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Paypal Forderung durch KSP

Dies ist eine Diskussion zu Paypal Forderung durch KSP innerhalb des Forums Internetrecht

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  #11 (permalink)  
Alt 16.09.2010, 13:59
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AW: Paypal Forderung durch KSP

Mir ist dazu ebenfalls nichts bekannt. Soweit mir bekannt ist, klagt PayPal oder KSP das Geld nicht ein. Sind ja auch meistens kleine Summen, also weniger als vierstellige Beträge.

Die Sache ist hier so, dass der Account des "Käufers" übernommen wurde. Das heist, der "Hacker" ist an das Passwort des "Käuferkontos" gekommen, was bei einem PayPal-Konto nur möglich ist, wenn der eigentliche Inhaber auf eine Pishing-Email rein gefallen ist und sein Passwort preis gegeben hat oder durch Trojaner/Vieren, das heist, er hat seinen Rechner nicht abgesichert.

PayPal direkt wurde sicher nicht gehackt, sonst gäbe es hier ein Massenphänomen was sofort die Presse hoch und runter ghen würde. Warum soll man auch PayPal hacken wenn es tausende Nutzer gibt die Emails nicht prüfen und PC´s nicht schützen... Keine Ahnung ob man da beim eigentlichen Käuferkonto-Inhaber ansetzen kann?
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  #12 (permalink)  
Alt 17.09.2010, 00:13
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AW: Paypal Forderung durch KSP

Zitat:
Die Sache ist hier so, dass der Account des "Käufers" übernommen wurde. Das heist, der "Hacker" ist an das Passwort des "Käuferkontos" gekommen, was bei einem PayPal-Konto nur möglich ist, wenn der eigentliche Inhaber auf eine Pishing-Email rein gefallen ist und sein Passwort preis gegeben hat oder durch Trojaner/Vieren, das heist, er hat seinen Rechner nicht abgesichert.
Möglich, dazu gibt PayPal aber nichts preis. Muss auch nicht sein, es genügt vollkommen, dass der Käufer behauptet, sein Konto wäre gehackt worden. Und schwupps hat er sein Geld wieder, natürlich auf Kosten des Verkäufers.

Und damit es ganz schnell geht, erklärt ihm PayPal, was er zu tun hat:

Was mache ich, wenn ich glaube, dass jemand unberechtigt auf mein Konto zugegriffen hat?

Zitat:
Question :
Answer :

Wenn Sie glauben, dass jemand unberechtigt auf Ihr Konto zugegriffen hat, dann ändern Sie bitte umgehend das Passwort und die Sicherheitsfragen in Ihrem PayPal-Konto.

So ändern Sie Ihr Passwort und die Sicherheitsfragen:

1. Loggen Sie sich unter https://www.paypal.de in Ihr Konto ein.
2. Klicken Sie auf "Mein Profil".
3. Klicken Sie links unter Kontoinformationen auf „Passwort“.
4. Anschließend können Sie ihr Passwort und die Sicherheitsfragen ändern. Dazu müssen Sie in einem Zwischenschritt zur Sicherheit noch bestätigen, dass Sie der PayPal-Kontoinhaber sind.

Bitte überprüfen Sie dann Ihren PayPal-Kontoauszug auf Zahlungen, die Sie nicht autorisiert haben. Falls Sie merken, dass jemand unberechtigt eine Zahlung getätigt oder Kontodetails geändert hat, dann können Sie uns dies unter "Konfliktlösungen" direkt in Ihrem Konto melden.
Es soll PayPal Käufer geben, die jeden Tag gehackt werden oder fast jeden Tag...
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  #13 (permalink)  
Alt 20.09.2010, 20:21
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AW: Paypal Forderung durch KSP

Ähm mal ne blöde Frage: haftet nicht eigentlich der Käufer, also dessen Konto gehackt wurde, für Schindluder das mit seinem Account betrieben wird?!
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  #14 (permalink)  
Alt 20.09.2010, 22:27
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AW: Paypal Forderung durch KSP

Es kommt darauf an...


Zitat:
12. Bearbeitungsfehler und unberechtigte Zahlungen

Ermittlung von Bearbeitungsfehlern und/oder unberechtigten Zahlungen. Sie können sämtliche Zahlungsvorgänge jederzeit einsehen, indem Sie sich in Ihr PayPal-Konto einloggen. Bitte benachrichtigen Sie uns umgehend, falls Sie den Verdacht haben, dass einer der folgenden Fälle eingetreten ist:

1. Jemand hat unberechtigterweise eine Zahlung von Ihrem PayPal-Konto gesendet.
2. Jemand hat sich unberechtigt in Ihr PayPal-Konto eingeloggt.
3. Ihr PayPal-Passwort ist jemand anderem bekannt und/oder Ihr Sicherheitsschlüssel ist verloren gegangen oder wurde gestohlen.
4. Jemand hat ohne Ihre Zustimmung Geld von Ihrem PayPal-Konto abgehoben oder könnte eine solche Abbuchung vornehmen.

Diese Fälle werden im Folgenden als "unberechtigter PayPal-Kontozugriff" bezeichnet. Bitte benachrichtigen Sie uns auch, wenn Sie glauben, dass ein anderer Fehler in Ihrem PayPal-Konto aufgetreten ist.

Sie sollten Ihr PayPal-Konto regelmäßig darauf hin überprüfen.
Zitat:
Wir werden Sie nicht für einen unberechtigten PayPal-Kontozugriff haftbar machen, es sei denn, uns liegen Beweise vor, dass Sie jemandem vorsätzlich oder grob fahrlässig Zugang zu Ihrem PayPal-Konto verschafft haben oder Sie die in dieser Vereinbarung genannten Sicherheitsmaßnahmen für Ihr Zahlungsinstrument vorsätzlich oder grob fahrlässig nicht eingehalten haben.
12.2 Mitteilung an PayPal über Bearbeitungsfehler, unberechtigte Zahlungen und/oder die unberechtigte Nutzung Ihres Zahlungsinstruments. Wenn Sie glauben, dass ein Bearbeitungsfehler, eine unberechtigte Zahlung oder eine unberechtigte Nutzung Ihres Zahlungsinstruments vorliegt, sind Sie verpflichtet uns auf eine der folgenden Weisen zu benachrichtigen:

* Rufen Sie unseren Kundenservice an. Unsere Service-Telefonnummer finden Sie auf der Seite "Kontakt".
* Füllen Sie direkt auf unserer Website das Formular aus.
* Schreiben Sie uns: PayPal, Error Resolution Department, 22-24 Boulevard Royal, L-2449 Luxemburg.

Falls Sie uns telefonisch benachrichtigen, können wir Sie bitten, Ihre Anfrage innerhalb von 10 Werktagen zusätzlich schriftlich einzureichen. Bitte füllen Sie das Formular aus, und senden Sie es online oder auf dem Postweg an PayPal, Error Resolution Department, 22-24 Boulevard Royal, L-2449 Luxemburg.

Sie sind verpflichtet, uns die Ihnen verfügbaren Informationen über die Umstände eines Bearbeitungsfehlers, einer unberechtigten Zahlung und/oder einer unberechtigten Nutzung Ihres Zahlungsinstruments oder PayPal-Kontos zu geben und uns bei einer Untersuchung zu unterstützen.

12.3 Prüfung von Meldungen über Bearbeitungsfehler. Wir werden Sie innerhalb von 20 Geschäftstagen nach Eingang Ihrer Meldung über das Ergebnis unserer Prüfung informieren. Sollte uns ein Bearbeitungsfehler unterlaufen sein, so werden wir diesen unverzüglich korrigieren.

Unter Umständen kann unsere Prüfung mehr Zeit erfordern und bis zu 60 Tage dauern. Sollte dies der Fall sein, werden wir den fraglichen Betrag nach Eingang Ihrer Meldung innerhalb von 10 Geschäftstagen Ihrem PayPal-Konto vorbehaltlich gutschreiben. So können Sie über das entsprechende E-Geld verfügen, während wir den Fall prüfen.

Falls Sie uns zunächst telefonisch benachrichtigt haben und uns Ihre Anfrage danach nicht innerhalb von 10 Geschäftstagen schriftlich zugeht, sind wir nicht verpflichtet, den fraglichen Betrag Ihrem PayPal-Konto vorbehaltlich gutzuschreiben.

Nach Abschluss unserer Prüfung benachrichtigen wir Sie innerhalb von drei Geschäftstagen über das Ergebnis. Falls wir ermittelt haben, dass kein Irrtum vorlag, werden wir Ihnen eine schriftliche Erläuterung zusenden und können den Ihrem PayPal-Konto zuvor im Zusammenhang mit der Annahme eines Irrtums vorläufig gutgeschriebenen Betrag wieder abbuchen. Sie können Kopien der von uns im Zuge unserer Untersuchung verwendeten Unterlagen anfordern.

12.4 Haftung für unberechtigte Zahlungen. Falls Sie uns einen unberechtigten PayPal-Kontozugriff melden und es keinen Nachweis für einen Betrug oder anderes vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten gibt, werden wir Ihnen den vollständigen Betrag aller von Ihrem PayPal-Konto aus unberechtigt getätigten Zahlungen erstatten.

Dies setzt voraus, dass Sie uns unverzüglich und spätestens 13 Monate nach dem ersten unberechtigten PayPal-Kontozugriff darüber informiert haben. Wenn wir eine weitere Prüfung der Umstände für notwendig halten, werden wir das in Ziffer 12.3 beschriebene Prüfungsverfahren anwenden.

12.5 Ihr Erstattungsanspruch. Sie haben das Recht, jede Zahlung, für die Sie eine wirksame Ermächtigung erteilt haben und die durch Sie oder einen Händler ausgelöst wird, vollständig erstattet zu bekommen, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:

1. als Sie Ermächtigung gegenüber einem Händler abgegeben haben, war der genaue Betrag der Zahlung nicht angegeben; und
2. der gezahlte Betrag überstieg den Betrag, den Sie verständigerweise, unter Beachtung Ihres sonstigen Ausgabeverhaltens und dieser Vereinbarung, erwarten konnten; und
3. Sie haben Ihren Erstattungsanspruch innerhalb von 8 Wochen nach dem Tag der Zahlung geltend gemacht.

Wir behalten uns vor, weitere Informationen von Ihnen anzufordern, um überprüfen zu können, ob die obengenannten Voraussetzungen erfüllt sind.

12.6 Bearbeitungsfehler. Sollten wir einen Bearbeitungsfehler entdecken, so werden wir diesen richtig stellen.

Falls der Bearbeitungsfehler dazu führte, dass Sie weniger Geld erhalten haben, als Ihnen zustand, so werden wir Ihrem PayPal-Konto den Differenzbetrag gutschreiben.

Falls der Bearbeitungsfehler dazu führte, dass Sie mehr Geld erhalten haben, als Ihnen zustand, so können wir diesen Betrag von Ihrem PayPal-Konto abbuchen.

Falls irrtümlicherweise eine Gutschrift auf Ihr Bankkonto oder Ihre Kreditkarte erfolgte, so kann PayPal diesen Fehler durch Abbuchen von der entsprechenden Zahlungsquelle berichtigen.

Falls der Bearbeitungsfehler dazu führte, dass eine Zahlung durch uns nicht rechtzeitig oder nicht über den richtigen Betrag ausgeführt wurde, erstatten wir den Fehlbetrag, der durch die nicht rechtzeitige oder nicht ausgeführte Zahlung entstanden ist. Wir haften in diesem Fall außerdem für Ihre vorhersehbaren Schäden und Verluste, die Ihnen direkt und unmittelbar aus der nicht erfolgten Zahlung entstanden sind. Das gilt jedoch nicht für folgende Fälle:

1. Sie hatten ohne unser Verschulden kein ausreichendes Guthaben, um die Zahlung abzuschließen.
2. Unser System funktionierte nicht ordnungsgemäß, und Sie waren sich des Systemausfalls bewusst, als Sie die Zahlung einleiteten.
3. Umstände außerhalb unseres Einflussbereichs (wie beispielsweise Brand, Hochwasser oder Ausfall der Internetverbindung) haben die Durchführung der Zahlung trotz angemessener Vorsichtsmaßnahmen von uns verhindert.

Abweichend davon haftet PayPal nicht für nicht ausgeführte Zahlungen oder fehlerhaft ausgeführte Zahlungen (gleich ob von Ihnen oder einem andere PayPal-Kunden veranlasst), wenn Sie PayPal nicht unverzüglich, nachdem Sie den Fehler bemerken, spätestens aber 13 Monate nach Wertstellung, darüber benachrichtigen.
https://cms.paypal.com/de/cgi-bin/?&...locale.x=de_DE

Der Käufer wird demnach mit Samthandschuhen angefasst. Insbesondere hat PayPal überhaupt nicht das Personal, um dem Käufer grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz nachzuweisen.

Während eine herkömmliche Bank immer noch den Einzelfall überprüft, kann PayPal das nicht. Solche Fälle dürften sich hier weltweit zu tausenden an einem einzigen Tag abspielen. Es fehlt praktisch jede Sicherheitsmaßnahme, das System ist löchrig - innen wie außen.

Vollkommen anders ist der Umgang mit Verkäufern. Die haften prinzipiell für alles und jedes, auch für den Kontomissbrauch, obwohl in den AGB kein Wort darüber verloren wird.

Zitat:
10. Ihre Haftung - Unsere Maßnahmen

10.1 Ihre Haftung.

1. Sie haften für:
* Rücklastschriften
* Kreditkartenrückbuchungen
* Gebühren, Vertragsstrafen und Bußgelder
* Sonstigen Schaden, der PayPal, einem Nutzer von PayPal oder einem Dritten durch Ihre Nutzung von PayPal und/oder einen Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen entsteht.

Sie sind verpflichtet, den Schaden in den oben genannten Fällen zu ersetzen.
2. Sie haften für berechtigte Anträge auf Käuferschutz und Käuferbeschwerden. Wenn PayPal aufgrund eines Antrags auf Käuferschutz oder einer Käuferbeschwerde zugunsten des Käufers entscheidet, sind sie verpflichtet, PayPal den Kaufpreis sowie die ursprünglichen Versandkosten (auch wenn Sie in manchen Fällen den Artikel nicht zurückerhalten) zu ersetzen.
3. Ausgleich Ihrer Verbindlichkeiten. Ihre Verbindlichkeiten gegenüber PayPal, die aus einer der oben beschriebenen Haftungsgründe entstehen, können wir unmittelbar durch Einzug von einem etwaigen Guthaben auf Ihrem PayPal-Konto ausgleichen. Wenn Sie kein Guthaben auf Ihrem PayPal-Konto haben, können wir eingehende Zahlungen zum Ausgleich nutzen oder mit Ihnen einen anderen Weg der Bezahlung vereinbaren. PayPal kann dazu auch den Rechtsweg beschreiten und gegebenenfalls ein Inkassounternehmen einschalten.
4. Vorübergehende Zugriffsbeschränkung bei angefochtenen Zahlungen. Wenn ein Käufer einen Käuferschutzantrag stellt, eine Kreditkartenrückbuchung oder eine Rücklastschrift einreicht, behält PayPal vorübergehend auf Ihrem PayPal-Konto einen Betrag in Höhe des Gesamtbetrages der angefochtenen Zahlung ein. Diese Beschränkung betrifft keine weiteren Zahlungen, sondern nur den angefochtenen bzw. aufgrund eines Käuferschutzantrags, einer Kreditkartenrückbuchung oder einer Rücklastschrift gefährdeten Betrag, sofern kein anderweitiger Grund für eine Beschränkung vorliegt. Wenn Sie in dem Streit gewinnen oder die Voraussetzungen für den Verkäuferschutz gemäß der PayPal Verkäuferschutzrichtlinie erfüllt sind, heben wir die Beschränkung auf und Sie können über den Betrag wieder verfügen. Sollten Sie verlieren, wird PayPal den Betrag von Ihrem PayPal-Konto abbuchen.
Nirgendwo steht, dass der Verkäufer für einen Missbrauch des Käuferkontos einzustehen hätte.

Erst in der Verkäuferschutzrichtlinie taucht es dann auf:

Zitat:
1. Allgemein. Vorbehaltlich Ziffer 2 und 3 dieser Verkäuferschutzrichtlinie schützt PayPal den Verkäufer vor folgenden Arten von Zahlungsausfällen:



1.1 Rückbuchungen von Zahlungen per Bankkonto; hierunter fallen unter anderem sämtliche Risiken des Lastschriftverfahrens (Kontounterdeckung, Kontomissbrauch, Rücklastschriften)


1.2. Rückbuchungen von Zahlungen per Kreditkarte


1.3. Rückbuchungen aufgrund von ungerechtfertigen Anträgen im Rahmen des PayPal-Käuferschutzes oder des PayPal-Standard-Käuferbeschwerdeverfahrens


1.4. Rückbuchungen von Zahlungen, die durch den Inhaber des PayPal-Kontos nicht genehmigt wurden
https://cms.paypal.com/de/cgi-bin/?&...locale.x=de_DE

Einer der Gründe, warum PayPal nie klagt...
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  #15 (permalink)  
Alt 07.10.2010, 11:58
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AW: Paypal Forderung durch KSP

A erhielt heute einen Anruf von KSP bezüglich einer Einigung im o.g. Fall, da von A stetig Einsprüche eingereicht wurden. A wurde versucht klar zu machen, dass sich PayPal, laut AGB, im Recht befindet und Sie guter Dinge sind, die Sachlage für sich zu entscheiden.

Frage: Wenn rechtlich alles korrekt wäre, weshalb wird versucht eine Einigung zu finden? Schließlich könnten sie theoretisch auch einfach das Mahnverfahren einleiten, wenn diese sich in der Sache doch tatsächlich auf der sicheren Seite befinden..
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  #16 (permalink)  
Alt 08.10.2010, 08:03
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AW: Paypal Forderung durch KSP

Zitat:
Frage: Wenn rechtlich alles korrekt wäre, weshalb wird versucht eine Einigung zu finden? Schließlich könnten sie theoretisch auch einfach das Mahnverfahren einleiten, wenn diese sich in der Sache doch tatsächlich auf der sicheren Seite befinden..
Das ist der normale Verlauf der Dinge. In erster Linie geht es darum, den Schuldner einzuschüchtern. Ihn durch Zuckerbrot und Peitsche irgendwie dazu zu bringen, endlich zu zahlen.

Und dazu gibt es eben ein gewisses Instrumentarium. Gebetsmühlenartig wird wiederholt, dass die eigene Rechtsposition unangreifbar ist, Einwendungen werden beiseite geschoben oder ignoriert. Mahnung, letzte Mahnung allerletzte Mahnung, allerletzte Mahnung vor dem Mahnbescheid, ultimativ allerletzte Mahnung vor Vollstreckung. Evtl. tatsächlich Mahnbescheid.

Dazwischen Teilzahlungsangebote, Angebot auf Teil der Forderung zu verzichten, Anrufe.

Kommt es tatsächlich zu einem Mahnbescheid und widerspricht der Schuldner, wird wiederum nicht im Anschluss geklagt, sondern es wird dem Schuldner jetzt nahe gelegt, sofort zu zahlen, ansonsten würde man dem Mandanten zur sofortigen Klage raten, mit verheerenden Wirkungen für den Schuldner. Irgendwann ist aber Schluss. Das gilt natürlich alles in erster Linie für unbegründete oder zweifelhafte Forderungen.

Wenn man um einen solchen Ablauf weiß, ist er höchstens noch irritierend. Allerdings treiben Inkassobüros auf diese Weise immerhin noch einen nicht unbeträchtlichen Teil der Forderungen ein, weil nicht wenige weich werden, reine Nervensache.

Routinierte Schuldner dagegen haben nur ein müdes Lächeln für einen solchen Zirkus, x-mal erlebt.
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hacken, ksp, negativer kontostand, paypal, phishing

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