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Fußballer und Markenrecht

Dies ist eine Diskussion zu Fußballer und Markenrecht innerhalb des Forums Markenrecht

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Alt 08.07.2011, 16:04
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Question Fußballer und Markenrecht

Gerade habe ich gelesen, dass zahlreiche Fußballprofis anlässlich der Fußball-WM 2010 ihren Namen als Wortmarke haben eintragen lassen. So zum Beispiel auch Miroslav Klose (DE302009068046) und Bastian Schweinsteiger (DE 30544238).

Dabei habe ich mich gefragt,

1. ob dies überhaupt notwendig ist oder ob die Namen dieser Prominenten (zumindest in Deutschland) nicht bereits durch das Namensrecht geschützt sind?

2. warum Herr Schweinsteiger sowohl eine Gemeinschaftmarke als auch eine nationale Marke angemeldet hat. Denn die Gemeinschaftsmarke gewährt ja auch für Deutschland Schutz, so dass man sich eigentlich das Geld für die nationale Marke hätte sparen können, oder?

Was meinen sie dazu?
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  #2 (permalink)  
Alt 11.07.2011, 15:24
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AW: Fußballer und Markenrecht

Zitat:
Zitat von sforce81 Beitrag anzeigen
ob dies überhaupt notwendig ist oder ob die Namen dieser Prominenten (zumindest in Deutschland) nicht bereits durch das Namensrecht geschützt sind?
Manchmal wird ein in Deutschland geltender Schutz verlangt; ein Schutz als Name wird dabei nicht immer als ausreichend erachtet:

heidelberg.net

Stadt Heidelberg, represented by the Oberbürgermeisterin Beate Weber, of Heidelberg, Germany

( gegen )

Media Factory, 2 Rock Pond Court, St. Charles, MO 63376, United States of America.

Stadt Heidelberg's contentions may be summarised as follows:

(i) The name "Heidelberg" is legally protected and entitled to certain statutory entitlements (unspecified) under Germany law.
(...)
Stadt Heidelberg produces no evidence of use by it of the name "Heidelberg" as a trade mark or service mark.

(...)

The question is whether Stadt Heidelberg's name is a trade mark or service mark in which Stadt Heidelberg has rights.

There have been cases in which place names either alone, or in combination with other identifying elements, have been held to constitute trade marks or service marks. None of those cases stands for the proposition that a geographical name per se can be assimilated to a trade mark or a service mark. Each of those cases rested upon a showing that by virtue of the activities carried on by the Complainant, the geographical name either with, or without additional matter, had come to denote the goods or service of Complainant, and had acquired the character of a trade mark. That does not appear to be the case here.

Stadt Heidelberg has adduced no evidence to show that its name has acquired distinctiveness as a trade mark in respect of any goods or service which it may offer. The Panel therefore cannot conclude that Stadt Heidelberg has rights in its name as a trade mark or service mark.

http://www.wipo.int/amc/en/domains/d...2001-1500.html

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