Dies ist eine Diskussion zu Kaufvertrag über ein Grundstück innerhalb des Forums Immobilienrecht
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| Kaufvertrag über ein Grundstück ich muss eine Nachhausarbeit in BGB Allgemeiner Teil schreiben. Allerdings geht es bei dieser Hausarbeit um Sachenrecht, was ich bisher leider noch überhaupt gar nicht hatte... :-( Es geht um die Herausgabe eines Grundstücks. Ich benötige dringend Hilfe und bin über jeden Beitrag dankbar. Wäre froh, wenn mir jemand eventuell bei der Gliederung helfen würde oder mir sagen könnte, welche Paragraphen ich bei diesem Fall prüfen muss. Der Sachverhalt lautet wie folgt: Im Juni 2010 schloss Herr K mit Herrn V einen notariell beurkundeten Kaufvertrag zwecks Erwerbs eines Grundstücks des V gegen Zahlung von 148.200,-- € durch K. Dieser Preis entsprach dem Wert des Grundstücks. Ein Antrag, das Grundbuch zugunsten des K umzuschreiben, sollte zunächst nicht gestellt werden. Kurze Zeit später wurde bekannt: Gemarkung und Flur, in denen das Grundstück lag, würden möglicherweise als Bauerwartungsland gewidmet. Aus diesem Grund trat Herr K die Rechte aus diesem Kaufvertrag in einem notariell beurkundeten Vertrag an Frau B ab. Als Gegenleistung der B wurde ein Betrag von 148.200,-- € beurkundet. B hatte lediglich die Vertragshandlungen, nicht aber den Vertragsschluss ihrem Lebensgefährten, Herrn E, überlassen. Mit K hatte E vereinbart, dass tatsächlich ein Preis in Höhe von 285.000,-- € gezahlt werden sollte. Auf Anraten des E wurde jedoch nur ein Preis von 148.200,-- € beurkundet, um Notarkosten zu sparen und die steuerlichen Folgen privater Veräußerungsgeschäfte zu umgehen. B, der das Grundstück sogleich überlassen wurde, hatte von diesen zusätzlichen Vereinbarungen keine Kenntnis. Auch nahm K an, E habe B über den tatsächlich zu zahlenden Betrag informiert, was aber nicht geschehen war. E hatte diese falsche Annahme des K von vornherein ins Kalkül gezogen, weil er es für möglich gehalten hatte, dass dieser von einem Vertragsschluss sonst abgesehen hätte. K fürchtet daraufhin, einen Preis von 285.000,-- € nicht erzielen zu können, und möchte am Vertrag ausdrücklich nicht mehr festhalten. Er verlangt von B Herausgabe des Grundstücks. Zu Recht? Wäre sehr froh, wenn mir jemand helfen würde. Bin total am verzweifeln... |
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