Dies ist eine Diskussion zu IZA-Diskussionspapier: Arbeitgeber knapsen mit der Weiterbildung für Mütter und junge Frauen innerhalb des Forums Nachrichten: Arbeitsrecht
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| IZA-Diskussionspapier: Arbeitgeber knapsen mit der Weiterbildung für Mütter und junge Frauen Beitrag Nr. 173546 vom 11.01.2010 IZA-Diskussionspapier: Arbeitgeber knapsen mit der Weiterbildung für Mütter und junge FrauenDer lange Erziehungsurlaub hierzulande gleicht einem K.O.-Kriterium bei der Weiterbildung: Unternehmen investieren zunehmend weniger in die Weiterbildung von Müttern und von jungen Frauen ohne Kinder. Dieses Ergebnis präsentiert eine vom Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) veröffentlichte Studie. Die Weiterbildung von kinderlosen jungen Frauen wie von Müttern ist im Vergleich zu der Teilnahme von älteren Frauen und Männern an Weiterbildungen "stark zurückgegangen", heißt es in der Studie, die von der Leibniz Universität Hannover vorgelegt wurde. Verantwortlich machen die Wissenschaftler dafür den langen Erziehungsurlaub, der bis zu drei Jahren betragen kann. Allein die Möglichkeit, dass eine dreijährige Babypause eingelegt werden könnte, veranlasse Arbeitgeber, auch kinderlose Frauen im gebärfähigen Alter sparsamer in Weiterbildungen einzubeziehen. Die Wissenschaftler haben analysiert, dass die Frauen selbst Gegenmaßnahmen ergreifen und Aktivitäten rund um die Weiterbildung ergreifen. Doch "unterm Strich" stehe ein Rückgang der Weiterbildungswahrscheinlichkeit um bis zu 20 Prozent. Die Konsequenz daraus sind schlechtere Karrierechancen für Frauen. Die Wissenschaftler appellieren daher an die Politik, "über sinnvollere Alternativen" der Vereinbarkeit von Familie und Arbeit nachzudenken. Beispielsweise könne der Erziehungsurlaub auf zwölf Monate verkürzt werden, wenn parallel die Betreuungsmöglichkeiten für Kleinkinder stark ausgebaut werden würden. Die Studie "The Effects of Maternity Leave Extension on Training for Young Women" von Patrick Puhani und Katja Sonderhof steht als IZA Discussion Paper No. 3820 als PDF-Datei zum Download bereit. Die vollständige Studie erscheint in Kürze im Journal of Population Economics. Dieser Beitrag wurde erstellt von Beate Henes-Karnahl. |
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