Dies ist eine Diskussion zu Laptop Reparatur auf Gewährleistung inkl. Abzocke? innerhalb des Forums Kaufrecht / Leasingrecht
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| Laptop Reparatur auf Gewährleistung inkl. Abzocke? Nehmen wir mal an Kunde M kauft ein Laptop bei Elektrofachmarkt Z. Der Laptop funktioniert nach 1 1/2 Jahren (Garantie 1 Jahr) nicht mehr. Mainboard ist defekt und muss ausgetauscht werden. Kunde M tritt mit Laptophersteller L in Verbindung und dieser sagt M, dass der Laptop abgeholt und dann repariert wird. Als der Laptop dann abgeholt wurde, erhält er ein paar Tage später eine Rechnung von Firma O über knapp 250 € für die Reparatur des Gerätes. (Neupreis: 499 €) Laptophersteller L meint nur: "Die Firma O ist offizieller Dienstleister für L, bitte kontaktieren Sie zu Fragen zum Kostenvoranschlag die Firma O. Die Reparaturnummer lautet: ********** Die Seriennummer: ************* Das Mainboard ist das kostenintensivste Bauteil im Notebook Bei weiteren Fragen können Sie uns gern kontaktieren. ![]() Bei den weiteren Fragen erhält Kunde M aber leider keine Antwort mehr von Laptophersteller L. Das ganze sollte doch auf Gewährleistung laufen, da das Teil schon von anfang an nicht richtig funktionsfähig war. Der Laptop ging auch vorher immer wieder einfach ohne Grund aus. Gewährleistung läuft ja über den Händler, aber der Hersteller kann doch nicht sagen, dass der Laptop abgeholt und repariert wird und das dann in Rechnung stellen. Wer muss eigentlich wem nachweißen, dass das Mainboard schon anfangs defekt war? Kann es denn sein, dass Kunde M nach knapp 1 1/2 Jahren 250 € Reparaturkosten (Neupreis 499 €) bezahlen muss für ein Teil, dass (mit hoher Wahrscheinlichkeit) bereits vorher defekt war? Kunde M hat die Rechnung bereits bezahlt, den Laptop wieder erhalten und lustigerweiße steht auf der Rechnung nichts vom Austausch des Mainboards. Festplatte ausgetauscht Kühler gereinigt Betriebssystem Image aufgespielt und ein paar Soft/Hardware-Tests wurden noch aufgezählt. Im Kostenvoranschlag steht aber klipp und klar, dass das Mainboard ausgetauscht werden muss inkl. Material- und Arbeitskosten mit MwSt. die oben genannten 250 €. Wie kann sich Kunde M gegen diese Abzocke wehren? Wie ist da die Rechtslage? |
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| AW: Laptop Reparatur auf Gewährleistung inkl. Abzocke? Wieso hat M diese Rechnung denn bezahlt, wenn er das doch nicht wollte? Es klingt alles etwas merkwürdig. Zuersteinmal ist eindeutig, dass M sich falsch verhalten hat. Obwohl M weiß, dass die Gewährleistung absolut nichts mit dem Hersteller zu tun hat, hat er sich an diesen gewandt, um Gewährleistung gelten zu machen - das das nicht klappen kann müsste einleuchtend sein. Zugegebenermaßen hätte ihm das wohl auch nicht sonderlich viel gebracht, da nach 1,5 Jahren die Beweislastumkehr nicht mehr gilt. Er hätte also nachweisen müssen, dass das Ding schon vor Übergabe kaputt war. Also hätte er sich lieber mal früher beim Händler melden sollen - der Laptop hat ja anscheinden schon länger nicht einwandfrei funktioniert. Jetzt sollte M mal die Vorgänge zwischen ihm und dem Hersteller genau erläutern. Ist es ein Hersteller, der normalerweise eine mindestens 2-jährige Garantie anbietet? (Ich denke schon, sonst hätte M sich ja nicht an diesen gewandt, oder?) Dann sollte man mal die Garantiebedingungen und alles andere, was im Kontakt mit dem Hersteller vorkam - auch vor dem Hintergrund des AGB-Rechts - genau analysieren. Grundsätzlich gehe ich aber davon aus, dass die Rechnung in Ordnung geht, sofern der M den Kostenvoranschlag bestätigt hat und erst dann die Reperatur begonnen hat. |
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| AW: Laptop Reparatur auf Gewährleistung inkl. Abzocke? M hat die Rechnung bezahlt, damit er nicht Wochen bzw. Monate warten muss, bis sein Laptop wieder repariert ist. M benötigt diesen sowohl geschäftlich als auch privat. Das ist auch der springende Punkt, warum M direkt zum Hersteller ging, da der Elektrofachmarkt Z schon von 3-4 Wochen Wartezeit ausging, allein für eine erste Diagnose. Da M wie oben erwähnt nicht so lange ohne Laptop auskommt und vom Elektrofachmarkt auch kein Ersatzgerät bekommt, hat er direkt mit dem Hersteller Kontakt aufgenommen. Das mit vorher zum Elektromarkt gehen ist schon richtig. M hätte/sollte früher hingehn um das ganze dann über die Garantie abzuwickeln. (Damals dachte M auch, dass die Garantiedauer 2 Jahre beträgt.) Jedoch hat M auf einen geeigneten Zeitpunkt gewartet (z.B. Urlaub) an dem das fehlen des Laptops nicht so schlimm ist. M weiß leider nicht ob die Firma generell 2 Jahre Garantie anbietet. Vermutung liegt eher bei einem Jahr. Jedoch wusste das der Kundenservice von Laptophersteller L, dass der Laptop schon über ein Jahr alt ist und hat es M angeboten, dass der Laptop abgeholt und auf Garantie repariert wird. Das L nicht auf die zahlreichen Anfragen von Kunde M antwortet, spricht doch auch nicht gerade für L, oder? |
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