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Förderpreis Deutscher Film in der Kategorie Produktion an HFF-München-Absolventin Katharina Schöde für DRAUSSEN AM SEE vergeben

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Alt 01.07.2009, 19:00
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Förderpreis Deutscher Film in der Kategorie Produktion an HFF-München-Absolventin Katharina Schöde für DRAUSSEN AM SEE vergeben

Zum ersten MAL in seiner 21-jährigen Geschichte wurde der von der HypoVereinsbank, der Bavaria Film und dem Bayerischen Rundfunk gestiftete Nachwuchspreis in der Kategorie Produktion vergeben. Den 'Förderpreis Deutscher Film Schauspiel weiblich' konnte Elisa Schott für ihre darstellerische Leistung in DRAUSSEN AM SEE in Empfang nehmen.





(HFF München, 01. Juli 2009) Katharina Schöde, die 2004 mit ihrem Diplom in der Tasche die HFF München verlassen hat, darf sich über die mit 20.000 Euro dotierte Ehrung freuen. Erhalten hat Schöde sie, so begründet die Jury ihre Entscheidung, für ihren Wagemut, ihr Engagement und ihre Konsequenz, mit der sie einen abendfüllenden Spielfilm ohne Förderung und Beteiligung eines Fernsehsenders produziert habe. Die Jury findet das Ergebnis beachtenswert und hofft, dass die Produzentin weiter ohne Nachgiebigkeit ihre Tätigkeit fortsetzt.
Ebenso wie Katharina Schöde studierte auch Felix Fuchssteiner, der Regisseur von DRAUSSEN AM SEE, in der Abteilung Film- und Fernsehspiel (heute: Kino- und Fernsehfilm) an der HFF München. Fuchssteiner ist seit 2002 Absolvent der Münchner Filmhochschule. Schöde und er arbeiteten bereits während ihrer gemeinsamen Studienzeit als Regisseure, Drehbuchautoren und Produzenten an beachtlichen Kurzspielfilmen wie DIE KURVE, DER LETZTE INDIANER und GEFFÜHLTE TEMPERATUR. In ihrem ersten langen Kinospielfilm gelingt es ihnen auch, Elisa Schott zu einer preiswürdigen Darstellung zu führen. Glaubwürdig und einfühlsam verkörpere sie die Nöte einer halbwüchsigen Tochter, lobt die Jury.
Die Preisgelder in Höhe von 30.000 Euro für die nicht vergebenen Förderpreise in den Kategorien Nachwuchs Regie und Nachwuchs Drehbuch erhält die Hochschule für Fernsehen und Film München. Dazu deren Präsident, Professor Dr. Gerhard Fuchs: "Die HFF München respektiert die Entscheidung der unabhängigen Jury. Natürlich hätten wir uns gewünscht, dass die Preisgelder in den Kategorien Regie und Drehbuch auch ihre Preisträger gefunden hätten. Das uns zugesprochene Preisgeld wird auf jeden Fall der Förderung studentischer Filmprojekte zugute kommen."


Zur Halbzeit beim Filmfest München kann sich die diesjährige Preise-Bilanz der Filmhochschule sehen lassen. Am Montag Abend erhielt Sven Zellner, Student der Abteilung Kino- und Fernsehfilm an der HFF München, für sein Dokumentarfilmprojekt "Tsogzol - Goldgräber in der Mongolei" den mit 2.000 .- Euro dotierten dritten Preis des Dokuwettbewerbs von BR und Telepool. Der Autor habe, so die Jury, mit seinem erstaunlichen Einblick in die illegale Welt der Goldgräber und seiner Kenntnis der Kultur der mongolischen Nomaden überzeugt.
Stanislav Güntner, Absolvent der Abteilung Kino- und Fernsehfilm der HFF München und Absolvent der Drehbuchwerkstatt München, gewann gestern den mit 3.000 Euro dotierten Tankred Dorst-Drehbuch Preis der Drehbuchwerkstatt München.


Quelle: idw
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