Dies ist eine Diskussion zu PayPal Käuferschutz Betrug - Ebay Gebühr bezahlen?! innerhalb des Forums Internetrecht
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| PayPal Käuferschutz Betrug - Ebay Gebühr bezahlen?! nehmen wir einmal an, jemand (ein Privatmann) hätte bei Ebay Zugang zu einem Gaming-Account verkauft (Lässt man die AGB der Spielefirma außen vor, sollte das Geschäft an sich erstmal rechtens sein -> zwei übereinstimmende Willenserklärungen). Nehmen wir weiterhin an, der Verkaufspreis lag bei guten 500 Euro. Die Transaktion wäre sauber über die Bühne gegangen, bis hin zu beiderseitiger positiver Bewertung in der seitens des Käufers sogar der Empfang der Daten noch einmal bestätigt wurde. Der Verkäufer bucht das Geld direkt von seinem PayPal Konto ab, weil er es lieber auf seinem Bankkonto, als in einem Online Account hat. Alles hat prima geklappt und alle sind zufrieden. Soweit so gut. Dann - ein paar Tage später - ist der Verkäufer wieder auf Ebay unterwegs, um sich eine Kleinigkeit dort zu kaufen. Er möchte den Artikel per PayPal bezahlen, denn er hatte bis dato dort eigentlich nur gute Erfahrungen gemacht. Er loggt sich ein und... ![]() ![]() ![]() er kann seinen Artikel nicht bezahlen, weil die Zahlung des Gaming-Accounts vom Käufer "nicht autorisiert" war, der Käufer also behauptete, sein Ebay-, Paypal- und Mail-Account wären gehacked worden... ja sehr glaubwürdig ![]() Nun ja, der Verkäufer gerät natürlich direkt in Panik und versucht über den "Konflikt lösen"-Prozess PayPal zu bescheinigen, dass er alle Teile des Kaufvertrags eingehalten hat. Dann googlet er nach ähnlichen Fällen und ist froh, das Geld bereits auf seinem Bankkonto zu haben... PayPal geht also den altbekannten Weg und gibt dem Käufer ohne große Prüfung sowie gegen die eigenen AGBs verstoßend das Geld zurück und setzt den Verkäufer für den Betrag entsprechend ins Minus. Nun ist der Verkäufer also im Minus (bei PayPal) UND der verkaufte Artikel ist weg, ohne irgendein Verschulden des Verkäufers. Nun möchte der Verkäufer Ebay mitteilen, dass das Geld zurückgebucht wurde und er wenigstens die Ebay Gebühren erstattet bekommt, bei dem ganzen Ärger mit Ebays Tochterfirma. Doch bei dem Versuch das entsprechende Webformular auszufüllen, teilt Ebay lediglich mit "Unseren Unterlagen zufolge haben Sie den Kaufbetrag am xxxx zurückerstattet." - Als wäre es dem Verkäufer nicht einfach weggenommen worden, sondern er hätte es freiwillig gemacht. Nochmal zur Übersicht der involvierten Personen: Verkäufer Ebay Paypal Käufer angebl. Hacker Spielefirma Entstandende Forderungen gegen den Verkäufer: 500 Euro von PayPal um das nun entstandene Minus (von PayPal verursacht) auf dem PayPal-Konto auszugleichen. 50 Euro von Ebay wegen des verkauften Artikels. Wie sollte der Verkäufer sich nun am besten verhalten und welche der Forderungen sollte er begleichen? |
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