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Webspace (USA) Rechtsfrage

Dies ist eine Diskussion zu Webspace (USA) Rechtsfrage innerhalb des Forums Internetrecht

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  #1 (permalink)  
Alt 19.01.2010, 21:32
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Webspace (USA) Rechtsfrage

Guten Tag,
ich wollte mal fragen, wie es in diesem Fall aussieht.
H = Hoster (der Verkäufer / Vermieter)
K = Kunde des Hosters (hat Webspace gemietet und nutzt diesen)

H hat ein Reseller-Paket bei einem Anbieter in den USA gekauft und diesen per Paypal bezahlt. Der Anbieter, bei dem H gekauft hat, verspricht ihm, dass niemand erfahren wird woher er kommt und man ihn als Amerikaner behandeln wird. Also fällt für H und seine Kunden die Impressumspflicht weg und die Freedom of Speech Regelung tritt ein. Dies ist nach deutschem Gesetz aber unzulässig, da die Person H ja deutscher ist / in Deutschland lebt. Dies gibt er aber nicht zu und sein Anbieter meint, dass er aus den USA kommt und handelt erst, wenn etwas illegales (USA Recht) geschieht.

H lässt also das Impressum weg, zahlt keine Steuern (die Zahlungen werden per anonyme Wertkarten vollzogen - Paysafecard, Ukash, usw.) und hat eine Domain mit Whois-Schutz. Was geschieht der Person H nun, wenn die Behörden / Anwälte den Hoster nach den Daten fragen, weil er / seine Kunden Hassseiten betrieben haben und er Webspace weitervermietet hat? (Ist in den USA, soweit ich weiß, ja legal -> Freedom of SPeech) Würden die Behörden / Anwälte über den Hoster / den Domain-Registrar an den eigentlichen Betreiber (IP / Paypal Daten) kommen?

Eine Lizens zum Verkaufen (Gewerbelizens) hat die Person H auch nicht und wird von dem Anbieter auch nicht gefordert.

Ist es in den USA erlaubt, wenn dort ein Impressum mit falschangaben betrieben wird? (Falsche Adressdaten, Name und ggf. sogar falsche Zuständigkeitsbereiche (Kanzlei) )

Haftet der Weitervermieter vom Anbieter des Webspaces (Reseller) eigentlich für die Inhalte der Kunden / was ist, wenn er sich selber als Kunde ausgibt und daher nicht haftet?
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  #2 (permalink)  
Alt 22.04.2012, 18:33
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Talking AW: Webspace (USA) Rechtsfrage

Gute Frage, aber nicht durchweg ganz verständlich.

Warum zahlt der US-Hoster keine Steuern für einen Deutschen?

Es gibt extra Hoster die spezialisiert darauf sind nicht auf Anwälte, Juristen, Staatsanwälte, Richter usw. zu reagieren.
Sogenannte "Safehoster".
Die haben auch keine außergesetzlichen Moralvorschriften wie Massenhoster wie GoDaddy, BlueHost usw..

Die bekanntesten sind MediaOn (in der Türkei mit Impressum in HongKong und Admin-C in Afrika, aber Deutschsprachig) und Katzglobal (USA).

MediaOn hostet www.Esowatch.com. Und die haben die Esotherik-Abzocke-Lobby ("Orgon-Strahler bis hin zu diesen Armbändchen mit Magneten aus der TV-Werbung) gegen sich, die sogar 100.000 "Kopfgeld" ausgesetzt haben. Auch Mafia soll da hosten (in diesem Fall eine Auszeichnung...).

Der nach meiner Kenntnis günstigste ist "Goodnet.com.ua".
Gilt auch noch als Safehoster. Der ist in der Ukraine.
Da kann man ja mal bei bestimmten Fragen ins Strafgesetzbuch der Ukraine sehen. Strafgesetzbuch ist international "Criminal Code".
Und Ukraine heißt auf Englisch Ukraine.

Und sonst eben der türkische oder US-Amerikanische oder schwedische Criminal Code bzw. Civil Right usw..
Wenn man nicht weiß wonach man suchen soll, hilft es in der englischen Version des Deutschen Gesetzes nachzulesen welche Wörter dort verwendet werden, und die im Gesetz des jeweiligen Landes zu suchen (STRG+F).
Da ist es ja "praktisch" dass in Deutschland wohl alles verboten ist ;-] .


Bekannt ist auch noch www.PRQ.se
Da liefen Wikileaks, iShareGossip...
Der sitzt in Schweden.

Dann gibt es noch "Zensurfrei", den Hoster von "DEM" Neonazi Gary Lauck. Der hostet auch DAS Deutsche Naziforum Thiazi.
Muss man wissen, ob man dem sein Geld geben will, aber sicher muss es sein, denn das Naziforum existiert wohl schon seit Jahren...

In den USA "haftet" nur Der, der es einstellt. Scheinbar muss nicht mal der Hoster etwas rausnehmen, wenn er davon Kenntnis erlangt. Zumindest beim Zivilrecht. StGB 185-189 gibt es dort nicht. Beleidigung, Verleumdung usw. sind in den USA nicht strafbar, der Betroffene kann höchstens Zivilrechtlich klagen...
Bei den anderen Ländern wie erwähnt in die Gesetze sehen.
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  #3 (permalink)  
Alt 22.04.2012, 22:31
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AW: Webspace (USA) Rechtsfrage

Zitat:
Zitat von bloober Beitrag anzeigen
H lässt also das Impressum weg, zahlt keine Steuern (die Zahlungen werden per anonyme Wertkarten vollzogen - Paysafecard, Ukash, usw.) und hat eine Domain mit Whois-Schutz. Was geschieht der Person H nun, wenn die Behörden / Anwälte den Hoster nach den Daten fragen, weil er / seine Kunden Hassseiten betrieben haben und er Webspace weitervermietet hat? (Ist in den USA, soweit ich weiß, ja legal -> Freedom of SPeech) Würden die Behörden / Anwälte über den Hoster / den Domain-Registrar an den eigentlichen Betreiber (IP / Paypal Daten) kommen?
Unter Umständen ja, und zwar weil H so dumm ist, keine Steuern zahlen zu wollen.

Steuerhinterziehung gilt in den USA als Kapitalverbrechen, und die US-Behörden unterstützen durchaus die Justiz anderer Länder bei der Verfolgung von Steuerhinterziehung.

Zitat:
Ist es in den USA erlaubt, wenn dort ein Impressum mit falschangaben betrieben wird? (Falsche Adressdaten, Name und ggf. sogar falsche Zuständigkeitsbereiche (Kanzlei) )
In den USA gibt es keine Impressumspflicht, aber wenn H in den USA als US-Amerikaner auftritt, hat er den "IRS", den "Internal Revenue Service" am Hals, weil er dann ja in den USA als steuerpflichtig angesehen wird, und da wären wir dann wieder bei... siehe oben.
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  #4 (permalink)  
Alt 22.04.2012, 22:35
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AW: Webspace (USA) Rechtsfrage

Zitat:
Zitat von Tobias Claren Beitrag anzeigen
In den USA "haftet" nur Der, der es einstellt. Scheinbar muss nicht mal der Hoster etwas rausnehmen, wenn er davon Kenntnis erlangt.
Doch, muß er - bei Verletzung geistigen Eigentums.
(-->>> DCMA, Digital Millennium Copyright Act)

Man kann die Unterschiede der Rechtlage in verschiedenen Staaten durchaus für verschiedenste Zwecke erfolgreich nutzen. Das ist zweifellos richtig.

Dazu braucht man allerdings profunden Wissen bzw. kompetente Beratung.

Mit einer paar im WWW zusammengeklaubten Pseudoinformationen hatte man gute Chancen, teuer und schmerzhaft auf die Nase zu fallen.
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