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| Exzellenzinitiative: TU Berlin reicht drei Projekte und ein Zukunftskonzept ein Erfindung macht den Fortschritt Exzellenzinitiative: TU Berlin reicht drei Projekte und ein Zukunftskonzept für die zweite Ausschreibungsrunde ein Die Technische Universität Berlin beteiligt sich auch an der zweiten Ausschreibungsrunde der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern. Sie hat Antragsskizzen für alle drei Förderlinien eingereicht: für zwei Graduiertenschulen, ein Forschungscluster sowie für ein Zukunftskonzept. Graduiertenschulen zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses (1. Förderlinie): o Integrated University and Research Institution PhD Studies - Physics and Technology (InTUri) o Berlin Graduate School for Metropolitan Studies (MeS) - Facing the Urban Millenium gemeinsamer Antrag von TU Berlin und Humboldt-Universität zu Berlin Exzellenzcluster zur Förderung der Spitzenforschung (2. Förderlinie): o Eco-Efficient Power Engines for Centralized and Decentralized Energy Generation TU Berlin (Sprecherhochschule) mit Beteiligung der BTU Cottbus und externen Instituten Zukunftskonzepte (3. Förderlinie) o Bridging The Gap - From Invention to Innovation "Der große Erfolg in der ersten Runde - die TU Berlin zählte zu den zehn Universitäten, die für zwei oder mehrere Projekte einen Clusterantrag stellen durften - hat uns ermutigt, auch in der zweiten Runde anzutreten. Unsere Antragsskizzen spiegeln wichtige und erfolgreiche Schwerpunkte unse-rer Forschung wider", sagt TU-Präsident Prof. Dr. Kurt Kutzler. Nach der Prüfung durch die gemeinsame Kommission der Deutschen Forschungsgemeinschaft und des Wissenschaftsrats erfahren die Universitäten am 12. Januar 2007, für welche Skizzen ein kompletter Antrag eingereicht werden soll. Abgabetermin ist dann der 13. April 2007. Im Oktober 2007 fällt die Entscheidung, welche Anträge gefördert werden. In der ersten Runde hat die TU Berlin drei komplette Anträge eingereicht: für die Exzellenzcluster "Unifying Concepts in Catalysis" und "Human Centric Commmunication Cluster (H-C3)" sowie für die Graduiertenschule "Berlin Mathematical School", an der auch die Freie Universität Berlin und die Humboldt-Universität zu Berlin beteiligt sind. Die Entscheidung in der ersten Runde wird am 13. Oktober 2006 verkündet. 2006 bis 2011 sollen insgesamt 1,9 Milliarden Euro zusätzliche Mittel für die drei Förderlinien bereitgestellt werden. Zu den TU-Projekten im Einzelnen: Graduiertenschule Integrated University and Research Institution PhD Studies - Physics and Technology (InTUri) Mit der Graduiertenschule "Integrated University and Research Institution PhD Studies - Physics and Technology" soll die enge Verzahnung der TU Berlin mit den außeruniversitären Instituten in der Region Berlin noch stärker für die wissenschaftliche Qualifikation des Forschernachwuchses genutzt werden. Beabsichtigt sind so genannte Tandem-Promotionen in der Physik: Jedes Promo-tionsprojekt soll durch ein gleichberechtigtes Betreuertandem, bestehend aus jeweils einer Wissen-schaftlerin oder einem Wissenschaftler der Universität und des Forschungsinstituts, begleitet werden. Die Arbeit wird unter diesem Aspekt international und extern begutachtet. Ein weiterer Be-standteil ist ein sechsmonatiger Auslandsaufenthalt des Promotionsstudierenden. Entsprechend den Kompetenzen der beteiligten Partner werden die Schwerpunkte in den Berei-chen Festkörperphysik der Nanostrukturen, Höchstfrequenz in Optik und Elektrotechnik, Extreme Röntgenoptik und Bildgebung im Nanometerbereich sowie Kontrolle nichtlinearer Systeme liegen. Die Beteiligung der Freien Universität Berlin und der Humboldt Universität zu Berlin mit je einem Promotionsprojekt garantiert dabei einen unmittelbaren universitären Austausch über die entwickel-ten Methoden und Strukturen für Promotionsstudien. Koordinatoren: Prof. Dr. Christian Thomsen, Institut für Festkörperphysik und Prof. Dr. Andreas Knorr, Institut für Theoretische Physik, beide TU Berlin Graduiertenschule Berlin Graduate School for Metropolitan Studies (MeS) - Facing the Urban Millenium gemeinsamer Antrag von TU Berlin und Humboldt-Universität zu Berlin Mit Beginn des 21. Jahrhunderts lebt mehr als die Hälfte der Menschheit in Städten. Gesellschaftli-che Integration, Ressourcennutzung sowie urbane Lebensqualität sind entscheidende Zukunftsfra-gen, um den globalen Wandel im urbanen Raum zu bewältigen. Forschung und Lehre der Berlin Graduate School for Metropolitan Studies (MeS), einem Gemeinschaftsprojekt von HU und TU Ber-lin, werden an drei Leitfragen ausgerichtet: Wie lässt sich Planung in Metropolen durch Integration sozialwissenschaftlicher Forschung zukünftig konzipieren? Welche Folgen resultieren daraus für ein nachhaltiges Management natürlicher Ressourcen wie etwa Boden und Wasser in Metropolen? Was sind die kulturellen "Logiken" von Planung und Nachhaltigkeit? Vor allem: Wie tragen kulturel-le Differenz und Integration zu "metropolitan governance" bei? Die MeS bündelt die einmalige thematische Kompetenz Berlins durch die Zusammenarbeit von HU und TU mit anderen Forschungseinrichtungen der Hauptstadt. Die Ausbildung zielt auf hochrangige Forschung und auf die Führungs-Kompetenz in Politik, Verwaltung und Wirtschaft. Ein wesentliches Element ist der Aufbau eines internationalen Netzwerkes der Stadtentwicklungsforschung (MeS-Network). Koordinatoren: Prof. Dr. Peter Herrle, Fachgebiet Entwerfen, Architektur im globalen Zusammenhang (Habitat Unit) der TU Berlin, Prof. Dr. Harald A. Mieg, Humboldt-Universität zu Berlin Exzellenzcluster Eco-Efficient Power Engines for Centralized and Decentralized Energy Generation TU Berlin (Sprecherhochschule) mit Beteiligung der BTU Cottbus und externen Instituten Das Ziel des Exzellenzclusters ist die Entwicklung von Technologien zur optimierten Energiewand-lung in Turbomaschinen durch integrierte Betrachtung von Turbine und Brennstofferzeugung. Zu-künftige Gas- und Dampfturbinen werden aufgrund der Ressourcenverknappung fossiler Brennstoffe mit einem breiten Spektrum an alternativen Brennstoffen betrieben werden müssen. Die integrierte Betrachtungsweise von Brennstofferzeugung und Turbinentechnologie ist daher auf-grund unterschiedlicher Brennwerte und Reinheitsgrade der Treibstoffe sowie der hiervon ausge-henden thermochemischen und -mechanischen Beanspruchung der Turbinenkomponenten unabdingbar. Im Vordergrund stehen Wirkungsgradsteigerung, Schadstoffreduktion und effiziente Nutzung fossi-ler, auch niederwertiger Brennstoffe geringer Reinheit sowie nachhaltig verfügbarer biogener und wasserstoffbasierter Brennstoffe. Diese werden sowohl in großen zentral betriebenen Gas- und Dampfturbinen wie auch in kleinen dezentral genutzten turbinenbasierten Energiewandlungseinhei-ten betrachtet. Ziel des mit der BTU Cottbus gemeinsam beantragten Clusters ist es, Berlin und Brandenburg zu einer weltweit sichtbaren Exzellenzregion zur Triebwerkstechnik zu entwickeln, die langfristig neben der Gas- und Dampfturbinentechnologie auch die Luftfahrtantriebe in enger Kooperation mit der Wirtschaft mit einbeziehen soll. Koordinator: Prof. Dr. h. c. Dr.-Ing. Eckart Uhlmann, Institut für Werkzeugmaschinen und Fabrik-betrieb der TU Berlin und Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik Weitere Informationen erteilt Ihnen gern: Dr.-Ing. Thomas Kathöfer, Leiter des Präsidialamtes der TU Berlin, Tel.: 030/314-22200, Fax: -26760, E-Mail: pa@tu-berlin.de Diese Medieninformation ist im WWW unter: http://www.tu-berlin.de/presse/pi/2006/pi216.htm Weitere Informationen: - http://www.tu-berlin.de/presse/pi/2006/pi216.htm Quelle: idw |
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