Dies ist eine Diskussion zu 3,4 Millionen Euro für die Ausbildung junger Forscher innerhalb des Forums Nachrichten: Wissenschaft
![]() |
| | LinkBack | Themen-Optionen | Ansicht |
| |||
| 3,4 Millionen Euro für die Ausbildung junger Forscher Die Einrichtung der neuen Kollegs wertet Haase als weiteren Erfolg im Bestreben der Universität, dem wissenschaftlichen Nachwuchs beste Bedingungen zu bieten. Graduiertenkollegs verschaffen Doktoranden die Möglichkeit, in einem strukturierten Ausbildungsprogramm interdisziplinär zu forschen und frühzeitig wissenschaftlich selbstständig zu werden. Insgesamt 34 neue Kollegs hat die DFG im Sommer genehmigt; in Bayern erhält außer Würzburg nur noch die Technische Uni München ein neues Graduiertenkolleg. Schnelle Signale bei Gefahr Eines der neuen Würzburger Kollegs ist am Biozentrum in den Pflanzenwissenschaften angesiedelt. Es nimmt seine Arbeit zum 1. Januar 2007 auf und wird mit zwei Millionen Euro von der DFG gefördert. Sprecher ist Professor Martin J. Müller aus der Pharmazeutischen Biologie. Zwölf Doktoranden befassen sich in dem Kolleg mit Signalstoffen, die aus Fettmolekülen (Lipiden) pflanzlicher Zellmembranen rasch gebildet werden können. Diese Lipidsignale spielen eine Rolle bei der schnellen Abwehr von Stress und akuten Gefahren - etwa dann, wenn die Pflanze auszutrocknen droht oder von Schädlingen bedrängt wird. "Das Interessante daran ist, dass diese Lipide nicht nur in die Genregulation eingreifen, um Abwehrreaktionen in Gang zu bringen. Das würde zu lange dauern. Innerhalb von wenigen Minuten können sie Zielproteine der Pflanze auch direkt und damit viel schneller gegen die Gefahr aktivieren", erklärt Müller. Weitere Informationen: Prof. Dr. Martin J. Müller, T (0931) 888-6160, E-Mail: martin.mueller@biozentrum.uni-wuerzburg.de Emotional relevante Reize Das zweite neue Graduiertenkolleg startet ebenfalls am 1. Januar und befasst sich mit der Verarbeitung emotional relevanter Reize. "Viele Reize aus der Umwelt lösen beim Menschen bestimmte Emotionen aus, die dann wieder das Verhalten steuern, und zwar sowohl bewusst als auch unbewusst", sagt der Sprecher des Kollegs, der Psychologie-Professor Paul Pauli. Einige dieser Reize spielen bei Krankheiten eine Rolle, etwa bei Suchtverhalten, Angststörungen oder Depressionen. Auf diesem Feld werden an der Uni Würzburg künftig Psychologen, Psychiater, Neurologen, Anatomen, Physiologen und auch Philosophen gemeinsam forschen. Das Graduiertenkolleg bekommt von der DFG 1,4 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Damit werden insgesamt 16 Doktoranden gefördert. Weitere Informationen: Prof. Dr. Paul Pauli, T (0931) 31-2843, E-Mail: pauli@psychologie.uni-wuerzburg.de Quelle: idw |
![]() |
| Lesezeichen |
| Themen-Optionen | |
| Ansicht | |
| |
Ähnliche Themen | ||
| Thema | Forum | Letzter Beitrag |
| Software AG kooperiert mit Universität Leipzig: Drei Millionen Euro für IT-Ausbildung | Nachrichten: Wissenschaft | 19.10.2009 16:00 |
| 16 Millionen Euro Fördergelder nach Bonn und Jülich - Agrar-Forscher gewinnen bei bundesweitem Wettbewerb | Nachrichten: Wissenschaft | 11.03.2009 10:00 |
| Zehn Millionen Euro für die Ausbildung exzellenter Nachwuchswissenschaftler | Nachrichten: Wissenschaft | 14.11.2008 12:00 |
| 20 Millionen Euro für MHH-Forscher und Partner | Nachrichten: Wissenschaft | 27.06.2007 15:00 |
| Fette Finanzspritze für die Ausbildung junger Forscher | Nachrichten: Wissenschaft | 21.03.2006 15:00 |
© 2003-2011 JuraForum.de — Alle Rechte vorbehalten. Keine Vervielfältigung, Verbreitung oder Nutzung für kommerzielle Zwecke.
Sitemap | Kontakt | Datenschutz | AGB | Impressum
Suche: Rechtsanwalt | Steuerberater | Übersetzer
Rechtsanwalt Berlin | Rechtsanwalt Hamburg | Rechtsanwalt München | Rechtsanwalt Köln | Rechtsanwalt Frankfurt
Powered by vBulletin® Version 3.8.7 (Deutsch), Copyright ©2000 - 2012, Jelsoft Enterprises Ltd.
"Wiki" powered by VaultWiki v2.5.7, © 2008-2012, Cracked Egg Studios