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| Begegnungsstätte für ausländische Studierende gegründet Gemeinsame Pressemitteilung von Friedrich-Schiller-Universität Jena, Fachhochschule Jena, Studentenwerk Thüringen und Stadt Jena Jena (04.06.08) In Jena gibt es zahlreiche Aktivitäten, um ausländische Studierende und Mitarbeiter in den Wissenschaftsbetrieb und die Stadt zu integrieren. Allerdings sind diese Initiativen über die ganze Stadt verstreut und längst nicht alle miteinander vernetzt - bisher. Denn nun haben sich Stadt, Universität, Fachhochschule und Studentenwerk zusammengetan und eine zentrale Begegnungsstätte für ausländische Studierende eingerichtet. Gerade haben die Partner die entsprechende Vereinbarung unterzeichnet und das Zentrum für ausländische Studierende in Jena gegründet, das seinen Sitz im "Haus auf der Mauer" haben wird. "Das Zentrum soll ein Anlauf- und Treffpunkt mit vielfältigen Beratungsangeboten und ein Ort der kulturellen Begegnung für ausländische und deutsche Studierende werden", sagt Jenas Universitäts-Rektor Prof. Dr. Klaus Dicke. "Gleichzeitig", ergänzt FH-Rektorin Prof. Dr. Gabriele Beibst, "sollen alle, die an den Hochschulen und beim Studentenwerk mit der Förderung ausländischer Studierender befasst sind, ihre Aktivitäten in diesem Zentrum bündeln können". Dafür erhält das Haus auf der Mauer, das der Stadt gehört, die notwendige technische Ausstattung und wird entsprechend der neuen Aufgaben eingerichtet. In den Gemeinschaftsräumen sollen Kurse zur Sprachförderung ebenso angeboten werden wie Seminare zu verschiedenen Kulturkreisen, Lesungen, Konzerte und alles, was kulturenübergreifend die Integration fördert - nicht zuletzt multikulturelle Partys. "Die Angebote sollen soweit möglich auch ausländischen Wissenschaftlern und ihren Familien, z. B. vom Beutenberg-Campus, offen stehen und durch diese mitgestaltet werden können", betont Dr. Ralf Schmidt-Röh, Geschäftsführer des Studentenwerks Thüringen, das das Gebäude von der Stadt anmietet und dort ein Kulturbüro einrichtet. Auch die Studentenräte (StuRa) beider Hochschulen beteiligen sich am Zentrum. So wird der Int.Ro, der International Room des Auslandsreferats des Uni-StuRa, als einer der ersten das neue Zentrum beziehen und dort auch die Aktivitäten koordinieren. Alle Partner beteiligen sich - vorerst für drei Jahre - organisatorisch und finanziell an Einrichtung und Betrieb des neuen Zentrums. "Wir unterstützen damit die Integration der ausländischen Studenten in die Stadt und verbessern das gute internationale Klima Jenas weiter", sagt Oberbürgermeister Dr. Albrecht Schröter und verweist auch darauf, "dass dies ein nächster Schritt ist auf dem Weg, Jena zur studentenfreundlichsten Stadt Europas zu machen". Quelle: idw |
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