen

Themen-Optionen
Ansicht


Ähnliche Themen
Thema Forum Letzter Beitrag
Interdisziplinäres Hirngefäßzentrum am Frankfurter Uniklinikum gegründet Nachrichten: Wissenschaft 13.02.2009 15:00
Spezialistin an das Frankfurter Uniklinikum berufen Nachrichten: Wissenschaft 13.01.2009 17:00
Frankfurter Uniklinikum kooperiert mit KfH Nachrichten: Wissenschaft 12.08.2008 17:00
Frankfurter Uniklinikum erhält Auszeichnung für betriebliches Eingliederungsmanagement Nachrichten: Wissenschaft 13.06.2007 18:00
Geburt von Vierlingen im Frankfurter Uniklinikum Nachrichten: Wissenschaft 06.12.2006 15:00





Lexikon

Gesetze

Newsletter

JuraForum.de bietet Ihnen einen kostenlosen juristischen Newsletter:


© 2003-2011 JuraForum.de — Alle Rechte vorbehalten. Keine Vervielfältigung, Verbreitung oder Nutzung für kommerzielle Zwecke.

Sitemap | Kontakt | Datenschutz | AGB | Impressum


Suche: Rechtsanwalt | Steuerberater | Übersetzer

Rechtsanwalt Berlin | Rechtsanwalt Hamburg | Rechtsanwalt München | Rechtsanwalt Köln | Rechtsanwalt Frankfurt


Powered by vBulletin® Version 3.8.7 (Deutsch), Copyright ©2000 - 2012, Jelsoft Enterprises Ltd.
"Wiki" powered by VaultWiki v2.5.7, © 2008-2012, Cracked Egg Studios

ANZEIGEN