Dienstag, 1. September 2009, 10:00

Login:

( Angemeldet bleiben?)

Jetzt hier registrieren

Hundegebell vor Supermarkt - Lärmbelästigung

Dies ist eine Diskussion zu Hundegebell vor Supermarkt - Lärmbelästigung innerhalb des Forums Nachbarrecht

Antwort
 
LinkBack Themen-Optionen Thema durchsuchen Ansicht

  #1 (permalink)  
Alt 28.04.2010, 11:48
Forum-Interessierte(r)
 
Registriert seit: Jan 2010
Beiträge: 24
Keine Wertung, Weltretter hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Weltretter hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Weltretter hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Weltretter hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Weltretter hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Weltretter hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Weltretter hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Weltretter hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Weltretter hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Weltretter hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhalten  
Hundegebell vor Supermarkt - Lärmbelästigung

Hallo Leutre,

ich weiß nicht, ob mein fiktiver Fall hier richtig ist - hoffe es mal.

Angenommen, Firma A hat Büroräume an einer Straße bezogen, im 1 Stock. Im Erdgeschoss ist ein Supermarkt. Dort binden tagtäglich 2-15 Hundebesitzer ihre Tiere an. Diese Tiere bellen von morgens bis abends, was das Arbeiten für Firma A schwierig macht und die Mitarbeiter teils in den Wahnsinn treibt (fiktiv!). Teilweise bleiben die Hunde 30 Minuten angeleint. Die fiktiven Fentser sind neuwertig, bieten aber nicht ausreichend Schallschutz.

Angenommen, der auf die Situation angesprochene, fiktive, Martkleiter handelt nicht - welche Möglichkeiten bleiben Firma A? Kann der Supermarkt gezwungen werden, das Anleinen der Hunde vor seiner Tür zu unterbinden? Sollte Firma A bei jedem Hund die Polizei rufen? Sollte Firma A Mietminderung erstreiten?!

Dieser fiktive Fall ist sehr kirbbelig: Nicht ein freundlich angesprochener Hundebesitzer zeigt Verständnis ("Mein Hund bellt hier doch nur 15 Minuten, und machen Sie doch die Fenster zu"). Niemand, mit Ausnahme von Firma A, bekommt mit, was es heißt, tagtäglich 2-4 Stunden Hundegbell vor der Tür ertragen zu müssen. Fiktiv, versteht sich.

Wenn dieser Fall Realität wäre, dann würde ich diesen Beitrag mit blank liegenden Nerven schreiben.

Ich kenne einige Urteile zu Hundebsitzern und Gebell, aber diese FIKTIVE Situation wäre ja anders, denn die Hundebesitzer wohnen hier nicht und wechseln alle halbe Stunde.

Wer hat Rat?

Grüße
Weltretter
Mit Zitat antworten


  #2 (permalink)  
Alt 28.04.2010, 11:54
V.I.P.
 
Registriert seit: Jun 2009
Ort: Hessen
Beiträge: 3.175
99% positive Bewertungen (3175 Beiträge, 231 Bewertungen)99% positive Bewertungen (3175 Beiträge, 231 Bewertungen)99% positive Bewertungen (3175 Beiträge, 231 Bewertungen)99% positive Bewertungen (3175 Beiträge, 231 Bewertungen)99% positive Bewertungen (3175 Beiträge, 231 Bewertungen)99% positive Bewertungen (3175 Beiträge, 231 Bewertungen)99% positive Bewertungen (3175 Beiträge, 231 Bewertungen)99% positive Bewertungen (3175 Beiträge, 231 Bewertungen)99% positive Bewertungen (3175 Beiträge, 231 Bewertungen)99% positive Bewertungen (3175 Beiträge, 231 Bewertungen)  
AW: Hundegebell vor Supermarkt - Lärmbelästigung

Zitat:
Zitat von Weltretter
ich weiß nicht, ob mein fiktiver Fall hier richtig ist - hoffe es mal.

Angenommen, Firma A hat Büroräume an einer Straße bezogen, im 1 Stock. Im Erdgeschoss ist ein Supermarkt. Dort binden tagtäglich 2-15 Hundebesitzer ihre Tiere an. Diese Tiere bellen von morgens bis abends, was das Arbeiten für Firma A schwierig macht und die Mitarbeiter teils in den Wahnsinn treibt (fiktiv!). Teilweise bleiben die Hunde 30 Minuten angeleint. Die fiktiven Fentser sind neuwertig, bieten aber nicht ausreichend Schallschutz.

Angenommen, der auf die Situation angesprochene, fiktive, Martkleiter handelt nicht - welche Möglichkeiten bleiben Firma A? Kann der Supermarkt gezwungen werden, das Anleinen der Hunde vor seiner Tür zu unterbinden? Sollte Firma A bei jedem Hund die Polizei rufen? Sollte Firma A Mietminderung erstreiten?!

Dieser fiktive Fall ist sehr kirbbelig: Nicht ein freundlich angesprochener Hundebesitzer zeigt Verständnis ("Mein Hund bellt hier doch nur 15 Minuten, und machen Sie doch die Fenster zu"). Niemand, mit Ausnahme von Firma A, bekommt mit, was es heißt, tagtäglich 2-4 Stunden Hundegbell vor der Tür ertragen zu müssen. Fiktiv, versteht sich.

Wenn dieser Fall Realität wäre, dann würde ich diesen Beitrag mit blank liegenden Nerven schreiben.

Ich kenne einige Urteile zu Hundebsitzern und Gebell, aber diese FIKTIVE Situation wäre ja anders, denn die Hundebesitzer wohnen hier nicht und wechseln alle halbe Stunde.

Wer hat Rat?

Grüße
Weltretter
Gott sei Dank, dass wir es hier mit einem FIKTIVEN Fall zu tun haben



Also, evtl. könnte man versuchen die Miete zu kürzen, aber damit dürfte den Arbeitnehmern wohl auch nicht geholfen sein

Zitat:
Auch Störungen von außen, wie Lärm einer Gaststätte, Kneipe, Diskothek etc, oder Belästigungen durch eine Baustelle (Lärm, Staub, etc.) können einen Mangel darstellen.
Bei Geschäftsräumen kann auch ein so genannter "Umweltmangel" vorliegen, wenn etwa die vereinbarte "attraktive Geschäftslage" wegen einer benachbarten brachliegenden Baustelle nachhaltig gestört oder deutlich schwerer zu erreichen ist.
Selbst die Beeinträchtigungen, die eine Modernisierung des Mietobjektes während des Umbaus mit sich bringt, kann einen zur Mietkürzung berechtigenden Mangel darstellen. Dies kommt insbesondere in Betracht, wenn erhebliche Beeinträchtigungen auftreten wie Staub, Schmutz, Lärm, Kälte, Ausfall der Warmwasserversorgung etc. oder die Arbeiten nicht fachgerecht durchgeführt werden.
Quelle: http://www.kanzlei-offermann.de/spez...mietrecht.html
Mit Zitat antworten

  #3 (permalink)  
Alt 29.04.2010, 22:09
Aktives Mitglied
 
Registriert seit: Jul 2009
Beiträge: 111
100% positive Bewertungen (111 Beiträge, 13 Bewertungen)100% positive Bewertungen (111 Beiträge, 13 Bewertungen)100% positive Bewertungen (111 Beiträge, 13 Bewertungen)100% positive Bewertungen (111 Beiträge, 13 Bewertungen)100% positive Bewertungen (111 Beiträge, 13 Bewertungen)100% positive Bewertungen (111 Beiträge, 13 Bewertungen)100% positive Bewertungen (111 Beiträge, 13 Bewertungen)100% positive Bewertungen (111 Beiträge, 13 Bewertungen)100% positive Bewertungen (111 Beiträge, 13 Bewertungen)100% positive Bewertungen (111 Beiträge, 13 Bewertungen)  
AW: Hundegebell vor Supermarkt - Lärmbelästigung

Wow... ich als "Fachtier" kann nur sagen, dass ein normaler Hund vor dem Supermarkt (fremdes Revier, nicht direkt neben Herrchen) überhaupt nicht bellen sollte - reine Erziehungssache. Unser Hund z. B. bellt selbst auf dem eigenen Grundstück nur ganz kurz, wenn wirklich eine "Gefahr" droht (d. h. ein ihm unbekannter Mensch das Grundstück betritt; beim Postboten, selbst wenn der unbekannt ist, macht er gar nichts!); oft schweigt er sogar dann, wenn richtige "Kläffer" vorbeispaziert kommen und ihn mit Gebell zum Zurückbellen animieren wollen. Er weiß einfach, dass wir nicht wollen, dass er ständig bellt. Ihm das beizubringen, klappte völlig problemlos - so problemlos, dass ich gar nicht mehr so richtig weiß, wie wir es hingekriegt haben.

Wenn es immer dieselben Hundebesitzer sind, könnte sich der fiktive Büromieter ja einmal grundsätzlich mit dem Supermarktbetreiber unterhalten und um Verständnis für seine Aktion werben und dann mit dessen Einverständnis die Hundebesitzer einzeln ansprechen (freundlich formulierter Zettel mit Situations- und nachvollziehbarer Bedürfnisbeschreibung, Link zu Hundeerziehungstipps usw. und Dank für Verständnis). Die meisten Hundebesitzer wollen selber keinen Kläffer haben; vielleicht wissen sie nur nicht, wie sie's anstellen sollen, ihren "Wauwau" ruhiger zu machen.

Vielleicht gibt's aber noch andere, besondere Gründe, die die Hunde gerade vor diesem Supermarkt so bellfreudig machen. Ich kaufe seit Jahrzehnten in Supermärkten ein und kann mich allenfalls erinnern, dass einmal Hunde in Autos gebellt haben; angeleinte nie (von denen hat vielleicht einmal einer gejault, die anderen waren immer mucksmäuschenstill). Vielleicht leinen die Besitzer immer gerade gleichzeitig rivalisierende Hunde an, oder es spaziert den angeleinten Tieren ein frecher Kater vor der Nase vorbei...

Dem Supermarkt dürfte es jedenfalls kaum zu verbieten sein, Hunde anleinen zu lassen.

In jedem Fall hat der fiktive Mieter mein Mitgefühl. Bellende Hunde nerven (so spricht der wackeldackel).
Mit Zitat antworten

  #4 (permalink)  
Alt 02.05.2010, 19:43
Forum-Interessierte(r)
 
Registriert seit: Jan 2010
Beiträge: 24
Keine Wertung, Weltretter hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Weltretter hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Weltretter hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Weltretter hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Weltretter hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Weltretter hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Weltretter hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Weltretter hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Weltretter hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Weltretter hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhalten  
AW: Hundegebell vor Supermarkt - Lärmbelästigung

Zitat:
Zitat von wackeldackel Beitrag anzeigen
Wow... ich als "Fachtier" kann nur sagen, dass ein normaler Hund vor dem Supermarkt (fremdes Revier, nicht direkt neben Herrchen) überhaupt nicht bellen sollte - reine Erziehungssache. Unser Hund z. B. bellt selbst auf dem eigenen Grundstück nur ganz kurz, wenn wirklich eine "Gefahr" droht (d. h. ein ihm unbekannter Mensch das Grundstück betritt; beim Postboten, selbst wenn der unbekannt ist, macht er gar nichts!); oft schweigt er sogar dann, wenn richtige "Kläffer" vorbeispaziert kommen und ihn mit Gebell zum Zurückbellen animieren wollen. Er weiß einfach, dass wir nicht wollen, dass er ständig bellt. Ihm das beizubringen, klappte völlig problemlos - so problemlos, dass ich gar nicht mehr so richtig weiß, wie wir es hingekriegt haben.

Wenn es immer dieselben Hundebesitzer sind, könnte sich der fiktive Büromieter ja einmal grundsätzlich mit dem Supermarktbetreiber unterhalten und um Verständnis für seine Aktion werben und dann mit dessen Einverständnis die Hundebesitzer einzeln ansprechen (freundlich formulierter Zettel mit Situations- und nachvollziehbarer Bedürfnisbeschreibung, Link zu Hundeerziehungstipps usw. und Dank für Verständnis). Die meisten Hundebesitzer wollen selber keinen Kläffer haben; vielleicht wissen sie nur nicht, wie sie's anstellen sollen, ihren "Wauwau" ruhiger zu machen.

Vielleicht gibt's aber noch andere, besondere Gründe, die die Hunde gerade vor diesem Supermarkt so bellfreudig machen. Ich kaufe seit Jahrzehnten in Supermärkten ein und kann mich allenfalls erinnern, dass einmal Hunde in Autos gebellt haben; angeleinte nie (von denen hat vielleicht einmal einer gejault, die anderen waren immer mucksmäuschenstill). Vielleicht leinen die Besitzer immer gerade gleichzeitig rivalisierende Hunde an, oder es spaziert den angeleinten Tieren ein frecher Kater vor der Nase vorbei...

Dem Supermarkt dürfte es jedenfalls kaum zu verbieten sein, Hunde anleinen zu lassen.

In jedem Fall hat der fiktive Mieter mein Mitgefühl. Bellende Hunde nerven (so spricht der wackeldackel).
Wir hatten früher auch einen Hund (Hütehund), der ständig gebellt hat, wenn man ihn alleineließ - "Herde zusammenhalten"? Fakt ist: VIele Hunde bellen vor der Tür UNUNTERBROCHEN - bis zu einer halben Stunde (!) lang.

Mich interessiert aber, ob es juristische Handhabe bei diesem Fall geben kann.

- Kann man die Miete kürzen, da die "Bellzeiten" nicht eingehalten werden?
- Kann man den Supermarktleiter angehen, da er seinen Kunden das Anleinen gestattet?

... theoretisch kann ich vermutlich auch bei jedem allein gelassenen Kläffer die Polizei rufen (herrenloses Tier), aber das will den Beamten ja keiner zumuten...

Grüße
Weltretter
Mit Zitat antworten

Antwort

Lesezeichen

Themen-Optionen Thema durchsuchen
Thema durchsuchen:

Erweiterte Suche
Ansicht


Ähnliche Themen
Thema Forum Letzter Beitrag
Hundegebell Industriegebiet Mietrecht 20.09.2011 12:35
Lärmbelästigung durch Hundegebell Nachbarrecht 12.05.2009 13:51
Nachbar beschwert sich über Hundegebell Tierrecht 23.04.2009 15:10
Hundegebell nachts und früh Nachbarrecht 23.01.2008 16:51
Verständnisproblem mit "anhaltendem Hundegebell" innerhalb 22.00 und 6.00 Uhr? Nachbarrecht 20.06.2006 10:44





Lexikon

Gesetze

Anwälte für Nachbarrecht

Newsletter

JuraForum.de bietet Ihnen einen kostenlosen juristischen Newsletter:


© 2003-2011 JuraForum.de — Alle Rechte vorbehalten. Keine Vervielfältigung, Verbreitung oder Nutzung für kommerzielle Zwecke.

Sitemap | Kontakt | Datenschutz | AGB | Impressum


Suche: Rechtsanwalt | Steuerberater | Übersetzer

Rechtsanwalt Berlin | Rechtsanwalt Hamburg | Rechtsanwalt München | Rechtsanwalt Köln | Rechtsanwalt Frankfurt


Powered by vBulletin® Version 3.8.7 (Deutsch), Copyright ©2000 - 2012, Jelsoft Enterprises Ltd.
"Wiki" powered by VaultWiki v2.5.7, © 2008-2012, Cracked Egg Studios

ANZEIGEN