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| Eine Million für Forschung an Molekülen In der Erlanger Graduiertenschule bearbeiten junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Fächern wie Chemie, Physik, Pharmazie, Chemie- und Bioingenieurwesen und Materialwissenschaft hochaktuelle molekulare Forschungsthemen. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht die Erforschung der Struktur und Eigenschaften von Molekülen sowie die gezielte Herstellung neuer Moleküle - Technologien die in Zukunft noch weiter an Bedeutung gewinnen werden. So wird der Bedarf an ausreichend Nahrung, Energie, medizinischer Versorgung sowie neuer leistungsfähigerer Materialien nur zu decken sein, wenn durch die effektive Zusammenarbeit verschiedener Wissenschaftsbereiche neue molekulare Konzepte entwickelt werden. Die Graduiertenschule versteht sich als Weiterentwicklung des Studiengangs Molecular Science, der sich einer sehr großen überregionalen Nachfrage erfreuen. Jedes Jahr sollen etwa 15 Doktorandinnen und Doktoranden neu in das Programm aufgenommen werden. Bestnoten für Erlanger Molekularwissenschaft Schon in der Exzellenzinitiative hatte sich die Universität mit einem Konzept für eine Graduiertenschule Molecular Science beworben. Obwohl der Antrag nicht genehmigt wurde, bewerteten die internationalen Gutachter das Konzept als sehr überzeugend und die wissenschaftliche Reputation der beteilig*ten Wissenschaftler als exzellent. Auch das Forschungsrating Chemie, das der Wissenschaftsrat Ende 2007 veröffentlichte, bescheinigt der Erlanger Chemie ein hervorragendes Forschungsprofil und damit einen Platz unter Deutschlands Besten in diesem Bereich. Forschung an Molekülen Die wissenschaftliche Erforschung von Molekülen, ihrer Bildung, ihrem Aufbau und ihrer Umwandlungen war ursprünglich nahezu ausschließlich der Chemie vorbehalten. Dies hat sich in den letzten Jahren grundlegend geändert. Die gegenwärtige Molekularwissenschaft ist eine naturwissenschaftliche und technologische Basisdisziplin, die wichtige Teile der Biochemie, Molekularbiologie, Medizin und Pharmazie mit einschließt. Neben der eigentlichen Chemie (Umwandlung von Molekülen) beschäftigen sich Chemiker zunehmend mehr mit der Strukturbestimmung von Molekülen, Stofftrennungen, Analytik, Spektroskopie, Theorie, Computer-Chemie, physikalischen und biologischen Eigenschaften von Molekülen, der molekularen Organisation und Erkennung. Die Entwicklung der modernen Biologie, Medizin und Pharmazie ist nicht zuletzt darauf zurückzuführen, dass molekulare Prozesse als Grundlage aller Lebensvorgänge erkannt und genutzt werden. Weitere Informationen für die Medien: Prof. Dr. Andreas Hirsch Tel.: 09131/85-22537 andreas.hirsch@chemie.uni-erlangen.de Quelle: idw |
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