Dies ist eine Diskussion zu Lärmbelästigung, mal andersherum innerhalb des Forums Nachbarrecht
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| Lärmbelästigung, mal andersherum Ich frage mich allerdings wie es mit der anderen Seite aussieht. Daher habe ich mal diesen fiktiven Fall konstruiert: Nehmen wir mal an, Familie A wohnt in einem Mehrfamilienhaus BJ 1972. Sie leben dort ca. 20 Jahre ohne irgendwelche Probleme. Das Haus scheint etwas hellhörig zu sein, und es sind in der Wohnung von Familie A großflächig Fliesen verlegt (waren schon beim Einzug). Dann zieht eine Familie X untendrunter ein, Familie X scheint sehr sensibel zu sein, und beginnt sich permanent über Lärm zu beschweren. Eine Unterhaltung mit Familie B, welche ca 15 Jahre unter Familie A wohnte (vor Familie X, selbe Wohnung) ergab das es während dieser Zeit keine besondere Belästigung gegeben hätte. Familie A versucht erst eine Lösung in Form von Reden/Unterhaltung einzuleiten, was aber zu nichts führt. Familie A bemüht sich wirklich keinen unnötigen Lärm zu verursachen, aber gewisse Lebensgeräusche kann man einfach nicht unterdrücken. Mittlerweile droht Familie X Familie A damit, einen Anwalt einzuschalten. Familie A ist sich aber keiner Schuld bewusst, und hat die letzten Jahre ernsthaft versucht keine Angriffspunkte zu bieten. Aus Unterhaltungen ist bekannt das Familie X schon ein Lärmprotokoll führt, und weiterhin ist bekannt das häufiger Lärmfalle auftreten sollen welche unrealistisch oder schlicht falsch sind. (Dabei anzumerken ist, das bekannt zu sein scheint das Familie X schon mal einen Bewohner des Hauses angerufen hatte und sich über Bohren beschwert hat, als dieser im Supermarkt stand). Wie das nun so ist, hat Familie X aber auch Freunde im Haus, welche anscheinend alles bestätigen und gehört haben wollen. Die Nachbarn von Familie A haben allerdings laut eigener Aussage ebenfalls noch nie Lärm von Familie A gehört. Zusammenfassend: Familie X beschwert sich über normale Lebensgeräusche von Familie A. Egal was Familie A tut, sie denkt immer drüber nach ob das Familie X stören könnte. Die Lebensqualität leidet beträchtlich, aber geholfen hat das bisher nichts. Familie X beschwert sich trotzdem häufiger und meint (einen) Zeugen zu haben. Familie A ist sich sicher das es keine Ruhe geben wird, bis von offizieller Seite bestätigt wird das Familie X mit einem gewissen Geräuschpegel zu leben hat. Wie könnte sich Familie A gegen Familie X zur Wehr setzen, und den ewigen Anfeindungen ein Ende zu bereiten? Es ist anzunehmen das beide Eigentümer sind, und ausziehen nicht wirklich in Frage kommt. Familie A erwägt einen Anwalt einzuschalten und eine Unterlassungsklase/Verleumdungsklage etc. zu erwirken. Würde Familie A das etwas bringen? Kännte Familie A das? Was für Vorraussetzungen müssten erfüllt sein damit Familie A erfolgsaussichten hätte? |
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| AW: Lärmbelästigung, mal andersherum Sie können niemanden wegen der Führung eines Lärmprotokolles in die Pflicht nehmen - das stellt weder ein unzumutbares, ein unzulässieges oder rechtswidriges Verhalten dar. Auch ist es nicht unzulässig, sich mit anderen Mietern über die Hellhörigkeit des Hauses auszutauschen oder evtl. sich mal wg. zu viel Lärm beim VM zu beschweren. Lärm ist subjektiv und wird von jedem anders empfunden. Die fiktiven Mieter sollten einfach weiterleben wie bisher und, wo es geht und sich ergibt, Nachsicht walten lassen .... und abwarten, bis Sachverhalte konkretisiert werden. |
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| AW: Lärmbelästigung, mal andersherum Ja das würden die fiktiveren Mieter (die übrigens beide fiktive Eigentümer sind) gerne. Wenigstens einer der beiden Partieren (Familie A) lässt viel Nachsicht mit anderen walten und versucht nicht aufzufallen. Familie X allerdings kennt das Wort Nachsicht nicht. Da das Haus wohl sehr hellhörig ist, denke ich das mit bestimmten Geräuschen gelebt werden muss. Allerdings hat sich eine kleine Wende ergeben: In einer klärenden Unterhaltung zwischen Fam. X und Fam. A (angestrebt von Fam.A) wurde von Fam.A in einem konkreten Punk eine unnötige Lärmbelästigung eingeräumt (Sinn sollte Deeskalation sein). FamX nimmt dies nun zum Ansatz einen Anwalt einzuschalten. Dieser Anwalt wird (angekündigt) ein schreiben verfassen und dies muss wohl gezahlt werden, was FamA wohl auch tun muss. FamA die sich sonst nichts zu schulden kommen lässt, außer wiederlgebaren Anschuldigungen macht nun sorgen das FamX auf diesem "Ausrutscher" ständig herumreitet. Kann FamX sich später wieder auf eine vergangene Aussage von FamA in einem Punkt beziehen oder müsste das konkret neu bewiesen werden? FamA geht davon aus die Sache nicht aus der Welt geschafft werden kann wenn FamX nicht klargemacht wird das Geräusche (laufen durch die eigene wohnugn etc) Lebensgeräusche sind, die in diesem Haus vorkommen. FamA hört von anderen Parteien solche Geräusche ebenfalls, weil das Haus einfach hellhörig ist. Und lebt damit wunderbar. Andere Parteien im Umkreis von FamX haben oder hatten die selben Probleme mit FamX. |
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