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Odysee mit Kleinkind - Ärztebehandlung versagt...

Dies ist eine Diskussion zu Odysee mit Kleinkind - Ärztebehandlung versagt... innerhalb des Forums Medizinrecht

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Alt 08.09.2010, 00:23
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Angry Odysee mit Kleinkind - Ärztebehandlung versagt...

Hallo,

wie würdet ihr folgenden fiktiven Fall beurteilen? Kann es so was geben? Darf es so was geben? Wie würdet ihr reagieren?

Beim Spielen fällt ein Kleinkind, ca. 15 Monate alt, mit der Stirn gegen ein Regal und zieht sich eine klaffende Platzwunde zu die zunächst stark blutet.

Aus Sorge um Ihr Kind, den Wunsch nach einer guten Behandlung und da es bereits außerhalb der regulären Sprechstunde ist entschließen sich die sichtlich besorgten Eltern dazu, direkt zum 16km entfernten ärztlichen Notdienst zu fahren. Erstaunt stellen sie dort fest, dass der ärztliche Notdienst an diesem Tag keine Sprechstunde hat. Verblüfft von der Tatsache das ein Notdienst überhaupt Sprechstunden hat gehen die Eltern, mit blutendem Kind im Arm, direkt in die Klinik nebenan.

Nehmen wir nun an der Empfang schickt die Eltern direkt in die Chirurgie damit sich ein Arzt schnell der Sache annimmt. Angekommen in der Chirurgie finden die Eltern eine Ober-Schwester vor die, ohne sich das Kind auch nur einmal anzuschauen, verlauten lässt, es wäre kein Chirurg im Haus, man solle zum Hausarzt fahren. Wie gesagt, man muss davon ausgehen, dass sie das Kind nicht eine Sekunde begutachtet hat.

Die Eltern, mittlerweile mit den Nerven am Ende und nach wie vor blutendem Kind auf dem Arm entschließen sich schnell zu dem für das Kind zuständigen Kinderarzt im gleichen Ort zu fahren - evtl. ist er ja in der Praxis. Dort angekommen wird per Ansage auf der Klingel die Telefonnummer der zuständigen Notdienst-Kinderärztin durchgegeben. Ein Lichtblick für die gestressten Eltern.

Gehen wir nun davon aus, dass die Kinderärztin dem Vater am Telefon mitteilt, ein Kleinkind mit offener Platzwunde wäre ihr zu heikel - dies sollte sich sofort ein Chirurg ansehen. Auf die Frage des Vaters, wenigstens einen Blick darauf zu werfen, werden die Adressen von den zwei Chirurgen in der Stadt genannt.

Die Odyssee der Eltern dauert nun schon ca. 45 Minuten.

Sie fahren also schnell zu Chirurg Nr. 1: Dort angekommen sehen sie das Licht in der Praxis ist und eine Dame mit Ihrer Tochter, die offensichtlich gerade einen Gips bekommen hat erklärt, der Arzt sei im Hause, obwohl die reguläre Sprechstunde schon vorbei ist.

Die Eltern erneut erfreut - klingeln - und hören eine Ansage, dass der Chrirurg XY für den Notdienst zuständig ist, die Praxis sei geschlossen. Auch auf Rufen reagiert niemand - durch die Fenster sind jedoch Patienten im Wartezimmer zu sehen.

Also wieder ins Auto, zu Chirurg Nr. 2, der laut Nr. 1 Notdienst hat. Da es nur zwei gibt - muss das ja stimmen - das zumindest hoffen die Eltern.

Die Wunde des Kindes bildet mitlerweile eine leichte Kruste und die Blutung hat nachgelassen.

Angekommen bei Chirurg 2 - und ein erneuter Schock für die Eltern. Die Praxis ist dunkel, niemand reagiert auf das Klingeln, keiner geht ans Telefon.

Es ist nun über eine Stunde vergangen und die Eltern wissen nicht mehr weiter. Chirurg 1 ist in der Praxis, kann über die Klingel aber nicht erreicht werden. Der Vater beschliesst also wieder ins Krankenhaus zu fahren. Evtl. kann er von dort verständigt werden.

Im Krankenhaus angekommen rennt der Vater zum Empfang, die sichtlich erstaunte Dame kommentiert dies mit "Hatte ich sie nicht vor einiger Zeit in die Chirurgie geschickt?"

Der Vater erklärt die Lage - und die Dame ruft bei der Oberschwester an. Es wird ein hitziges Gespräch, der Vater kann folgen:

Empfang: Ihr habt die drei mit dem Kind weggeschickt? Ihr wisst es gibt eine Dienstanweisung das niemand weggeschickt werden darf! Was soll ich denn jetzt tun? Der Vater steht hier und das Kind muss doch behandelt werden.

Keine Reaktion von oben!

Das Statement der Dame vom Empfang zum Vater lautet dann in etwa:

"Wir können nichts tun. Kein Chirurg im Haus. Die Notdienst Ansage von Chirurg 1 kann nicht stimmen. Chirurg 2 ist nicht da. Irgendwas stimmt hier nicht es ist garkein Chirurg erreichbar. Sie müssen wohl nach XY fahren"

Dem Vater ist mitlerweile alles egal - er springt ins Auto - fährt die 30km zu nächsten Klinik

Gibt es für die 3 ein Happy End? Ja - in der Klinik werden sie sofort als Notfall erkannt, müssen nicht warten, und der Kleine wird sofort behandelt.

Die Aussage der Kinderärztin "es wäre zu heikel - röntgen etc" wird vom behandelnden Arzt als falsch dargestellt, da durch ein Röntgen im herkömmlichen Sinne keine inneren Verletzungen festgestellt werden können, ein Bruch auch nur beobachtet würde, und somit für Kleinkinder garkein Röntgen in Frage kommt.

Über die Tatsache, dass ein Notdienst, ein Krankenhaus mit Chirurgie und eine Stadt mit mehreren Chirurgen nicht in der Lage ist die Familie zu behandeln können sie in Klinik 2 nur den Kopf schütteln. Letzte Kommentar des Arztes: Das gibt es doch garnicht - heute ist nichtmal Montag.

Zusammengefasst haben die Eltern in dieser Geschichte über 2 Stunden gebraucht bis Ihr 15 Monate alter Sohn mit Platzwunde am Kopf behandelt wurde. Dieser war mitlerweile fix und fertig da SChlafens- und Essenszeit schon längst überfällig waren. Die Windel hatte längst versagt, der Kleine wurde in Decken eingewickelt die von Krankenhaus 2 gesponsort wurden. Und warum, weil die Eltern dachten "Fahren wir schnell ins Krankenhaus, die können das fix behandeln und falls doch etwas ist, holen wir die Sachen nach"
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Alt 08.09.2010, 00:59
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AW: Odysee mit Kleinkind - Ärztebehandlung versagt...

Zitat:
Zitat von below Beitrag anzeigen
wie würdet ihr folgenden fiktiven Fall beurteilen?
Als die Zukunft des Medizinwesens in Deutschland.
Zitat:
Kann es so was geben?
Ja.
Zitat:
Darf es so was geben?
Nein.
Zitat:
Wie würdet ihr reagieren?
Das kommentiere ich lieber nicht.

Man kann gegen jeden Beliebigen im Sachverhalt Anzeige wegen unterlassener Hilfeleistung erstatten und abwarten, ob etwas herauskommt.

Nur eine klitzekleine Frage habe ich: haben die Eltern als erstes die Nummer des ärztlichen Notdienstes angerufen, die in jeder Tageszeitung steht? Oder das Rote Kreuz? Oder haben sie sich einfach ins Auto gesetzt und sind losgefahren?
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Die Majorität der Dummen ist unüberwindbar und für alle Zeiten gesichert. Der Schrecken ihrer Tyrannei ist indessen gemildert durch Mangel an Konsequenz.
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Alt 08.09.2010, 08:53
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AW: Odysee mit Kleinkind - Ärztebehandlung versagt...

Zitat:
Zitat von Humungus Beitrag anzeigen
Als die Zukunft des Medizinwesens in Deutschland.
.. herzlich willkommen in der zukunft ...

leider passiert sowas nicht nur mit kleinkindern -
da darf man zB als kassenpatient 6 wochen oder länger auf ein MRT warten (eine notwendige OP verschiebt sich dann natürlich um weitere wochen) und die krankenkasse macht unter berufung auf den MDK eine "ferndiagnose" (ohne MRT) und hält solche wartezeiten für zumutbar

alternative: privatpatient oder
kassenpatient und trotzdem selber zahlen und dann hinterher beträge einfordern/einklagen

die einzige möglichkeit schnell bzw überhaupt ärtzliche hilfe zu bekommen ist wahrscheinlich, sich von einem auto überrollen zu lassen und dann den rettungswagen zu rufen. dort sitz dann ggf auch der arzt drin, der eigentlich im krankenhaus dienst schiebt
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Codex Hammurap(b)i (1728-1686 v.Chr.) § 218:
Wenn ein Arzt einem Menschen eine schwere Wunde mit dem Bronzemesser beibringt und den Tod des Menschen herbeiführt,… so soll man ihm (dem Arzt) die Hand abschneiden.
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Alt 08.09.2010, 08:56
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AW: Odysee mit Kleinkind - Ärztebehandlung versagt...

Zitat:
Zitat von Humungus Beitrag anzeigen
Nur eine klitzekleine Frage habe ich: haben die Eltern als erstes die Nummer des ärztlichen Notdienstes angerufen, die in jeder Tageszeitung steht? Oder das Rote Kreuz? Oder haben sie sich einfach ins Auto gesetzt und sind losgefahren?
Ich denke man kann bei der Geschichte von folgendem Sachverhalt ausgehen:

Aus eigener Erfahrung war es für die Eltern nicht anders zu erwarten, als dass sie von einer dieser Nummern darauf verwiesen werden das nächste Krankenhaus aufzusuchen. Es ist ja auch davon auszugehen, dass die Eltern skrupel haben, wegen einer Platzwunde direkt einen Rettungswagen zu rufen, obwohl sie dies später ja vom behandelnden Arzt für zukünftige Fälle geraten bekamen.

Weiterhin muss man sicherlich auch den Streß der Eltern einkalkulieren - immerhin steht das Kleinkind mit offener Platzwunde blutend und schreiend im Wohnzimmer. Ich denke der erste Gedanke der Eltern war "Lass uns schnell zu einem Arzt fahren - die Klinik ist nicht weit - dort kann er bestimmt gut behandelt werden".

@Hera: Es ist traurig aber wahrscheinlich entspricht das der Wahrheit. Nur - was wird in den Gedanken des Krankenhaus-Personals vorgehen? Sollte man als Krankenschwester nicht ein berufliches Interesse daran haben kranken Menschen zu helfen. Gibt es da nicht so etwas wie eine Berufsehre? Kann man ein blutendes Kind einfach ignorieren ohne es sich auch nur eine Sekunde anzusehen.

Die Frage ist, an welche Stellen könnten sich betroffene Eltern wenden. Was würde etwas bringen?

Ärztekammer (Halte ich für unwahrscheinlich), Kassenärztliche Vereinigung, Krankenkasse - Anzeige wegen unterlassener Hilfeleistung.

Die Dame vom Empfang hat die Dienstanweisung "Man dürfe niemanden wegschicken" ja selbst ins Spiel gebracht.

Ich denke nicht das eine Anzeige wirklich etwas bewirken würde, daher schildere ich diesen fiktiven Fall ja hier.

Evtl. würde es aber dazu beitragen das einer der Beteiligten einmal etwas auf die Füße getreten bekommt - vielleicht schon ein wenig Genugtuung für die betroffenen Eltern.
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  #5 (permalink)  
Alt 08.09.2010, 09:06
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AW: Odysee mit Kleinkind - Ärztebehandlung versagt...

Zitat:
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Aus eigener Erfahrung war es für die Eltern nicht anders zu erwarten, als dass sie von einer dieser Nummern darauf verwiesen werden das nächste Krankenhaus aufzusuchen.
Also wurde nicht angerufen. Heutzutage ein Fehler.
Zitat:
Es ist ja auch davon auszugehen, dass die Eltern skrupel haben, wegen einer Platzwunde direkt einen Rettungswagen zu rufen, obwohl sie dies später ja vom behandelnden Arzt für zukünftige Fälle geraten bekamen.
Genau. Das System versagt, und deshalb werden maximale Kosten produziert.
Zitat:
Weiterhin muss man sicherlich auch den Streß der Eltern einkalkulieren - immerhin steht das Kleinkind mit offener Platzwunde blutend und schreiend im Wohnzimmer.
Ist das erste Kind, nicht? Für solche Fälle hat man immer Verbandsmaterial im Schrank und eine Eisblase im Kühlschrank.
Zitat:
Ich denke der erste Gedanke der Eltern war "Lass uns schnell zu einem Arzt fahren - die Klinik ist nicht weit - dort kann er bestimmt gut behandelt werden".
Die Eltern werden umdenken müssen.

Die Zeiten guter medizinischer Versorgung sind halt vorbei. Dank an Ullalla Schmidt, Angela Merkel und Bertelsmann-Mohn!

Nichtdestotrotz kann man den Eltern natürlich keinen Vorwurf machen. Es stehen neben der unterlassenen Hilfeleistung übrigens auch noch dienstrechtliche Verfehlungen im Raum. Und ich würde zu gerne wissen, ob das Krankenhaus nicht einen diensthabenden Chirurg an Bord hatte.

Dem Drachen von Ambulanzschwester würde ich - zur Kenntnisnahme an den Verwaltungschef - einen freundlichen Brief schreiben.
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Alt 08.09.2010, 09:14
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AW: Odysee mit Kleinkind - Ärztebehandlung versagt...

Zitat:
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Es ist ja auch davon auszugehen, dass die Eltern skrupel haben, wegen einer Platzwunde direkt einen Rettungswagen zu rufen, obwohl sie dies später ja vom behandelnden Arzt für zukünftige Fälle geraten bekamen.
.
.. ich habe diesen tipp als patient gegeben - bin kein arzt, aber so wird die (meine) vermutung zur gewissheit

Zitat:
Zitat von below Beitrag anzeigen
Die Frage ist, an welche Stellen könnten sich betroffene Eltern wenden. Was würde etwas bringen?

Ärztekammer (Halte ich für unwahrscheinlich), Kassenärztliche Vereinigung, Krankenkasse - Anzeige wegen unterlassener Hilfeleistung.

Evtl. würde es aber dazu beitragen das einer der Beteiligten einmal etwas auf die Füße getreten bekommt - vielleicht schon ein wenig Genugtuung für die betroffenen Eltern.
wahrscheinlich bleibt nur, solche mißstände in der öffentlichkeit anzuprangern - aber wen stört das schon ?

von deinen 3 möglichkeiten wird aus meiner sicht nichts wirklich etwas bringen, außer paar netten abwimmelbriefen (wenn überhaupt)

anzeige (gegen wen in der kette ?) hätte sinn, wenn dem kind bleibende schäden entstanden wären (was zum glück wohl nicht geschehen ist)...

PS: es gibt auch bewertungssportale für arztpraxen im www
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  #7 (permalink)  
Alt 08.09.2010, 09:30
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Zitat:
Zitat von hera Beitrag anzeigen
wahrscheinlich bleibt nur, solche mißstände in der öffentlichkeit anzuprangern - aber wen stört das schon ?


Zitat:
PS: es gibt auch bewertungssportale für arztpraxen im www
Welcher Arzt soll hier bewertet werden? Im Übrigen sollte man sich mit Tatsachenbehauptungen zurückhalten, wenn man sie nicht eindeutig beweisen kann.

Arztbewertungsportale sind das Würgehalsband der Kranken Kassen. Immer schön die Ärzte bewerten, solange es sie noch gibt. Und nicht vergessen: Ein Kassenarzt handelt nach §12 SGB V. Er kann deshalb mit einer 4 voll zufrieden sein. Bei einer 1 hat er kv-rechtliche Disziplinarmaßnahmen zu befürchten - er behandelt nicht nach den Regeln
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  #8 (permalink)  
Alt 08.09.2010, 14:03
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Zitat:
Zitat von Humungus Beitrag anzeigen
Welcher Arzt soll hier bewertet werden?
im zweifel: ALLE
(erst die orthopäden, dann die HNO's, dann die internisten, dann die chirurgen ....)
WIR kriegen sie alle
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  #9 (permalink)  
Alt 08.09.2010, 14:58
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Zitat von hera Beitrag anzeigen
WIR kriegen sie alle
Greif sie Dir, solange es sie noch gibt. Und lern schonmal fleißig Russisch.
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  #10 (permalink)  
Alt 08.09.2010, 15:11
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