Dies ist eine Diskussion zu Vermieter versucht mir mündliche Absprachen aufzudrücken innerhalb des Forums Mietrecht
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| ich habe einen etwas kuriosen Fall. Mieter M hat vor 3 Monaten eine Wohnung angemietet mit der Meinung M muss für die Küche in der Wohnung nichts bezahlen. Die Frau von der M dachte sie wäre seine Vermieterin hat mit ihm einen schriftlichen Vertrag abgeschlossen in dem nichts über eine Übernahme der Küche enthalten ist. Jetzt hat M vor 2 Wochen ein Schreiben von einem Rechtsanwalt bekommen mit der Aufforderung M sollte umgehend die Küche bezahlen ansonsten würde das ganze vor Gericht gehen. Nach mehreren Diskussionen mit seiner angeblichen Vermieterin hat sich herausgegestellt, dass nicht sie sondern Ihre Schwester die eigentlich Vermieterin ist. Diese Person kennt M aber gar nicht bzw. hat sie einmal in seinem Leben zufällig von hinten gesehen. Im Mietvertrag steht wie gesagt nichts von einer Übernahme der Küche drin komisch ist nur, dass die angebliche Vermieterin nicht mit ihrem Namen sondern mit dem Namen ihrer Schwester (ohne i. V. oder andere erläuternde Kennzeichen) unterschrieben hat. M steht jetzt nur vor dem Problem, dass die eigentlich Vermieterin behauptet M hätte es mündlich zugesagt und benennt Ihre Schwester und deren Mann als Zeugen ... M hat aber nichts dergleichen zugesagt. Hat M's Vermieterin jetzt denn eine Chance das ganze gerichtlich durchzuboxen ... im Vertrag steht ja nix darüber drin und die mündliche Absprache kennt M nicht ... ganz davon abgesehen, dass M immer dachte der Mietvertrag wäre nur bindend, denn sonst könnte ja jeder sich mit ein paar Zeugen mündliche Absprachen ausdenken. Von unabhängigen Zeugen kann man ja auch nicht sprechen, da Schwester und Schwager ja wohl eher im Sinne der Vermieterin aussagen werden. M hat nur Trouble in diesem Haus. Hinzu kommt noch, dass im Dezember ein Paket meines Arbeitgebers (Weihnachtsgeschenk) angekommen ist. Auf dem Paketzettel, den M im Briefkasten gefunden hat, steht übergeben an Familie X (meine angeblichen Vermieter), die aber behaupten es wäre nie angekommen und der Paketbote wäre nie dagewesen. Sollte nur noch mal darstellen, dass M in dem Fall keinen leichten Stand habe. Kann mir hier jemand M helfen? |
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| AW: Vermieter versucht mir mündliche Absprachen aufzudrücken Das klingt ja eher hässlich - nach schlichtem Betrug, um genau zu sein. Rechtlich ist die Sache in Bezug auf die Küche klar: Unabhängig von dem Mietvertrag besteht jedenfalls keine Vereinbarung über eine Ablöse, genauer den Kauf der Küche. Die Vormieterin/Eigentümerin kann die Küche entfernen - du musst sie nicht bezahlen. Das dumme ist nur, bei der Beweislage kann der von Vermieterseite zu erbringende Beweis für den Abschluss einer entsprechenden Vereinbarung wohl erbracht werden ![]() Ich sehe da nur eine mögliche Vorgehensweise: Schau dir mal das an: http://www.wowi.de/info/gesetze/wohn...ngsg/wvg4a.htm Die Vorschrift gilt entsprechend für sog. Ablösevereinbarungen, also Übernahme von Einrichtungsgegenständen. Lass die schriftlich vortragen, was die Küche gekostet haben soll, damit sie davon nicht mehr runter kommen. Ist der Betrag aufgrund der wohl vorhandenen Gier zu hoch gewählt, wäre auch der behauptete Vertrag evtl. angreifbar. Ob der Mietvertrag mit der Eigentümerin zustande kam, ist zweifelhaft. Ich denke eher mit deren Schwester. Das Päckchen siehst du wohl nie wieder - reklamier es bei der Post, die werden deine lieben Vermieter wohl mal in die Mangel nehmen. Meine Meinung: Das sind Gauner. Zieh aus, bezahle die Küche nicht. Wenn sie versuchen, den Betrag für die Küche einzuklagen, dann zieh die Konsequenz: Die Küche gehört dann auch dir. Verkauf sie deinerseits an einen Nachmieter, oder mach wenigstens Kleinholz draus! |
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| AW: Vermieter versucht mir mündliche Absprachen aufzudrücken Na ja, zunächst mal selber Anwalt einschalten und Sache sachlich abklären lassen. Scheint mir doch alles, sehr angreifbar zu sein. Ansonsten ist meinem Vorredner zuzustimmen: schnell ausziehen! Wegen dem Paket evtl. Anzeige erstatten. Gruß, fob |
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