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Alternative Medizin - muss man das zahlen?

Dies ist eine Diskussion zu Alternative Medizin - muss man das zahlen? innerhalb des Forums Medizinrecht

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Alt 08.08.2011, 14:31
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Alternative Medizin - muss man das zahlen?

Hallo!
Mal rein interessehalber eine Frage. Alternative Medizin wird ja aus dem Grunde "alternativ" genannt, da sie wissenschaftlich nicht belegt ist. Jetzt mal eine ganz allgemeine Frage.
Angenommen Patient P geht zu Doktor D der mit alternativen Methoden behandelt (Homöopathie, Bioresonanz....was auch immer).
Die Methode bringt keinen Erfolg. Patient P fragt sich, ob er denn überhaupt die Rechnung i.H.v tausenden von Euro zahlen muss. Gutachter vor Gericht würden doch sicherlich bestätigen, dass solche Methoden unfug - da nicht wissenschaftlich nachweisbar - sind.
Hellseher haben nach einem Gerichtsurteil keinen Anspruch auf Vergütung. Daher meine Überlegung.

Grüße in die Runde
itsme
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  #2 (permalink)  
Alt 08.08.2011, 14:50
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AW: Alternative Medizin - muss man das zahlen?

Zitat:
Zitat von itsme! Beitrag anzeigen
Angenommen Patient P geht zu Doktor D der mit alternativen Methoden behandelt (Homöopathie, Bioresonanz....was auch immer).
Die Methode bringt keinen Erfolg. Patient P fragt sich, ob er denn überhaupt die Rechnung i.H.v tausenden von Euro zahlen muss. Gutachter vor Gericht würden doch sicherlich bestätigen, dass solche Methoden unfug - da nicht wissenschaftlich nachweisbar - sind.
Da es sich um einen Dienstvertrag und keinen Werkvertrag handelt, schuldet der Kurpfu äääh der "Alternativ"mediziner dem Patienten keinen Erfolg, sondern eine Durchführung der Dienstleistung nach den Regeln ärztlicher Kunst.

Heißt: es ist völlig egal, ob es wirkt, Hauptsache richtig gemacht.

Derartige "Medizin" muss bei Kassenpatienten durch schriftlichen IGeL-Vertrag vereinbart werden.

Ein Problem gäbe es, wenn der Arzt ein Heilungsversprechen im Vorfeld gegeben hätte. Dann läge nicht nur ein standesrechtlicher Verstoß vor, sondern eventuell noch Betrug, Unlauterer Wettbewerb sowie eine Vertragsänderung, die tatsächlich eine Heilung verbindlich beinhalten würde.

Dass Homöopathie nicht heilen muss, ist längst gerichtlich durchgefochten. Ähnliches wird für die Aberrationen in der Medizin gelten.
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  #3 (permalink)  
Alt 08.08.2011, 15:44
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AW: Alternative Medizin - muss man das zahlen?

Was heißt denn wissenschaftlich nicht bewiesen?


Zitat:
Hellseher haben nach einem Gerichtsurteil keinen Anspruch auf Vergütung.
wieso sollte ein Hellseher keinen Anspruch auf vergütung haben ?
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  #4 (permalink)  
Alt 08.08.2011, 16:05
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AW: Alternative Medizin - muss man das zahlen?

Zitat:
Zitat von berniebär Beitrag anzeigen
Was heißt denn wissenschaftlich nicht bewiesen?
Dass es kein einziges "alternativmedizinisches" Therapieverfahren gibt, bei dem in kontrollierten Studien eine über den Placeboeffekt hinausgehende Wirkung festgestellt werden konnte.

Es ist nicht richtig, dass Hellseher keinen Anspruch auf Honorar haben. Wer Humbug bucht, muss auch Humbug zahlen. Nur bei Sittenwidrigkeit siehts anders aus: http://blog.gwup.net/2011/01/13/wahr...wohl-als-auch/

Die Passage, die bei Ausnutzung Hilfesuchender und psychisch Labilen eine Verwerflichkeit feststellt, ist allerdings beachtenswert und zwanglos auf "Alternativ"medizin auszuweiten.
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  #5 (permalink)  
Alt 08.08.2011, 16:36
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AW: Alternative Medizin - muss man das zahlen?

Zitat:
Dass es kein einziges "alternativmedizinisches" Therapieverfahren gibt, bei dem in kontrollierten Studien eine über den Placeboeffekt hinausgehende Wirkung festgestellt werden konnte.
Das ist allgemein nicht richtig so, dass gilt im speziellen nur für Deutschland,
das unter dem Joch der Pharmakonzerne steht,
und wo die Studien zur Alternativmedizin von gekauften Experten durchgeführt werden.

Holland als Kolonialmacht z.b. hat schon sehr früh Erfahrungen mit den fernöstlichen Heilmethoden gemacht;
dort sind diese Methoden wissenschaftlich annerkannt, und im Gesundheitswesen voll integriert.

Mal abgsehen davon, ist ja gerade die deutsche Schulmedizin bekannt dafür, dass sie selbst den letzten schwachsinn
dem Bundesbürger noch als Wissenschaft unterjubeln möchte:

http://www.gert-postel.de/zeitungsberichte/mopo.htm

http://www.focus.de/wissen/wissensch...id_423648.html


Und diese Traumtänzer, die sich von einem Postboten eine bipolare depression dritten Grades unterjubeln lassen,
ohne den geringsten verdacht zu schöpfen,
wollen nun darüber richten, was Wissenschaft ist, und was keine Wissenschaft ist?

Ein bisschen mehr Demut täten diesen Traumtänzern ganz gut.



Zitat:
"Ich bin nicht der Ansicht, dass das Medizinstudium ein bildungsförderndes Studium ist, was ja nicht ausschließt, dass manche Ärzte, obschon sie Ärzte sind, dennoch
über ein bisschen Bildung verfügen. Ich jedenfalls hatte keine Unterlegenheitsgefühle. Ich habe mich in der Psychiatrie als Hochstapler unter Hochstaplern gefühlt. So war's. Und wenn Sie einen Vortrag halten über die Lügensucht im Dienste der Ich-Erhöhung, der Mythomanie, und keiner der hundert anwesenden Psychiater stellt auch nur eine einzige Frage, da kommt man schon ins Grübeln und hat nur noch mäßige Achtung... "
http://www.gert-postel.de/zeitungsberichte/mopo.htm

Genau so verhält es sich mit den Studien der Schulmedzin zur Alternativmedizin:
Das ganze ist immer eine stupide Aneinandereihung von Fachbegriffen,
ohne ein Mindestmass an grundlegender Logik,
wobei am Ende immer das festgestellt wurde, was am anfang schon klar war:

Alternative medizin besitzt höchstens einen Placeboeffekt.

Wie sagte schon der Postbote:
In der deutschen schulmedizin beherrscht man die Regeln,
ohne sie zu kennen.
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  #6 (permalink)  
Alt 08.08.2011, 17:01
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Würdest du bitte keine Seiten mehr verlinken, wo mein Browser direkt Alarm schlägt, weil diese Seite keinen guten Ruf hat?! Vielen Dank!

Nicht auf www.gert-postel.de klicken!
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Demokratie ist, wenn man sich aussuchen kann, wer einen verarscht. (Hagen Rether)
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  #7 (permalink)  
Alt 08.08.2011, 17:16
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AW: Alternative Medizin - muss man das zahlen?

Und die Bioresonanz wird zum Beispiel in der Schweiz von den Krankenkassen bezahlt.

heilmethoden, die den Pillenverbrauch enorm senken, werden in Deutschland allerdings traditionell von der Pharmaindustrie
aufs Äußerste bekämpft.

Zudem sind Vorbeugung und Selbsthilfe im Deutschen Gesundheitswesen nicht gerne gesehen.

Der Patient soll immer schön warten, bis der Arzt kommt mit seinen Tabletten oder Spritzen.

Hilf deinem Arzt.
Mach Dich selber krank.
Friss dich voll und bewege dich nicht.
Nutze auf keinen Fall alternative Heilmethoden wie
Akupressur, Shiatsu, JinShinDo und Touch for Health.
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  #8 (permalink)  
Alt 08.08.2011, 18:09
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Zitat:
Zitat von berniebär Beitrag anzeigen
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Und wo sind Studien andere Länder?

Zitat:
Mal abgsehen davon, ist ja gerade die deutsche Schulmedizin bekannt dafür, dass sie selbst den letzten schwachsinn dem Bundesbürger noch als Wissenschaft unterjubeln möchte:
Ach gottchen, jetzt kommt der Postel. Ein widerlicher Hochstapler, kalt gegenüber Patienten (sie hatten Angst vor ihm, was er geflissentlich unterschlägt). Er hat übrigens auch - anders, ale teilweise berichtet, delegiert. Das ist der Richtige, wenn Anhänger der "Alternativ"medizin schwadronieren, denn Einflüsterungen gegenüber müssen sie ja empfänglich sein.

Mundus vult decipi...
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  #9 (permalink)  
Alt 08.08.2011, 18:34
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AW: Alternative Medizin - muss man das zahlen?

wunderbar, dass ich jetzt so einen stein ins rollen gebracht habe. Ich liebe Internet Foren
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  #10 (permalink)  
Alt 08.08.2011, 19:02
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AW: Alternative Medizin - muss man das zahlen?

dazu muss man auch wissen, dass die deutsche Psychiatrie seit Ende der 80er Jahre vor einem einzigen Scherbenhaufen steht.

Die zu dem Zeitpunkt vorherrschende Dopamin Hypthese von Prof. Haase mußte verworfen werden, nachdem Sandoz/wander das Medikament
Leponex auf den Markt gebracht hatte.

Leponex ist übrigens die Abkürzung für Lepus Ex - Haase tot.

Seitdem weiss man zumindestens, dass man gar nichts weiss,
und versucht diesen ganzen Scherbenhaufen möglichst vor der Öffentlichkeit zu vertuschen.

Aber zum Glück gibt es ja noch die Berufsgruppe der Postboten.


Wenn du möchtest, kannst du noch einen anderen Stein ins Rollen bringen.

Dazu gehe man ins Unterforum Insolvenzrecht,
und stelle die Frage, ob die BRd GmbH insolvenz anmelden kann.
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