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Bequem zur Feinstaub-Plakette: Institut an der Uni Bremen untersucht kommunale Online-Dienste für Autofahrer

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Alt 28.02.2008, 17:00
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Bequem zur Feinstaub-Plakette: Institut an der Uni Bremen untersucht kommunale Online-Dienste für Autofahrer

Stuttgart ist Vorbild beim Verwaltungsservice für Autofahrer. Zu diesem Ergebnis kommen Wissen-schaftler des Instituts für Informationsmanagement Bremen (ifib) an der Universität Bremen, die den Internetservice der Kommunen zur Bestellung von Feinstaubplaketten untersucht haben. Zum 1. Januar 2008 haben die ersten Städte Umweltzonen ausgewiesen. Wer mit dem Auto in diesen Gebieten unterwegs sein möchte, benötigt eine Feinstaub-Plakette. Diese ist unter anderem bei den Städten und Landkreisen erhältlich. Einige Kommunen bieten dazu bereits einen Bestellservi-ce im Internet an.


Die Bremer Wissenschaftler untersuchten den Informations- und Bestellservice von Städten und Kreisen mit mehr als 400.000 Einwohnern. Zusätzlich wurden auch kleinere Kommunen einbezo-gen, wenn sie eine Umweltzone ausgewiesen hatten oder bei einer Suchmaschinen-Recherche unter den ersten 50 Treffern landeten. Von den 55 untersuchten Angeboten weisen immerhin 29 (53 %) ein detailliertes Informationsangebot auf. Lediglich fünf Kommunen fielen hier vollständig durch.


Einen Bestellservice gibt es nur bei 35 Prozent der einbezogenen Kommunen: Die meisten Ange-bote bieten einen Online-Dienst für alle Autofahrer in Deutschland, sieben Kommunen richten sich nur an Kunden aus der eigenen Region. Mancherorts ist es mit der Überweisung der Gebühr ge-tan, andere bieten ein Internetformular zur Bestellung. Am kundenfreundlichsten zeigte sich in der Studie die Stadt Stuttgart. Fünf Angebote erfordern hingegen größeren Aufwand: Hier muss erst ein Formular im Internet ausgefüllt und dann das Geld vorab überwiesen werden. Kunden müssen sich also zweimal mit derselben Angelegenheit beschäftigen.


"Unser Vergleich zeigt, dass viele Verwaltungen noch lernen müssen, aus Sicht ihrer Kunden zu denken", so Martin Wind vom ifib. "Im Internet befinden sich auch Behörden längst in einem pro-duktiven Wettbewerb. Es ist ohne Weiteres möglich, so einen Service über die eigene Region hin-aus anzubieten - und damit auch einen kleinen Beitrag für die Stadtkasse zu leisten."


Ein Kurzbericht zur Untersuchung steht unter www.docs.ifib.de/feinstaub zum Download bereit. Das Institut für Informationsmanagement Bremen (ifib GmbH) ist ein Forschungs- und Beratungs-institut an der Universität Bremen. Im Mittelpunkt der Institutsarbeit stehen Nutzung und Manage-ment der Informationstechnik (IT) in der öffentlichen Verwaltung, in Schulen und Hochschulen so-wie in Vereinen und Verbänden. Weitere Informationen zur Arbeit des Instituts und zu den Ergeb-nissen zurückliegender Forschungs-, Beratungs- und Publikationstätigkeiten sind unter www.ifib.de zu finden.


Weitere Informationen:


Universität Bremen
Institut für Informationsmanagement Bremen
Dr. Martin Wind,
Tel.: (0421) 218-4852; E-Mail: wind@ifib.de
Claas Hanken,
Tel.: (0421) 218-8678; E-Mail: hanken@ifib.de


Weitere Informationen:
- http://www.docs.ifib.de/feinstaub
- http://www.ifib.de

Quelle: idw
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