Dies ist eine Diskussion zu 89. Deutscher Röntgenkongress: Radiologen sind der Legasthenie auf der Spur innerhalb des Forums Nachrichten: Wissenschaft
![]() |
| | LinkBack | Themen-Optionen | Ansicht |
| |||
| 89. Deutscher Röntgenkongress: Radiologen sind der Legasthenie auf der Spur Im Rahmen ihrer Studie untersuchten die Jenaer Kinderradiologen gemeinsam mit Kinder-psychiatern Schüler im Alter von acht bis 14 Jahren. Diese hatten einen Intelligenzquotienten von mindestens 85. "Wir stellten in verschiedenen Hirnregionen der Kinder, bei denen eine Legasthenie diagnostiziert wurde, abweichende Strukturen im Vergleich zu normal lesenden Kindern fest", erläutert Dr. Mentzel. Diese strukturellen Abweichungen könnten ein Indikator für eine Lese-Rechtschreib-Schwäche sein. Der Einsatz des bildgebenden Verfahrens Diffusion Tensor Imaging, mit dem Aussagen zu Struktur und Organisation im menschlichen Hirn getroffen werden können, brachte das For-schungsteam um Dr. Mentzel einen großen Schritt weiter. Diese innovative Methode ist eine besondere Art der Magnetresonanztomographie und bildet die Diffusionsbewegung der Was-sermoleküle in den untersuchten Hirnregionen ab. Die Diffusion lässt Rückschlüsse auf die Mikrostruktur des Gewebes ziehen. Mittels des so genannten Diffusionskoeffizienten ADC und des Faktors der Gerichtetheit der Diffusion (FA) konnten die Radiologen Strukturunterschiede zwischen Kindern mit und ohne Lese- und Rechtschreib-Störung aufzeigen. Laut Dr. Mentzel verändert sich die Struktur des Gehirns im Laufe des Heranwachsens, wobei insbesondere Effekte des Trainings von Hirnregionen im Rahmen von Längsschnittstudien bei Kindern mit Leistungsstörungen untersucht werden müssen. Deshalb forscht das Jenaer Ärzte-team konsequent auf dem Gebiet der Legasthenie weiter. Denn momentan lassen sich die Ab-weichungen der Gehirnstruktur lediglich mit den bildgebenden Methoden der Radiologie erken-nen. Legasthenie ist eine folgenreiche und langwierige Störung des Erwerbs der Schriftsprache. Die Ursachen sind vielfältig und reichen von der genetischen Dispositionen bis hin zu Problemen der auditiven und visuellen Wahrnehmungsverarbeitung. In Deutschland sind laut Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V. allein vier Prozent aller Schüler davon betroffen. Wenn Sie Fragen haben oder zusätzliche Informationen benötigen, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Deutsche Röntgengesellschaft e.V. Florian Schneider, Pressesprecher Strasse des 17. Juni 114 10623 Berlin Tel.: 030/916070-19 Mobil: 0171 / 44 58 201 Fax: 030/916070-22 e-mail: schneider@drg.de Weitere Informationen: - http://www.roentgenkonress.de - http://www.ipse.de/roeko2008 Quelle: idw |
![]() |
| Lesezeichen |
| Themen-Optionen | |
| Ansicht | |
| |
Ähnliche Themen | ||
| Thema | Forum | Letzter Beitrag |
| 91. Deutscher Röntgenkongress mit Schwerpunkt Gefäße | Nachrichten: Wissenschaft | 19.02.2010 15:00 |
| 90. Deutscher Röntgenkongress mit Schwerpunkt Krebs | Nachrichten: Wissenschaft | 20.05.2009 10:00 |
| Einladung zur Pressekonferenz - 90. Deutscher Röntgenkongress | Nachrichten: Wissenschaft | 06.05.2009 10:00 |
| 89. Deutscher Röntgenkongress: MR-PET: Neuester Meilenstein in der Medizin | Nachrichten: Wissenschaft | 01.05.2008 17:00 |
| 89. Deutscher Röntgenkongress: Von Kinderkrankheiten bis zur Demenz | Nachrichten: Wissenschaft | 29.04.2008 17:00 |
© 2003-2011 JuraForum.de — Alle Rechte vorbehalten. Keine Vervielfältigung, Verbreitung oder Nutzung für kommerzielle Zwecke.
Sitemap | Kontakt | Datenschutz | AGB | Impressum
Suche: Rechtsanwalt | Steuerberater | Übersetzer
Rechtsanwalt Berlin | Rechtsanwalt Hamburg | Rechtsanwalt München | Rechtsanwalt Köln | Rechtsanwalt Frankfurt
Powered by vBulletin® Version 3.8.7 (Deutsch), Copyright ©2000 - 2012, Jelsoft Enterprises Ltd.
"Wiki" powered by VaultWiki v2.5.7, © 2008-2012, Cracked Egg Studios