Dies ist eine Diskussion zu Ewiges Thema: Streit mit einem Nachbarn innerhalb des Forums Nachbarrecht
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| Ewiges Thema: Streit mit einem Nachbarn Ich hätte da mal einen ganz speziellen Fall, bei dem ich gerne wissen möchte, was man tun könnte, sollte er eintreten: Pärchen A bezieht eine Wohnung ganz frisch und bringt dabei einen gewissen Bestand an Kleintieren mit. Es handelt sich dabei um 7 Wellensittiche und 8 Kaninchen. Die Tiere werden Artgerecht gehalten, sind kastriert und werden regelmäßig tierärztlich untersucht. Die Vogelvoliere, bzw, der Wohnraum der Kaninchen wird 2 Mal wöchentlich gereinigt. Die Vermietung wusste schon vor dem Einzug Bescheid und billigte es, solange es keine Zucht wäre und eine artgerechte Haltung vorläge. Auch die anderen Mieter wurden ins Bild gesetzt und freuten sich auf so viele neue Mitbewohner, teilweise wurde im Vorfeld angefragt, ob man zum Streicheln rüberkommen darf. Auch bevor sich Pärchen A einen Hund anschuf, wurden vorher die Mieter gefragt und niemand hatte etwas dagegen. Erst dann holte man sich die Erlaubnis der Vermietung. Auch der Hund wird artgerecht gehalten. Von einem Tag auf den anderen aber, kommt Nachbar B die Treppe hinauf und beschuldigt das Pärchen A, das erst seit 2 Wochen in der Wohnung lebt, dass diese über B gelästert hätten und nun B und dessen Familie in Ruhe lassen sollen. Wutentbrannt stimmt eine Bekannte von Pärchen A erstmal zu, sie in Ruhe zu lassen, Pärchen A, welches sich zu dem Zeitpunkt in der Wohnung befand und erst im Nachhinein erfuhr, was passierte, spricht B nochmal an und bittet, alles in Ruhe zu bereden. B lehnt ab, sagt, er habe keine Zeit und versteckt sich in seiner Wohnung. Daraufhin kommt es immer wieder zu kleineren Auseinandersetzungen, weil zB Abends im Bad zu laut geredet wird, oder auf dem Dachboden die falsche Wäscheleine behängt wird und, was in diesem Fall von Wichtigkeit ist: B macht A das Flurfenster streitig und möchte nicht, dass A dieses öffnet oder schließt. Um des lieben Friedens willen lässt A B sein Fenster. Der Gipfel ist, als B während eines Streits laut um Hilfe ruft und bei der Polizei behauptet, Pärchen A hätte Hausfriedensbruch begangen, weil ihr Hund kurz in der Wohnung war (der Hund von B betrat die Wohnung von A auch ab und an). Die Polizei schlichtet und dann ist etwas Ruhe, aber nicht lange. Der Hund von A ist noch jung (6 Monate alt) und jault, wenn man ihn allein lässt. Zu Arztterminen kann A ihn nicht mitnehmen. Ungefähr einmal pro Woche bleibt der Hund also ca 3 bis 4 Stunden allein. In dieser Zeit jault und bellt er anhaltend, jedoch mit langen Schlafpausen dazwischen. A hängt immer ein kleines Zettelchen an den Briefkasten, dort steht, dass man sich entschuldigt und daran arbeitet. Der Hund ist sonst ganz gut erzogen, sehr temperamentvoll, aber freundlich, er geht zur Hundeschule. Keiner der Nachbarn suchte das Gespräch mit A. Jetzt hat B A das Ordnungsamt auf den Hals gehetzt. Warum genau wird sich erst herausstellen, aber es geht wohl um Geruchs- und Lärmbelästigung (B drohte A vor kurzem mit einer Beschwerde). A denkt, dass B deswegen das Fenster immer geschlossen halten will, denn von der angeblichen Lärmbelästigung hären A nichts, obwohl sie Tür an Tür mit B wohnen. A hält sich an die Ruhezeiten, putzt den Flur, macht sogar mehr, als eigentlich verlangt, da im Haus einige ältere Mieter wohnen, die zB Blätterfegen nicht so oft schaffen. Dies wird jedoch ignoriert. A ignoriert nach Möglichkeit sogar den Lärm, den B macht, wenn er mit den Türen knallt und die Treppen hoch und hinunter stampft. A hat die Befürchtung, dass B in der Nachbarschaft hetzt. A gibt sich wirklich Mühe ein guter Nachbar zu sein und will nur seine Ruhe. B stellt sich selbst gut dar, indem er regelmäßig Brötchen für alle (außer A) holt und sich viel mit allen zusammensetzt und redet und andere Gefälligkeiten tut. B lässt übrigens auch As Briefe auf dem Boden liegen, während alle anderen in die Kästen einsortiert werden. A sortiert auch Bs Briefe ein und legt die Zeitungen vor die Tür, findet das einfach höflicher. A gibt sich Mühe, die Kleintiere sind sauber und gesund, der Hund höchstens einmal in der Woche allein und noch jung. Was kann A blühen? Der Verlust der Tiere? Und was kann A gegen die ständigen Angriffe von B machen? Ein Gesprächsversuch scheitert jedes Mal, B wird sofort laut, wirft mit Beschuldigungen um sich und rennt dann weg. A hat eine Rechtsschutzversicherung, kann die helfen? Bei einem Telefonat sagte diese, man müsste sich mit der Vermietung kurzschließen. So, da würde ich mich über ein paar Antworten freuen :3 LG, Josey~ Geändert von Josey (20.10.2010 um 18:40 Uhr). |
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| AW: Ewiges Thema: Streit mit einem Nachbarn Hallo josey, gegen einen missgünstigen Nachbarn hilft leider auch keine Rechtsschutzversicherung. Solange der Nachbar nur nervt, lässt sich schlecht etwas dagegen tun. Rechtlich hat man da keine Handhabe. Und wenn der "Gute" zu einem klärenden Gespräch nicht bereit ist, lässt sich der Konflikt auch nicht aus dem Weg räumen. Der Vermieter wird sicher auch nicht viel tun können, zumal der betreffende Nachbar sich mit den anderen Bewohnern des Hauses ja offensichtlich gut versteht. Vielleicht könnte man auch einen der anderen Nachbarn als Vermittler einspannen, über so einen Umweg lassen sich verhärtete Fronten manchmal aufweichen. Viel Glück! nieselpriem |
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| AW: Ewiges Thema: Streit mit einem Nachbarn kann mich nieselpriem nur anschließen... viele hunde lieben autofahren und mögen auch gern im auto mal ein paar stunden warten. viel lieber als daheim. kann man mal ausprobieren. |
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| AW: Ewiges Thema: Streit mit einem Nachbarn Zitat:
Aber öfter als einmal käme ein Ordnungsamt nicht, oder? Zitat:
As probieren jetzt aber so ein Ultraschallhalsband aus, vielleicht wirkts. Also könnte man gegen so jemanden nichts tun? Auch nicht wegen Verleumdung anzeigen, wenn B öfter die Polizei und Ordnungsamt ruft? Wenn As Kinder hätten, stände sicher auch das Jugendamt schnell vor der Tür. Danke, LG, Josey~ |
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| AW: Ewiges Thema: Streit mit einem Nachbarn Tja, Nachbarstreitigikeiten um "Kleinvieh"... Die einen behaupten das, die anderen was anderes. Wer, in einem Forum, soll das Problem lösen? Eines ist jedoch klar: Hundejaulen oder Bellen über mehrere Stunden muss von den Nachbarn nicht hingenommen werden. |
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| AW: Ewiges Thema: Streit mit einem Nachbarn Zitat:
![]() Erstens: Wäre es schön, wenn Sie weiterhin konstruktiv und neutral bleiben könnten. Josey erzählte bereits, dass Paar A längst versucht haben könnte, mit Partei B in Kontakt zu treten. Doch nehmen wir mal an, das sei ein vergeblicher Versuch gewesen. Wenn Paar A den Hauch einer Ahnung hätte, warum Partei B das macht- das können Sie glauben- könnte Paar A damit auch besser umgehen, hätte u.U. Verständnis für das in Paar A sinnlose, böswillige Verhalten von Partei B und/oder würde sogar etwas an seinem Verhalten ändern, damit der Frieden im Haus wieder hergestellt ist. Paar A ist trotz des relativ jungen Alters chronisch krank und aktuell nicht arbeitsfähig, will seine Ruhe haben. Sie hatten in den letzten Jahren immer nur irgendwelchen Müll am Hals, die meisten Angelegenheiten sind Dinge, die sie leider nicht eigens zu verschulden hatten, denn wenn sie an irgendetwas selbst Schuld hätten, könnten sie es ja ändern, indem sie Verhaltensweisen oder ähnliches ändern. Wenn es so einfach wäre! Aber zurück zum Thema und zu "Zweitens": Stellen wir uns vor, das Ordnungsamt sei auch schon da gewesen (von einer "anonymen weiblichen Person" mit "Insiderwissen" gerufen worden) und nehmen wir an, die Tierhaltung sei vollkommen in Ordnung. Laut subjektiver Sicht des Mitarbeiters stinke es auch nicht. Es sei alles sauber und ordentlich und die Tiere sind medizinisch versorgt und es geht ihnen gut. Also sind die Behauptungen von Partei B wirklich aus der Luft gegriffen. Nehmen wir weiterhin an, Paar A ist im Schnitt nur einmal die Woche unterwegs, zu Arztterminen, wo sie den 6 Monate alten Hundewelpen nicht mitnehmen können. Wenn der Hund jetzt maximal 4 Stunden allein im Kennel gelassen wird (von denen er bestimmt nicht 4 Stunden am Stück bellt), bei verschlossenen Raumfenstern und geschlossenen Türen, damit das Gebelle nicht so laut ist, weil Paar A mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren muss, dann würde das alles halb so wild sein, könnte der Herr vom Ordnungsamt gesagt haben. Also bestünde auch hier falscher Alarm. So, nehmen wir also an, ich als Erzähler sage die Wahrheit über Paar A. Es wäre sonst unsinnig, in solch einem Forum einen fiktiven Eintrag zu setzen, da es im Fall von Selbstverschuldung ja die eigene Schuld von Paar A sei und dann wären meine Einträge ja sinnlos. Zeit ist kostbar und in den Augen des Verfassers gibt es nur wenig, das schlimmer ist, als Zeitverschwendung. Nehmen wir einmal an, Paar A geht eines Tages auf den Hinterhof und unterhielte sich dort mit einer Nachbarin des Nachbarhauses in Paterre, da schreit eine Nachbarin aus demselben Nebenhaus nur weiter oben aus dem Fenster, die Nachbarin unten solle aufpassen, Paar A seien bösartige Schlägertypen. Sie solle sich von ihnen fern halten. Außerdem sei die Polizei schon bei Paar A gewesen und Paar A sollte sich "ja zurück halten". In diesem Fall hätte Partei B ganz offensichtlich in der Nachbarschaft Unsinn herum erzählt, schlimmer noch, würde sie da nicht sogar Rufmord begehen? Nehmen wir mal an, die anderen Nachbarn beschimpfen Paar A nun oder meiden sie. Und alles, was "Schlimmes" passiert, sei plötzlich die Schuld von Paar A. Kann man jetzt, in diesem speziellen Fall, endlich polizeilich etwas gegen Partei B tun? Reicht das, um sich endlich einen Rechtsanwalt zu nehmen? Es würde mich wirklich sehr freuen, wenn jemand mir weiter helfen könnte, dieser sehr fiktive Fall scheint mir höchst interessant und über die verbleibenden Möglichkeiten, welche Paar A nun rechtlich hätte, würde ich sehr gerne lesen. ![]() Im Voraus schon einmal herzlichen Dank! |
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| AW: Ewiges Thema: Streit mit einem Nachbarn Man sollte sich mit sovielen Tieren draussen auf dem Land einen Resthof suchen, der 300 m im Umkreis keinen Nachbarn hat. Dann ist Ruhe im Karton.
__________________ Meine Beiträge verfasse ich nach bestem Wissen und sind meine persönliche Meinung. Sollte mein Beitrag hilfreich sein, bitte ich um eine entsprechende Bewertung durch Anklicken des Buttons rechts oben. Danke. |
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| AW: Ewiges Thema: Streit mit einem Nachbarn Zitat:
![]() Wie wir gelesen haben, geht es längst nicht (mehr) um die Tiere, sondern um ganz andere Punkte. Die Tiere waren letzten Endes scheinbar nur ein Vorwand, da Partei B sich spekulativ zu Anfang noch laut eigener fiktiver Aussage auf die Tiere freute und sich erkundigte, ob das Kind ab und an vorbei kommen könnte, um die Tiere zu streicheln. Ich freue mich sehr über hilfreiche Aussagen, wie Paar A nun weiter vorgehen könnte! ![]() MfG, Partner v. Josey |
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| AW: Ewiges Thema: Streit mit einem Nachbarn Zitat:
Wir können das Ganze verkürzen und konstruktiv machen, wenn Sie Ihre eigenen Sätze lesen und daraus die Konsequenzen ziehen: Zitat:
1. ausziehen 2. sich auf einen langen Nachbarschaftsstreit einlassen, inklusive Unterlassungsforderungen bzw. -klagen. Wenn Sie sich für 2 entscheiden, gehen Sie zu einem Anwalt, der wird dann das Ganze ins Rollen bringen. Mit Nachbar-Gesprächen ist es ja wohl schon aus. Nur eines: bellt der Hund länger, haben die Nachbarn einen schönen Hebel.
__________________ Die Majorität der Dummen ist unüberwindbar und für alle Zeiten gesichert. Der Schrecken ihrer Tyrannei ist indessen gemildert durch Mangel an Konsequenz. Albert Einstein Bitte nicht auf PNs reagieren, die unbürokratisch Hilfe bei BtM- und Führerscheinproblemen anbieten! Diese grundsätzlich dem Admin melden. |
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| AW: Ewiges Thema: Streit mit einem Nachbarn Zitat:
Wenn jemand die Miete übernehmen würde, würden sie es vielleicht sogar tun ![]() Aber wenn ich von Paar A erzähle, meine ich, dass sie Sozialhilfeempfänger sind und aktuell nicht arbeiten können, obwohl sie wollen würden- das bedeutet, sie hätten kein Geld für einen weiteren Umzug, sie sind doch in der genannten Version gerade erst in die neue Wohnung eingezogen. Und als Sozialhilfeempfänger umzuziehen, ist ein Stück weit schwierig, selbst, wenn eine Notwendigkeit vorhanden ist, was es in diesem fiktiven Fall nicht einmal wäre. Wenn man nun auch beachtet, dass Paar A sehr viel Geld in die zuvor unrenovierte Wohnung gesteckt hat, insgesamt in den ganzen Umzug und deswegen jetzt mehr als Pleite ist, dann hätte Paar A jetzt wirklich ein Problem wegen Partei B und deren "Spielchen". Aber dieses Insiderwissen kann man nicht haben, wenn man nicht nachfragt, da muss ich der werten Leserschaft Recht geben ![]() Zitat:
Punkt eins käme für Paar aus finanziellen Gründen absolut nicht in Frage. Es hätte ja sein können, dass die Damen und Herren in diesem Forum, welche rechtlich sicherlich gut auf Zack sind (vor allem aber besser informiert sind, als interessierte User, wie ich einer bin) und Ahnung haben, noch weitere Ideen und Vorschläge haben, die Paar A in der theoretischen Fall-Aufstellung vielleicht noch hätten anwenden können oder was Paar A u.U. hätte besser machen können, um solch eine Situation zukünftig zu vermeiden oder einzudämmen. Und da die kastrierten und registrierten und ordnungsgemäß gehaltenen Tiere Paar A extrem wichtig, vielleicht sogar ein Familienersatz sind, weil die echte Familie fast gänzlich tot ist und sie zu dem Rest keinen guten Kontakt haben, dann käme das Abgeben derselben verständlicher Weise absolut nicht in Frage, stellt demnach keine konstruktive Hilfestellung dar. "Umziehen" und "Tiere abgeben", darauf wäre Paar A bestimmt auch selber gekommen, dazu bräuchte es bestimmt kein Rechtsforum. Reicht es denn, wenn Partei B in der Nachbarschaft böse lästert und wirklich alles erdenklich Schlechte, das in letzter Zeit passiert, auf Paar A schiebt, um eine Anzeige bei der Polizei zu machen? Falls ja, wie könnte Paar A vorgehen? Und reichen die im Thread genannten Tätigkeiten von Partei B, um damit zum Rechtsanwalt zu gehen? Zitat:
![]() Oben habe ich mich dazu bereits kurz geäußert. Vielen Dank für Ihre Mithilfe! Liebe Grüße und einen schönen Abend, Partner von Josey |
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