Dies ist eine Diskussion zu Chancengleichheit für Studentinnen innerhalb des Forums Nachrichten: Wissenschaft
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| Chancengleichheit für Studentinnen In diesem Wintersemester lehren drei Gastprofessorinnen an der Universität Tübingen. Diese Maßnahme ist Teil des Teaching-Equality-Programms (TEA), das zur Chancengleichheit von Studentinnen beitragen soll. Das Projekt wird aus Studiengebühren finanziert und durch das Büro der Gleichstellungsbeauftragten organisiert. In Fächern mit geringem Frauenanteil unter den Lehrenden fehlen weibliche Vorbilder. Mit ihren Lehrveranstaltungen und ihrem wissenschaftlichen Werdegang wollen die neuen Dozentinnen den Studentinnen Mut machen für ihre Karriere an der Universität. Für das Fach Philosophie wurde Privatdozentin Dr. Bärbel Frischmann gewonnen, die in einem Proseminar und einer begleitenden Vorlesung in die Existenzphilosophie einführt. In zwei Hauptseminaren werden Friedrich Nietzsche als Philosoph der freien Geister und Richard Rorty als umstrittene Persönlichkeit der Postmoderne vorgestellt. Fragen, die Studierende heute beschäftigen und die die gegenwärtige Philosophie stellt, sollen im Kontext historische Texte betrachtet werden. Dr. Helga Ostendorf ist Privatdozentin am Otto-Suhr-Institut für Politische Wissenschaft der FU Berlin. Als Mitglied im Ständigen Ausschuss für Frauenförderung der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft (dvpw) setzt sie sich für die Berufsaussichten von Mädchen ein. Welchen Einfluss die Politik dabei hat, demonstriert sie anhand von Fragen wie "Hat der Staat ein Geschlecht?", feministischen Staatstheorien und der Geschlechterforschung. Aufgrund des hervorragenden Rufs der Tübinger Geowissenschaften empfand Privatdozentin Dr. Madelaine Böhme ihre Berufung als Auszeichnung. Innerhalb der Paläontologie hat sich die Heisenberg-Stipendiatin an der LMU München auf die Rekonstruktion von Klimaveränderungen spezialisiert. Dieses Semester befasst sie sich mit der Auswirkung von Umwelteinflüsssen auf Wirbeltiere. Ihre Begeisterung für die wissenschaftliche Arbeit möchte sie den Studierenden vermitteln. Eine zweite Maßnahme im TEA sind die Gender Studies, für die weitere Lehraufträge beantragt werden können. Ein dritter Programmpunkt ist das "Peer Mentoring", das in Form von Seminaren den Studentinnen Schlüsselqualifikationen vermittelt. Weitere Informationen zum TEA: http://www.uni-tuebingen.de/gleichstellungsbeauftragte/massnahmen/mas_tea.html Susanne Weitbrecht, Tel: 07071-29-74958, E-Mail: gleichstellungsbuero@uni-tuebingen.de Quelle: idw |
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