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ärger mit personal eines heimes

Dies ist eine Diskussion zu ärger mit personal eines heimes innerhalb des Forums Nachbarrecht

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Alt 18.06.2010, 21:05
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Angry ärger mit personal eines heimes

Mieter A-F teilen sich einen innenhof, der durch einen kürzlich fertiggestellten anbau an das bestehende pflegeheim nahezu geschlossen wurde, mit eben diesen pflegeheim.
Mieter A-F fühlen sich nicht durch die bewohner des heimes belästigt, sondern durch das personal des heimes.
das personal nutzt die balkone auf jeder etage der pflegeeinrichtung zu verschiedenen tageszeiten, auch nachts, um dort zu rauchen, meist, früh und spätdienst, in stationsstärke.
dabei unterhält sich das personal nach meinung der Mieter unbotmäßig lautstark, desweiteren fühlen sich die Mieter permanent beobachtet. dieses gefühl des beochbachtetwerdens beschreiben die Mieter A-F unabhängig voneinander, so dass sich der eindruck der tatsächlichkeit aufdrängt. auch monieren die Mieter A-F häufige lautstarke feiern des personals, ohne beteilung durch bewohner, die meist bis nach 22uhr dauern. ein brief an die betreibergesellschaft erbrachte scheinbare besserung, was die zahl der sich gleichzeitig auf den balkonen befindenen personen zu den "raucherpausen" angeht, allerdings häufen sich nun äußerungen von seiten des personals wie " die da drüben sind doch bekloppt, wir sollten alle mal tröten, bis die ausziehen"
haben die Mieter irgendeine rechtliche handhabe, die situation zu ihren gunsten zu entschärfen? eine eskalation ist von seiten der Mieter nicht erwünscht, allerdings betrachten sie eine einladung zu einem klärenden gespräch entweder heute 1300 oder am 23.6. um 20uhr von seiten der heimleitung nicht als "friendesangebot", sondern eher als mittel der rechtfertigung vor dem übergeordneten heimbetreiber bei zu erwartender nicht- annahme der einladung aus ersichtlichen gründen.
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Alt 18.06.2010, 22:49
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AW: ärger mit personal eines heimes

Wenn die Mieter tatsächlich deeskalieren wollen, sollten sie zu dem Gespräch gehen...

...oder wollen sie nicht deeskalieren? Wie sollte es denn dann sonst beigelegt werden?

Der "harte Weg" besteht in Anzeigen wegen Ruhestörung und Forderung nach Unterlassung.

Das Rauchen kann allerdings nicht untersagt werden.
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Die Majorität der Dummen ist unüberwindbar und für alle Zeiten gesichert. Der Schrecken ihrer Tyrannei ist indessen gemildert durch Mangel an Konsequenz.
Albert Einstein

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Alt 19.06.2010, 10:38
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AW: ärger mit personal eines heimes

das rauchen ansich steht auch nicht im focus der beschwerdegründe der mieter, lediglich die permanenz der präsens und die anzahl der gleichzeitig rauchenden personen bilden einen gewichtigen kern.
das gesprächsangebot von seiten der heimleitung findet sicherlich zuspruch, allerdings impliziert die unglückliche TERMINVORGABE eine hohe wahrscheinlichkeit des nichtzustandekommens eines klärenden treffens. die mieter vermuten sogar absicht dahinter, glauben sie doch nicht, dass der sachverhalt während eines gemeinsamen fußballabends zur zufriedenheit beider seiten aufgeklärt werden kann.

ich danke ihnen für ihre schnelle , tatsächlich augenöffene stellungnahme, die mieter haben einen vertreter benannt, der persönlich im namen aller ein sponatanes gespräch mit der heimleitung suchen wird. denn so unvermittelt die beschwerde erfolgte, sollte der meinung der mieter nach auch die klärung erfolgen. sollte dieser vermittlungsversuch, getragen von einer neutralen person nicht den gewünschten erfolg erzielen, behalten sich die mieter weitere schritte vor.
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  #4 (permalink)  
Alt 19.06.2010, 10:46
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AW: ärger mit personal eines heimes

Zitat:
Zitat von PanTau2010 Beitrag anzeigen
allerdings impliziert die unglückliche TERMINVORGABE eine hohe wahrscheinlichkeit des nichtzustandekommens eines klärenden treffens.
Das könnte natürlich sein und wäre geschickt, weil sich die Verwaltung eventuell gegenüber einer übergeordneten Stelle rechtfertigen muss.

Dem kann man entgegenwirken. Man schreibt der Verwaltung einen freundlichen Brief, in dem man mitteilt, dass die vorgeschlagenen Termine leider schlecht wahrzunehmen wären, und bietet seinersetis Termine an. Und dann fragt man ganz beiläufig, ob denn auch ein Vertreter des Dachverbands bei dem Gespräch anwesend wäre.
Zitat:
glauben sie doch nicht, dass der sachverhalt während eines gemeinsamen fußballabends zur zufriedenheit beider seiten aufgeklärt werden kann.
Nein. So ein Termin ist respektlos und unangemessen.
Zitat:
sollte dieser vermittlungsversuch, getragen von einer neutralen person nicht den gewünschten erfolg erzielen, behalten sich die mieter weitere schritte vor.
DIeses Vorgehen finde ich sehr gut, man kann hoffen, dass sich die Situation auflöst, denn leicht haben es die Mieter nicht, wenn es hart auf hart kommt.
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