Dies ist eine Diskussion zu zu schnell in den USA innerhalb des Forums Internationales Recht
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| zu schnell in den USA da ich in knapp zwei wochen die usa verlasse und ich habe 30 tage zu zahlen, wollte ich mich nun nach der rechtslage erkundigen: angenommen, ich ignoriere einfach das ticket, was kann mir passieren? noch ein paar infos: der polizist (der nebenbei ein riesenar.... war und mich behandelt hat wie einen schwerkriminellen, haende aufs auto und nicht umdrehen...) hat die nummer aus meinem perso (nicht pass) und meine adresse hier in den usa aufgeschrieben sowie meine studenten ID. das auto war ein mietwagen. ich habe eine social security number. ich waere ueber jeden tipp, erfahrungsberichte oder hinweise zur rechtslage dankbar. |
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| AW: zu schnell in den USA Bitte beachten Sie die Forenregeln! Und dann: Haben Sie sich nicht auch nur einmal gefragt, ob es richtig war, sie wegen des zu schnellen Fahrens anzuhalten? Sie wollen sich der Verfolgung dieses Strafmandates entziehen, weil Ihnen die 180 US$ zuviel sind. Die Folgen könnten schwerer sein. Ihre Sozialversicherungsnummer hängt mit dem Pass zusammen. Ebenso wie die Nummer des Personalausweises mit der des Passes zusammen hängt. Bei der nächsten Einreise KÖNNTE man also auf SIE warten. Kennen Sie die Strafe für nicht bezahlte Tickets in FL? Wenn nicht informieren Sie sich doch mal ![]() Im übrigen sollten Sie, wenn Sie einen Führerschein besitzen, auch "erwachsen" genug sein, ihr Vergehen einzusehen und das Ticket bezahlen... zumindest doch wenn Sie die Vereinigten Staaten noch mal bereisen wollen. Immerhin sind Sie ein GAST in jenem Land... ![]() Viele Grüße, Peter M.
__________________ ius respicit aequitatem Alle Angaben sind ohne Gewähr. Keine Rechtsberatung! Bitte die REGELN des Forums beachten! Die FAQ (?) sind hier zu finden. ------------------------------------------- Bitte sehen Sie von Nach- und Rückfragen per PN oder eMail ab. Verwenden Sie hierzu die entsprechenden Foren. ------------------------------------------- Für den Inhalt etwaiger Links auf externe Webseiten ist ausschließlich deren Anbieter verantwortlich! |
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| AW: zu schnell in den USA Ach, dass der Peter einem immer so aus der Seele schreiben muss... Ausserdem sollte jeder, der in den USA ein KSZ führt sich mit den Gepflogenheiten dort auseinandersetzen. Hände aufs Dach und durchsucht werden ist dabei noch die harmlose Variante, Nase in den Staub und den Lauf im Genick ust auch nciht so ganz ausgeschlossen, also was soll das hier? Dann auch noch den Polizisten zu beleidigen ist in meinen Augen schon starker Tobak. Mit den besten Grüßen in Richtung Pete, wusel |
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| AW: zu schnell in den USA erstens: entschuldigung, dass ich die forenregeln verletzt habe, aber hier in den USA beruht die gerichtsbarkeit sogar auf sogar auf "vergleichbaren einzelfaellen" - von daher kann ja auch aus einem einzelfall nuetzliche information fuer alle entspringen. zweitens: ich habe nicht nach einem moralapostel gefragt, sondern nach der rechtslage. drittens: ich habe mich ruhig und kollegial dem polizisten gegenueber verhalten. wo steht denn bitte etwas von beamtenbeleidigung? bitte bleiben Sie sachlich und objektiv auch wenn Sie mich eventuell nicht leiden koennen. viertens: ich bin hier nicht zu gast, sondern ich habe hier studiert und gearbeitet. dennoch darf man doch, wenn artikel eins des (deutschen) grundgesetzes derart offensichtlich und vor allem unnoetig verletzt wird, die nase ueber jenen poliziten ruempfen. |
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| AW: zu schnell in den USA Erstens: Sie unterliegen der Gerichtsbarkeit des jeweiligen Aufenthaltslandes, wenn nichts anderes durch einen politischen oder diplomatischen Status bestimmt ist. Zweitens: Moralapostel ist hier niemand. Sie haben einen Straftat begangen, stehen SIE dafür gerade. Recht ist nicht das Recht zu beugen. Drittens: Die Forenregeln sind allgemeigültig. Ob Sie aus den USA schreiben, aus Antigua oder aus Aserbeidschan. Das US Rechtssystem hat nichts damit zutun. Viertens: Niemand kann Sie hier NICHT leiden. Es geht mehr darum, daß man Anstoss daran nimmt, daß Sie meinen, die Juristen und Rechtswissenschaftler seien die Karte "Get out of Jail free". Doch anders als beim Monopoly, müssen wir alle für echte Taten, echte Konsequenzen tragen. Man arbeitet nicht mit dem Gesetz um solche Dinge mit dem besten Resultat zu umgehen. Auch wenn manche das machen. und zu guter Letzt: Die Hände auf das Autodach legen ist eine reine Selbstschutzmaßnahme. IdR sind die Polizisten in den USA, GB und anderen Ländern (wie auch in D) zu zweit. Einer fragt, der andere sichert. Ist der Polizist allein muss er beides erledigen. Es wäre nicht das erste Mal, daß ein Polizist erschossen wurde, weil er dem Raser nicht zu nahe treten wollte. Also bringen Sie doch mal etwas Verständnis für einen Menschen auf, der jeden Tag fürchten muss, daß es sein letzter ist. Selbst hier in Deutschland werden bei "verdachtsunabhängigen Fahrzeugkontrollen" Polizisten getötet. Die Rechtslage ist einfach: Straftat = Ahndung = Knöllchen zahlen. Punktum.
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| AW: zu schnell in den USA weiss jemand, nach wie vielen jahren die strafrechtliche verfolgung eines minderen vergehens niedergelegt wird? ich habe verstaendnis fuer selbstschutzmassnahmen, aber nicht fuer unnoetiges authoritaeres gehabe. und mal noch was anderes - ein kleines gedankenexperimt fuer Pete: stellen Sie sich vor, Sie muessten einen ganz offensichtlich schuldigen straftaeter verteidigen. Es waere dennoch Ihre aufgabe, dies mit allen moeglichen mitteln zu tun und ein schlupfloch zu suchen, dass zum freispruch fuehrt. dies waere Ihre aufgabe als anwalt. |
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| AW: zu schnell in den USA Zitat:
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| AW: zu schnell in den USA Zitat:
Ich persönlich betrachte die Aussage "der übrigens ein Riesena... war" durchaus als geeignet, als beleidigend tituliert zu werden. Ich glaube auch nicht, dass irgendein amerikanischer Polizist überhaupt weiss, dass es ein deutsches Grundgesetz gibt, geschweige denn sich bei einer für ihn normalern Vorgehensweise daran halten würde (unterstellt, es läge hier überhaupt eine Verletzung vor). Und wenn Sie schon in den USA studiert und gearbeitet haben, dann sollten sie wissen dass Ihr Erlebnis keine aussergewöhnliche Behandlung darstellt. Auch um Moralpredigten geht es hier nicht, sondern um die Einhaltung der Forenregeln und um die Tatsache, dass Sie hier Unterstützung bei der Planung eines rechtswidrigen Verhaltens erwarten. Es ist schön, dass es im amerikanischen Rechtssystem auf Einzelfällen beruht, dies ändert aber nichts daran dass es einfach der Respekt dem Forenbetreiber gegenüber bewirken sollte, sich an seine "Hausordnung" zu halten. Ich kenne niemanden hier im Forum gut genug, um ihn leiden oder nciht leiden zu können. Für Respektlosigkeit - sei es gegenüber den Gesetzen des Gastgeberlandes oder den Regeln einer Community - habe ich keinerlei Verständnis. |
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| AW: zu schnell in den USA In einem solchen hypothetischen Falle wäre Ignorieren ist eine sehr schlechte Idee. Wenn man zum Gerichtstermin nicht erscheint, wird zumeist ein "bench warrant" erlassen, der dann staatweit im Computer steht. Das kann dazu führen, dass man viele Jahre später bei einer Bagatellkontrolle verhaftet wird. Auch bei der nächsten Einreise in die USA kann es zu Unannehmlichkeiten kommen. Einige Staaten setzen Strafgeldforderungen sogar in anderen Staaten durch, u.U. sogar durch Verhaftung und Auslieferung (per Gefangenentransport). Noch schlimmer - die Haftpflichtversicherungen verarbeiten diese Daten natürlich auch, und werden automatisch die Prämien erheblich anziehen. Möglicher Ausweg in einigen Staaten - Verkehrsunterricht nehmen, kostet etwas mehr, aber keine Versicherungspunkte. Viele Grüsse. |
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