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Auszeichnung für RWTH-Wissenschaftler Alma Zernecke und Martin Mönnigmann - Aufnahme in das Junge Kolleg der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften

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Alt 31.01.2007, 14:00
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Auszeichnung für RWTH-Wissenschaftler Alma Zernecke und Martin Mönnigmann - Aufnahme in das Junge Kolleg der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften

Gleich zwei Wissenschaftler der RWTH Aachen werden jetzt durch die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften ausgezeichnet: Die Medizinerin Alma Zernecke und der Physiker Martin Mönnigmann sind zwei von insgesamt 13 Kollegiaten im Jungen Kolleg der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften.


Die Akademie unterstützt Wissenschaftler aller Fachrichtungen jeweils für vier Jahre. Maximal 30 Kollegiaten sollen künftig von dieser besonderen Förderung profitieren können, die erst im September 2006 eingerichtet wurde. Die Wissenschaftler müssen an einer nordrhein-westfälischen Hochschule oder Forschungseinrichtung arbeiten und sich durch besondere wissenschaftliche Leistungen auszeichnen. Für die Aufnahme werden sie von den Dekanen der Fakultäten, Sprechern von Sonderforschungsbereichen beziehungsweise Exzellenzclustern oder den Direktoren der Forschungseinrichtungen vorgeschlagen. Mit der Auszeichnung ist ein jährliches Forschungsstipendium in Höhe von 10.000 Euro verbunden. Das Junge Kolleg wird von der Stiftung Mercator in Essen mit 2,93 Millionen Euro finanziert und vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt.


Dr.med. Alma Zernecke arbeitet am Institut für Kardiovaskuläre Molekularbiologie. Nach ihrem Studium in München und Boston wechselte sie an die RWTH Aachen. Sie beschäftigt sich mit Signalmolekülen, die das Eindringen krankheitserregender Zellen steuern. Das Verständnis der komplexen Vorgänge soll zur Behandlung und Prävention von Herz- und Kreislauferkrankungen beitragen. Die 30-jährige Medizinerin freut sich über die Möglichkeit, als Kollegiatin ihre Arbeit zu diskutieren und sich mit Kollegen über wissenschaftliche und gesellschaftspolitische Probleme auszutauschen.


Der 34-jährige Martin Mönnigmann habilitiert am Lehrstuhl für Prozesstechnik. Er studierte Physik in Aachen und promovierte bereits am Lehrstuhl für Prozesstechnik. Als Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft besuchte er anschließend die Princeton University. Mönnigmann ist stellvertretender Akademischer Direktor der Graduiertenschule "Aachen Institute for Advanced Study in Computational Engineering Science", die im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder gefördert wird. Sein Forschungsschwerpunkt liegt an der Schnittstelle zwischen angewandter numerischer Mathematik und natur- und ingenieurwissenschaftlichen Fragestellungen, die sich mit Methoden der mathematischen Optimierung lösen lassen.


Die Kollegiaten werden am Mittwoch, 31. Januar 2007, im Rahmen einer Festveranstaltung um 17.00 Uhr in die Akademie aufgenommen. Sie erhalten ihre Berufsurkunden durch den Präsidenten der Akademie, Professor Manfred Neumann. Andreas Pinkwart, Minister für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen, spricht im Rahmen der Festveranstaltung ein Grußwort.


i.A. Angelika Hamacher


Quelle: idw
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