Dies ist eine Diskussion zu Fette Finanzspritze für die Ausbildung junger Forscher innerhalb des Forums Nachrichten: Wissenschaft
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| Fette Finanzspritze für die Ausbildung junger Forscher Die Förderung durch die DFG kommt einem neuen Graduiertenkolleg zu Gute. Mit dem Geld, das vom Bund und den Ländern stammt, werden unter anderem elf Stipendien für Doktoranden und zwei für Postdocs finanziert. In Graduiertenkollegs forschen besonders qualifizierte Nachwuchswissenschaftler an einem gemeinsamen Thema. An der Uni Würzburg gibt es bereits acht weitere derartige Einrichtungen. Der Sprecher des neuen Graduiertenkollegs, Professor Bernd Engels, erklärt das Forschungsgebiet, auf dem die jungen Wissenschaftler arbeiten: "Wir untersuchen schwache Wechselwirkungen zwischen Molekülen." Diese Wechselwirkungen seien besonders wichtig für die Eigenschaften von Funktionsmaterialien, wie sie etwa in Solarzellen oder organischen Feldeffekt-Transistoren verwendet werden. Die Forscher wollen im Detail verstehen, welche Wechselwirkungen zwischen den Molekülen wirken. Sie untersuchen auch, wie sich diese Wechselwirkungen und mit ihnen die Eigenschaften eines Materials verändern, wenn man die Anordnung der Moleküle variiert. "Mit diesem Wissen kann man dann zum Beispiel viel genauer sagen, wie Solarzellen zu bauen sind, damit sie einen höheren Wirkungsgrad oder andere verbesserte Eigenschaften haben", so der Professor. Im neuen Graduiertenkolleg konzentrieren sich die Würzburger auf so genannte aggregierte Pi-Systeme. Dazu gehören auch optoelektronische Materialien. "Wenn solche Materialien mit Licht bestrahlt werden, verändern sie ihre Eigenschaften, sie ändern dann ihren Brechungsindex oder erzeugen eine elektrische Spannung. Andere Pi-Systeme werden unter dem Einfluss von elektrischen Feldern leitfähig", sagt Engels. Verwendet werden solche Materialien unter anderem in der Informationstechnik. Im Vordergrund des Kollegs steht aber zunächst das Ziel, allgemeine Modellvorstellungen über die Wechselwirkungen zwischen den Molekülen zu erarbeiten. Beteiligt sind die Institute für Organische, Anorganische und Physikalische Chemie (neben Professor Engels die Professoren Christoph Lambert, Holger Braunschweig, Volker Engel, Ingo Fischer, Martin Kaupp und Frank Würthner) sowie der Lehrstuhl für Experimentelle Physik II (Professor Eberhard Umbach). Weitere Informationen: Prof. Dr. Bernd Engels, T (0931) 888-5394, Fax (0931) 888-5331, E-Mail: bernd@chemie.uni-wuerzburg.de Quelle: idw |
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