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Alt 11.12.2011, 18:12
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AW: Wohngemeinschaft-Mündliche Verträge

Ein schönes Thema!

Zunächst ist es nicht Miet- sondern Gesellschaftsrecht, weil die Mieter (Überaschung!) miteinander eine BGB-Gesellschaft, d.h. eine GbR, gegründet haben. Ein mündlicher Gesellschaftervertrag ist wohl gültig, von der Seite kann die Mehrheit einen Einzelnen herauskomplimentieren. Mit drei Monaten, was der gesetzlichen Kündigungsfrist für Mietverträge entspricht, wären sie auf der sichereren Seite, aber wie beschrieben könnte es wohl auch klappen.

Im zweiten Schritt müssten alle Mieter (evtl. zusammen mit einem Nachfolger) beim Vermieter vorstellig werden, weil der Mietvertrag nur von allen (alten und neuen) Vertragspartnern einvernehmlich geändert werden kann. Die Zustimmung des Ausscheiders könnte ggf. von der GbR gerichtlich erzwungen werden (die Kosten würden im Ernstfall auf ihn zurückfallen, weil er den Gesellschaftsbeschluß unterläuft).
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