Dies ist eine Diskussion zu Discount versus Content - wohin steuert der Mobilfunkmarkt? innerhalb des Forums Nachrichten: Wissenschaft
![]() |
| | LinkBack | Themen-Optionen | Ansicht |
| |||
| Discount versus Content - wohin steuert der Mobilfunkmarkt? Bis zu 25 Prozent der Kunden werden zu Billiganbietern abwandern "Ein Cent ins eigene Netz, 10 Cent in alle anderen Netze, keine Grundgebühr." Während dies etwa in Österreich ein Standardangebot für Mobilfunkkunden ist, hielten sich in Deutschland bis vor einigen Monaten sehr hohe Preise. Diese resultieren nicht zuletzt aus hohen Subventionen für Endgeräte, die mit immer neuen Ausstattungsmerkmalen den Umsatz der Kunden steigern sollten - eine Fehlkalkulation. Das Angebot von ** und Tchibo ließ im Herbst 2004 erstmals aufhorchen, inzwischen hat vor allem E-Plus seine Strategie darauf ausgerichtet, einer Vielzahl spezialisierter Mobilfunkanbieter Netzkapazität zur Verfügung zu stellen - E-Plus Geschäftsführer Dirks hat das Wort "Kannibalisierung" in seinem Unternehmen verboten. Prinzipiell sollen virtuelle Netzbetreiber eine Reihe von Nischen bedienen, so sind etwa Fußball-Bundesligavereine, Banken oder Fernsehsender als Mobilfunkanbieter für ihre Stammkundschaft denkbar. Derzeit stehen jedoch vor allem die Billigmarken im Vordergrund. Auch T-Mobile verkauft Netzkapazität an Discounter, etwa an die Mobilcom-Tochter Klarmobil aus Büdelsdorf, während ** und Vodafone sich sehr zurückhalten bzw. gar nicht beteiligen. "Bis zu 25 Prozent der Kunden werden zu Billiganbietern abwandern", schätzt Dr. Key Pousttchi, Leiter der Arbeitsgruppe Mobile Commerce an der Universität Augsburg. Als Folge sieht Pousttchi vor allem im Bereich der Datendienste eine interessante Entwicklung: "T-Mobile hat mit seiner Web'n'walk-Strategie als erster den Weg zum reinen Internet-Serviceprovider, zur "Bitpipe", beschritten. Das aber führt auch in diesem Bereich zu einem reinen Preiswettbewerb, den ein Markenanbieter gegen Discounter nicht gewinnen kann. Das stationäre Internet auf das Handy zu bringen, führt aber auch aus einer Reihe anderer Gründe speziell für Markenanbieter in die Sackgasse." MOBILE DATENDIENSTE VOR DEM AUS ODER VOR DEM DURCHBRUCH? Was aber ist nun mit den mobilen Datendiensten, die einst zur Zukunft des Mobilfunks erklärt wurden? In den Strategieabteilungen einiger Mobilfunkanbieter werden sie bereits für tot erklärt. Pousttchi widerspricht auch hier: "Einige gehen davon aus, jetzt haben wir es fünf Jahre erfolglos probiert, der Kunde will es einfach nicht. Dass Sie die ganze Zeit am Kunden vorbei probiert haben könnten, ziehen sie nicht in Betracht." Auch andere glauben an Mobile Content: "Mobile Datendienste sind ein gigantischer Markt, wenn man es richtig macht", sagt Richard Witthüser, Geschäftsführer des Inhalteanbieters Magum. Er hat die spezifischen Vor- und Nachteile des Mediums genau analysiert und eine Reihe erfolgskritischer Faktoren identifiziert, die einen Erfolg verhindern. Um den Kunden nach Beseitigung dieser Inhibitoren dann auch zur tatsächlichen Nutzung der Dienste zu bewegen, setzt er auf seine "IIEL-Formel": Interaktiv, Individualisert, Emotional, Lebensbegleitend sollen die mobilen Inhalte sein. DISKUSSION AUF DER 6. KONFERENZ MOBILE COMMERCE IN AUGSBURG Das Thema "Discount versus Content - wohin steuert der Mobilfunkmarkt?" ist eines der zentralen Themen der 6. Konferenz Mobile Commerce Technologien und Anwendungen, die am 6. und 7. Februar von der Universität Augsburg veranstaltet wird. Witthüser und Pousttchi diskutieren dabei mit Hartmut Herrmann, Geschäftsführer des Discounters Klarmobil GmbH, und John Strand, CEO des Beratungsunternehmens Strand Consult und Experte für die europäischen Mobilfunkmärkte, über die Zukunft des deutschen Mobilfunkmarktes und die Chancen und Erfolgsstrategien für die Beteiligten. Weitere Themen der Konferenz sind Mobile Payment, Mobile Geschäftsprozesse, Mobile Marketing, Mobile Ticketing sowie innovative Forschungsprojekte zu Anwendungen, Plattformen und Systemen. Paneldiskussionen zu den Schwerpunktthemen runden das Vortragsprogramm, das im Internet unter www.mcta.de abgerufen werden kann, ab. __________________________________________________ _____ PRESSEKONTAKT: Dr. Key Pousttchi Arbeitsgruppe Mobile Commerce Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und Systems Engineering (WI-SE) Universität Augsburg 86135 Augsburg Telefon 49 (177) 6319508 key.pousttchi@wi-mobile.de ZUR KONFERENZ MCTA: Max Schießler Arbeitsgruppe Mobile Commerce Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und Systems Engineering (WI-SE) Universität Augsburg 86135 Augsburg Telefon 49 (821) 598-4431 Fax +49 (821) 598-4432 max.schiessler@wi-mobile.de http://www.mcta.de DIE ARBEITSGRUPPE MOBILE COMMERCE IM WEB: http://www.wi-mobile.de WEITERE PRESSEMITTEILUNGEN ZUR MCTA 06: http://idw-online.de/pages/de/news141917 http://idw-online.de/pages/de/news143110 http://idw-online.de/pages/de/news144135 Quelle: idw |
![]() |
| Lesezeichen |
| Themen-Optionen | |
| Ansicht | |
| |
Ähnliche Themen | ||
| Thema | Forum | Letzter Beitrag |
| Wohin steuert Serbien? | Nachrichten: Wissenschaft | 16.05.2008 12:00 |
| Wohin steuert die landwirtschaftliche Krankenversicherung nach der Gesundheitsreform? | Nachrichten: Wissenschaft | 18.02.2008 12:00 |
| IP im April: Wohin steuert Frankreich? | Nachrichten: Wissenschaft | 28.03.2007 18:00 |
| Mensch - Semantik - Business: Wohin steuert das Web? | Nachrichten: Wissenschaft | 04.10.2006 15:00 |
| Workshop: Wohin steuert Europas sozial- und geisteswissenschaftliche Forschung? | Nachrichten: Wissenschaft | 22.11.2005 15:00 |
© 2003-2011 JuraForum.de — Alle Rechte vorbehalten. Keine Vervielfältigung, Verbreitung oder Nutzung für kommerzielle Zwecke.
Sitemap | Kontakt | Datenschutz | AGB | Impressum
Suche: Rechtsanwalt | Steuerberater | Übersetzer
Rechtsanwalt Berlin | Rechtsanwalt Hamburg | Rechtsanwalt München | Rechtsanwalt Köln | Rechtsanwalt Frankfurt
Powered by vBulletin® Version 3.8.7 (Deutsch), Copyright ©2000 - 2012, Jelsoft Enterprises Ltd.
"Wiki" powered by VaultWiki v2.5.7, © 2008-2012, Cracked Egg Studios