Dies ist eine Diskussion zu Archäologen beteiligen sich an europäischer Messe denkmal 2008 innerhalb des Forums Nachrichten: Wissenschaft
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| Archäologen beteiligen sich an europäischer Messe denkmal 2008 Zeit: 20. November 2008 bis 22. November 2008 Ort: Messe Leipzig Halle 2 Stand B41 Am Beispiel des Titusbogens in Rom und seiner weltberühmten Durchgangsreliefs lässt sich zeigen, wie im Laufe des 20. Jahrhunderts die Oberflächensubstanz des Denkmales zunehmend verloren gegangen ist und welchen Anteil ausgerechnet die jüngsten Restaurierungen daran hatten. In einem kürzlich veröffentlichten Aufsatz weisen Prof. Dr. Hans-Ulrich Cain, Institutsleiter und Direktor des Antikenmuseums mit der Gipsabguss-Sammlung, und Honorarprofessor Dr. Dipl.-Ing. Michael Pfanner nach, dass durch Reinigung und Reduzierung verwitterter Marmoroberflächen zwar ein publikumsfreundliches, frisches Gesamtbild des Monumentes entstand, doch der eigentliche Charakter der Reliefs, die als Höhepunkt des so genannten flavischen Barocks gelten, heute irreversibel zerstört und nicht mehr erfahrbar ist. Detailaufnahmen der Victoria auf dem berühmten Triumphatorrelief zeigen den Befund sehr deutlich. Einen authentischen Eindruck der einzigartigen Reliefbilder erlauben heute nur noch ältere Gipsabgüsse und historische Fotografien. Hervorragende Fotodokumentationen des Titusbogens besitzen unter anderem die römische Antikenverwaltung und das Deutsche Archäologische Institut in Rom, das Münchner Museum für Abgüsse Klassischer Bildwerke und das Forschungsarchiv für Antike Plastik am Archäologischen Institut der Universität zu Köln. Die auf der denkmal 2008 in Leipzig ausgestellten Teilabgüsse einzelner Köpfe vom Beuterelief des Titusbogens sind von einem Gipsabguss im Besitz des Antikenmuseums der Universität Leipzig genommen. Er stammt aus den Jahrzehnten um 1900 und wird nach starken Beschädigungen im Zweiten Weltkrieg zurzeit behutsam wieder instand gesetzt. Als Fazit der Untersuchung plädieren Hans-Ulrich Cain und Michael Pfanner für eine umfassende, vor allem auch allgemein zugängliche Dokumentation wenigstens der wichtigsten Denkmäler in einer interaktiven Bilddatenbank, in die auch ältere photographische Aufnahmen und historische Gipsabgüsse in archäologischen Universitätsmuseen einzubeziehen sind. ------------------------------- Weitere Informationen: Dr. Hans-Peter Müller Telefon: 0341 97-30700 E-Mail: pmueller@rz.uni-leipzig.de Weitere Informationen: - http://<www.uni-leipzig.de/antik> - ...sität Leipzig Quelle: idw |
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