Dies ist eine Diskussion zu Nasenkorrektur/Ärztefehler innerhalb des Forums Medizinrecht
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| Nasenkorrektur/Ärztefehler Nach der Op bemerkt Frau A schon unter dem Gips, dass die Nase ziemlich gegen eine Seite des Gipses drückt. Im Umkehrschluss bedeutet das also für Frau A, dass die Nase schief ist. Bei der Gipsabnahme sprach Frau A bei der Ärztin das unbefriedigte Ergebniss an und die Ärztin antwortete darauf das es normal ist und die Nase noch formbar ist. Die Ärztin gab Frau A eine Handvoll Strips ( ähnlich wie Tesafilm. Die Nase soll damit fixiert werden) und entlies die Patientin quasi aus der Obhut. Leider korrigierte sich die Nase nicht mehr. Daraufhin bot die Ärtzin einen erneuten Eingriff an ( wer macht das schon wenn man sich keiner Schuld bewusst ist???) Unverschämterweise musste Frau A aber die Narkosekosten tragen in Hähe von 700. Kurz gefasst war das Ergebniss identisch mit der ersten Op. Keine Verbesserung!! Die Ärztin räumte direkt ein, die Nase aus phychologischen Gründen nicht nochmal zu operieren und riet der Patientin sich doch von einem Kollegen operiren zu lassen. Auf die Kostenfrage einer erneuten Op sagte die Ärztin, dass die Kosten selber zu tragen seinen. Die Ärztin habe alles mögliche getan und der Schiefstand der Nase lasse sich nicht korrigieren. Frau A hat sich natürlich einen Anwalt genommen und Schmerzengeld,Wiedererstattung inkl. Kosten für eine neue Op geltend gemacht. Die Klinik stellt sich quer und verweisst darauf das der Höcker entfernt wurde(verschweigt aber die dadurch enstandende Schiefstellung. Alles ist mit Foros dokumentiert. Frau A hat welche gemacht und die Klinik. Komischerweise gibt es von der Klinik nicht 3 Fotos wie normal. Links ,Rechts, Oben sondern nur Links,Oben. Das andere wäre leider abhanden gekommen. Zufällig ist das fehlende Foto genau das, wo man die Schiefstellung sehr gut erkennen kann!!! Das Problem laut Anwalt soll folgendes sein: Im Gericht entscheiden "normale" Personen über das Urteil. Also keine Mediziner, die genau beurteilen können wie,was und wo... Der Anwalt rät zu einer neuen OP und sagt, wenn das Ergebniss DANN perfekt ist. Wird es für die Klinik sehr schwer zu beweisen, dass es das Optimum war, was die Ärztin gemacht hat. Nach reiflicher Überlegung( Kostenfrage) wurde eine dritte OP gemacht. Natürlich woanders. Siehe da: Die Nase ist perfekt und so, wie sie beim ersten mal hätte sein müssen. Mittlerweile wurde auch die Ärtzekammer eingeschaltet. Dieses dauert ja sehr sehr lange. Daher abschliessend meine Frage: Wie wird der Fall nach Eurer Meinung nach Ausgehen? Keine Rechtsberatung nur eure Meinungen am besten mit Begründung ![]() Danke an alle, die sich diesen Mordstext durchgelsen haben |
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| AW: Nasenkorrektur/Ärztefehler Meine Kristallkugel... meint, dass es auf die Aussage eines eventuellen Gutachters zur Frage, ob die ersten OPs lege artis ausgeführt wurden, ankommt. Und die können wir hier nicht ernsthaft einschätzen. Nachdem das Operationsziel aber offenbar erreichbar war, würde es mich wundern, wenn der Gutachter die erten Operationen für korrekt hält. Und der Richter folgt in seiner Entscheidung meist dem Gutachter. Gruß Marcus
__________________ Gummibären an die Macht! |
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| AW: Nasenkorrektur/Ärztefehler Oh, hab ich vergessen zu erwähnen. Frau A. war bei 2 Ärzten die haben ein Gutachten erstellt dass die Ärztin belastet. Also wenn man zwischen den Zeilen liest stellt man die Ärztin als Diletantin dar. Grundlegende Dinge hat sie nicht beachtet/befolgt. z.B. bekommt Frau A nach der 1. und 2. Op viel viel schlechter Luft als vorher. Der Grund lag darin, dass die Ärztin die Atemwege gar nicht beachtet hat und das ein Nasenloch quasi(laut Gutachten) fast keinen Durchlass mehr nach der OP hatte. Ich denke nicht, dass man hier noch von korrekt sprechen kann?! Zumal praktiziert die Ärztin momentan nicht mehr... laut Klinik. Das kann natürlich viele Gründe haben aber schon recht merkwürdig. Zum anderen, bin ich der Auffassung: WENN eine Leistung bzw ein Ergebniss angestrebt wird wobei ein Höcker einer sonst GRADEN Nase entfernt werden soll, kann mir doch keiner erzählen, dass man von erbrachter Leistung sprechen kann wenn danach der Höcker weg ist aber danach die Nase schief ist die vorher grade war und bis auf den Höcker perfekt aussah??? |
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