Dies ist eine Diskussion zu WLAN gehackt... innerhalb des Forums Internetrecht
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| WLAN gehackt... folgende Fallkonstellation. Und zwar hat jemand aus dem Haus (Nachbarhaus) sich versucht bei A einzuhacken. Also hat AKTIV versucht über den Internetanschluss von A ins Internet zu gelangen was dank Netzwerkschlüssel vereitelt worden ist. Kann A die Person anzeigen? Der Internetanbieter hat an Anwalt und Polizei verwiesen, weil A die MAC-Nummer aus dem Routerprogramm gespeichert hat! Dieser Angriff geschah nicht nur 1 mal, sondern am gestrigen (8.8.) Tag MINÜTLICH! Lieben Gruß und Danke schonmal
__________________ Lieben Gruß, DarkSoulAnny P.S. Was ich hier schreibe, spiegelt meine eigene Meinung wieder und ist nicht rechtsgültig anzusehen! |
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| AW: WLAN gehackt... Anzeigen kann man immer, ist nur die Frage, ob es was bringt. In dem Fall würde ich auf jeden Fall anzeigen. Dazu geht man einfach zur Polizei. Es ist übrigens Eile geboten, da die Vorratsdatenspeicherung ja gekippt wurde. Möglicherweise sollte man den Provider bitten, die betreffenden Daten so lange gespeichert zu halten, bis die Polizei ermittelt. Am Rande: alles unter WPA2 ist keine gute Absicherung! WPA ist innerhalb kurzer Zeit geknackt! Die Mac-Adresse kann man übrigens manipulieren. Wenn man einen solchen Angriff bemerkt verständigt man am besten sofort die Polizei. Noch besser ist, wenn man auch selbst Ausschau hält. Steht irgendwo vor dem Haus, nicht allzuweit entfernt wegen der Reichweite, ein Auto mit einem Mann (seltener Frau), der auf ein Notebook guckt, sollte man Fotos machen und sich vor allem das Nummernschild merken.
__________________ Demokratie ist, wenn man sich aussuchen kann, wer einen verarscht. (Hagen Rether) |
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| AW: WLAN gehackt... Gut zu wissen. Sooo, A war nun bei der Polizei und hat Strafanzeige erstellt. Mal schauen was daraus wird. Die KriPo wird sich zurückmelden, sagte der Polizist. Danke für die Hilfe! Ich halte euch auf dem Laufenden
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| AW: WLAN gehackt... Was soll schon dabei heraus kommen? Eine Straftat ist nicht erkennbar und vermutlich hat das eine ganz simple Erklärung (der eigene Router des Hackers hat keine Verbindung zugelassen und der PC hat deshalb verzweifelt versucht sich in ein anderes WLAN ein zu wählen).
__________________ "Der Abdruck von Fahndungsfotos und Steckbriefen auf Plakaten und in Zeitungen ist ohne die Zustimmung der Abgebildeten und auch der Fotografen oder Zeichner erlaubt." Gernot Schulz, "Meine Rechte als Urheber" |
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| AW: WLAN gehackt... Nichts desto trotz kann es allerdings auch die andere Seite sein und den Straftatbestand erfüllen. A hat einen Rechtsanwalt telefonisch kontaktiert der eben genau dieses bestätigt hat! Ich für meinen Teil sehe grade in heutiger Zeit nicht alles positiv und A verfährt ebenso. Lieber auf Nummer sicher gehen ist hier die Devise...
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| AW: WLAN gehackt... Im Falle eines gesicherten Netzwerks wäre es eine Straftat, wenn entweder der Hacker Erfolg gehabt hätte oder er bei dem Versuch eine Software eingesetzt hätte. Dann spricht man von einer sog. Vorbereitungshandlung. Der bloße Versuch, irgendetwas ins Eingabefeld zu tippen, ist jedoch noch nicht strafbar. Die Nutzung eines fremden WLANs, egal ob gesichert oder nicht, ist dann auf jeden Fall strafbar, und zwar nach der herrschenden Meinung auch dann, wenn man nur im Internet surft, nichts ausspäht und der Anschlussinhaber eine Flatrate hat. Dies aufgrund der IP, die zu den personenbezogenen Daten zählt, so dass selbst wenn im Einzelfall noch kein StGB-Tatbestand erfüllt ist, immer noch Datenschutz- und Telekommunikationsvorschriften verletzt werden. Zitat:
Der gute A sollte nicht nur sein Netzwerk umbenennen und den Codeschlüssel ändern, sondern auch den versteckten Modus aktivieren (also die SSID ausblenden). Dann muss ein Dritter überhaupt erst einmal den Namen kennen, um dann den Versuch des Einloggens starten zu können. Kommt es trotzdem zum Eindringversuch, kann A sicher sein, dass ein Hacker am Werk ist, denn ohne Software kann man so ein verstecktes Netzwerk wohl kaum aufrufen. Desweiteren sollte A den Netzwerkzugriff aller mit dem Router verbundenen Geräte (egal, ob per Kabel oder wireless) sperren, damit der Hacker, sofern es sich um einen Gelegenheitsschwarzsurfer handelt, nicht auch noch Zugriff auf die Festplatten bekommt. Wenn's ein richtiger Hacker ist, schafft der das aber bestimmt auch. Ach ja, und wenn man nicht zu Hause ist, einfach den Router ausschalten oder die WLAN-Funktion deaktivieren. Es gibt heute auch wunderbar funktionierende Steckdosen-LAN-Adapter. Ein Adapter gehört logischerweise an den Router, den anderen "schleppt" man dann halt mit dem Laptop zusammen durchs Haus, was aber nicht das Problem ist, denn die Dinger sind klein, leicht und handlich. |
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| AW: WLAN gehackt... Zitat:
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| AW: WLAN gehackt... Also: A hat Router (FritzBox) grundlegend immer verborgen, auch der Name ist nicht ohne weiteres herauszufinden. Ebenso existiert eine starke Firewall und bei Abwesend ist der Router generell abgestöpselt. Dies passierte aber in As Anwesenheit! Also A war zum Tatzeitpunkt Zuhause und hatte den Router folglich eingesteckt... A ist im Übrigen Dipl. Informatiker und hat schon seit jeher alles gesichert, weil A empfindliche Kundendaten auf dem Computer hat, welche aber ebenfalls mittels Passwort verschlüsselt sind. Die KriPo hat sich dessen nun angenommen und wird den Fall weiter bearbeiten. Laut RA ist der Straftatsbestand dahingehend erfüllt, das es ein versuchter Betrug bzw Hacking war. Sagte zumindest der hinzugezogene RA. Ich werde euch weiter auf dem Laufenden halten ![]() Gruß, DSA
__________________ Lieben Gruß, DarkSoulAnny P.S. Was ich hier schreibe, spiegelt meine eigene Meinung wieder und ist nicht rechtsgültig anzusehen! |
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| AW: WLAN gehackt... Ein richtiger Hacker interessiert sich i.d.R. nicht für so einen Kinderkram. Zitat:
Zitat:
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| AW: WLAN gehackt... Zitat:
Eine neuere gegenteilige Entscheidung ist mir nicht bekannt. |
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