Dies ist eine Diskussion zu "Patiententransport" innerhalb eines Krankenhauses innerhalb des Forums Medizinrecht
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| "Patiententransport" innerhalb eines Krankenhauses Auskunft der Mitarbeiterin in der Radiologie: "Unten stehen Rollstühle - vielleicht kann Sie ja der Taxifahrer in den xten Stock (dort ist die Radiologie) bringen." Frage: bisher ging X. von der Annahme aus, dass das KH-Personal verantwortlich sei dafür, ihn nach Ankunft im KH innerhalb des KH weiter zur entsprechenden Abteilung zu befördern - ist anscheinend nicht so? Nicht das KH-Personal ist zuständig, sonder X. muss selber schauen, wie er weiterkommt in die Radiologie-Abteilung? Selbst den Rollstuhl bedienen kann er nicht aufgrund seines verletzten, stark schmerzenden Armes. |
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| AW: "Patiententransport" innerhalb eines Krankenhauses Wer hat den Untersuchungstermin im Krankenhaus veranlasst? Der Hausarzt, das Krankenhaus selbst? Wenn der Patient nicht in der Lage ist aus eigener Kraft den Untersuchungsort aufzusuchen hätte m.E. der veranlassende Arzt auch einen entsprechenden Transport verordnen müssen. Der Taxifahrer ist jedenfalls nicht zuständig (jedenfalls wüsste ich nicht auf welcher Grundlage).
__________________ Gruß Klaus |
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| AW: "Patiententransport" innerhalb eines Krankenhauses Der Orthopäde, wo X. wegen seines verletzten Armes war, hat diesen MRT-Termin für X. ausgemacht. Wie X. dorthin kommt, ist dem Orthopäden wurscht. Und besagter Orthopäde hat sich, als X. bei ihm war, auch geweigert, ihm eine Krankentransportverordnung für X.'s Besuch bei ihm, dem Orthopäden, auszustellen. Begründung: nein, das soll der Hausarzt machen, denn der würde ja X.'s Gehbehinderung "besser kennen". Ein Arzt schiebt es dem anderen zu. Geändert von Miranda (12.03.2012 um 18:55 Uhr). |
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| AW: "Patiententransport" innerhalb eines Krankenhauses Zitat:
Schlimmstenfalls hat ein Krankenhaus immer auch eine Rezeption. Und dort kann man sagen: "Ich brauche Hilfe. Ich komme allein nicht mal bis zum Fahrstuhl." Dazu braucht man nicht mit Paragraphen winken. Dazu muß man nur verstehen, daß immer mal irgendwo ein Mitarbeiter einen schlechten Tag hat, oder eine Sache falsch einschätzt, oder vielleicht auch einfach nur ein Stinkstiefel ist. Und dann macht man den Mund auf und sagt: "So bitte nicht. Bitte anders." Manchmal kommt es mir vor, als lebten wir mittlerweile in einem Land mit 80 Millionen Teilentmündigter, die nicht mal mehr in der Lage sind, einfachste Dinge selbst zu regeln.
__________________ An armed man is a citizen. An unarmed man is a subject. - Thomas Jefferson (Ein bewaffneter Mensch ist ein Bürger. Ein unbewaffneter Mensch ist ein Untertan.) |
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| AW: "Patiententransport" innerhalb eines Krankenhauses Das war keine Frage danach, wie X. es geregelt bekommt, zur entsprechenden Abteilung zu kommen - irgendjemand wird ihm schon helfen dorthin zu kommen. Es gibt ja genügend Leute in einem KH, denen man Bescheid sagen bzw. die man um Hilfe bitten kann. - Es war eine Frage danach, wer zuständig für derartige Transporte ist. Eine ganz einfache Frage nach der Zuständigkeit. Denn weshalb soll sich X. an die Stations- oder KHleitung wenden, wenn eventuell der überweisende Arzt - in dem Fall der Orthopäde -, der den Termin ausgemacht hat, dafür zuständig ist? Was könnte in letzerem Fall das KH-Personal dafür, wenn der Orthopäde es versäumt oder sich weigert, eine entsprechende Transportverordnung auszustellen. Wenn der Orthopäde verantwortlich ist, braucht man nicht auf das (meist überlastete) KH-Personal loszugehen. |
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