Dies ist eine Diskussion zu Was passiert mit dem Haus? innerhalb des Forums Insolvenzrecht
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| Was passiert mit dem Haus? Eine Familie muss ihr Haus verkaufen, dann wäre eine Privatinsolvenz noch abwendbar. Eigentlich droht die Insolvenz nur wegen des Eigenheims, welches völlig überfinanziert wurde beim Kauf,zusammengerechnet muss die Familie mittlerweile knappe 1700€ warm bezahlen und das übersteigt das Einkommen des 4-Personen-Haushalts bei Weitem. Das Problem ist dass die Bank, die erst finanziert und dann Anfang des Jahres das Darlehen gekündigt hat völlig überzogene Preisvorstellungen hat. Die sind der Meinung dass das Haus bei einer Zwangsversteigerung für mindestens 149.000€ weg geht, völlig außer Acht lassend dass dieser Preis weder auf dem freien Markt bis jetzt erziehlt werden konnte und dass das Haus vor 6 Jahren auch im Wege einer Zwangsversteigerung für gerade mal 96.000€ verkauft werden konnte. Dazu muss man sagen, dass auch noch nie einer von der Bank in dem Haus war um ein Gutachten zu erstellen, die wissen also noch nicht einmal, in welchem Zustand das Haus eigentlich ist. Wenn nun die Familie finanziell völlig ruiniert ist aber die Bank sich weiter quer stellt und auf den Preis pocht, was passiert dann mit dem Haus wenn die Familie in die Insolvenz geht? Die Familie hat keine weiteren Schulden außer natürlich das Hausdarlehen und die ganzen Kosten die auflaufen vom Haus (Grundsteuer usw.), es wäre also alles noch abwendbar wenn die Bank nur zustimmen würde. Ach so, der potentielle Käufer hat 145.000€ geboten, also "nur" 4000€ unter dem, was die Bank meint bei einer Zwangsversteigerung zu bekommen. Gruß, Pladde |
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| AW: Was passiert mit dem Haus? Der Insolvenzverwalter würde versuchen, das Haus zu verkaufen, er braucht dafür aber die Zustimmung der Bank. Man ist also erstmal der Bank ausgeliefert. Man müsste aber eh erstmal bevor man einen Antrag stellt einen Schuldenbereinigungsplan aufsetzen, da kriegt die Bank sicherlich schon mit, dass es kurz vor zwölf ist und würde dem Verkauf zustimmen. So oder so.... man muss mit der Bank reden.
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| AW: Was passiert mit dem Haus? Bevor man über den Insolvenzverwalter redet, solltem man erst einmal die Insolvenz beantragen müssen. Gemeinden, Städte und Kreisverwaltungen haben die Möglichkeiten Schuldnerberatungen zu vermitteln. Kostenlos! http://www.meine-schulden.de/schuldnerberatung |
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| AW: Was passiert mit dem Haus? Zitat:
Gibt es keine Einigung, ist die Bude weg und es beginnt das Roulette, wieviel Restschuld bei der Familie bleibt. Sollte der Interessent aber zu seinem Wort stehen, kann im Rahmen der Versteigerung der gebotene Verhandlungspreis erzielt werden. Und wenn sich jemand meldet, der mehr zahlt... OT: wenn ein Interessent 4.000 Euro unter einem von der Bank veranschlagten Wert bietet, gehe ich davon aus, dass er über die Bankschätzung informiert ist. Von wem wohl? Und warum? Und diese Fragen wird sich die Bank im Rahmen der Gespräche auch stellen.
__________________ Die Majorität der Dummen ist unüberwindbar und für alle Zeiten gesichert. Der Schrecken ihrer Tyrannei ist indessen gemildert durch Mangel an Konsequenz. Albert Einstein Bitte nicht auf PNs reagieren, die unbürokratisch Hilfe bei BtM- und Führerscheinproblemen anbieten! Diese grundsätzlich dem Admin melden. |
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| AW: Was passiert mit dem Haus? Ich kann nur empfehlen, sich vorab mit der Schuldnerberatung in Verbindung zu setzen. Es gibt keinen Grund die angebotene staatliche Hilfe zu ignorieren oder gar abzulehnen. Eine Bank wird immer nur ihren eigenen Vorteil im Auge haben. |
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| AW: Was passiert mit dem Haus? Danke für die Antworten. Heute war eine von der Bank in dem Haus und hat vorläufig grünes Licht gegeben, das neue Wertgutachten soll bis Ende der Woche von ihr erstellt und ins Haus kommen. Sie hat eingesehen dass der Wunschpreis der Bank "etwas" unrealistisch ist ![]() Bezüglich der Restschuld sei es bei der Bank üblich, dass die Hälfte der Schulden erlassen und die andere Hälfte abbezahlt würde. Das wäre aber auch von der Höhe abhängig, denn die Bank versuche im Abzahlungszeitraum unter 7 Jahren zu bleiben damit es "lohnenswerter" ist in zB 6 Jahren alle Schulden zu bezahlen, so hätte jeder was davon. Gar nicht so dumm, die Bank |
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