Dies ist eine Diskussion zu Realistisch: Party, Party & Prädikatsexamen von Daniel Jurecks? innerhalb des Forums Interessante Literatur für Jurastudenten
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| Realistisch: Party, Party & Prädikatsexamen von Daniel Jurecks? Hallo Leute, ich habe gerade angefangen Jura zu studieren und bin eigentlich ziemlich im Stress. Jetzt habe ich das oben genannte Buch zu Nikolaus bekommen. Das hört sich eigentlich ganz schön locker an, mit dem Studium, wenn man Daniel Jurecks glaubt. Eigentlich hat er nur Party gemacht und Spaß gehabt und erst kurz vor dem Examen viel getan. Unabhängig davon, dass ich das Buch echt sauwitzig fand, möchte ich gerne von "älteren Semestern" wissen, ob man das tatsächlich so handhaben kann wie er. Ist das realistisch, erst nichts zu machen, nur zu feiern und zu verreisen und dann noch ein/zwei Prädikatsexamen hinzubekommen? Was sind Eure Erfahrungen?! Grüße Karsten |
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| AW: Realistisch: Party, Party & Prädikatsexamen von Daniel Jurecks? Nein. Wer denkt, dass man so irgendein Studium packen könnte, hat verloren und gehört geohrfeigt. Schäm dich! Aber mal im Ernst, solange man während des Studiums konstant den Stoff lernt- und damit meine ich Strukturen, nicht auswendig gepaukte und nicht verstandene Einzelstfallrechtsprechung-, kann man auch Party machen, seine Studienzeit geniessen usw.; kurz vor dem Examen kann man dann auch etwas lockerer rangehen, als die Trottel, die die ganze Zeit nix gemacht haben und meinen, Jura lerne man "beim Repetitor"... Fazit: Lernen ja, aber bitte nicht zwanghaft auswendig; Fälle anhand des Gesetzes zu lösen bringt mehr, als die BGH-Entscheidung zum derivativen Erwerb von Anwartschaften aus dem Kopf aufsagen zu können. sagt einer mit bestandenem Examen ohne Rep. Aber das ist nur meine Meinung. Und jetzt: viel erfolg und viel Spass. Denn Jura sollte vor allem Spass machen! |
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| AW: Realistisch: Party, Party & Prädikatsexamen von Daniel Jurecks? Ich kann mich Defendant nur anschließen. Es kommt wie bei allem im Leben auf die richtige Mischung an. Aber das Lernen nur kurz vor dem Examen geht in 98% aller Fälle gehörig in die Hose. Für das effektive Lernen kann ich das Buch von Fritjof Haft, Einführung in das juristische Lernen, sehr empfehlen. Es geht in die selbe Richtung, wie das von Defendant beschriebene Lernen. Man soll nämlich vom Allgemeinen zum Speziellen lernen, also zunächst die Grundstrukturen verinnerlichen und erst nach und nach zu Einzelfallproblemen kommen. Der Falllösung am Gesetz kommt dabei ein ganz erhebliches Maß zu. Juristen mit Prädikatsexamen haben in der Regel nicht nur ein hohes Detailwissen, sondern kennen sich gut in den Grundstrukturen des Rechts aus, weshalb ihnen auch immer das richtige "Verständnis" des Rechts attestiert wird. |
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